
Frühjahrsgutachten der Gemeinschaftsdiagnose nach unten
revidiert. Die Veränderungen des realen
und
nominalen
Bruttoinlandsprodukts gegenüber der Frühjahrsprojektion sind der
nachstehenden Übersicht
zu
entnehmen.
in
Prozent 2025 2026 2027 2028 2029
BIP nominal +2,0 +3,0 +3,0 +3,0 +3,0
Diff. zu Oktober 2024 -1,0 -0,5
+0
, 1
+0
,1 +0,1
BIP real +0,0
+1
,0
+1
,0 +1,0 +1,0
Diff. zu Oktober 2024
-1
, 1 -0,6
+0
, 1
+0
, 1
+0
,1
Nachdem die Wirtschaftsleistung
in
Deutschland
im
letzten Jahr
um
0,2 Prozent gesunken ist (NRW:
-0
,4 Prozent), erwartet die
Bundesregierung für das Jahr 2025 mit 0,0 Prozent eine
Stagnation des realen Bruttoinlandprodukts
(Gemeinschaftsdiagnose:
+0,
1 Prozent). Damit wird die Prognose
für 2025 vom letzten Herbst von
+1,
1 Prozent
um
1, 1 Prozentpunkte deutlich nach unten revidiert. Hauptursächlich
für die Abwärtskorrektur für das Jahr 2025 sind die
handelspolitischen Spannungen
und
die wirtschaftspolitische
Unsicherheit. Weltweit hat sich die wirtschaftliche Unsicherheit
durch die protektionistische Handelspolitik der Vereinigten Staaten
stark erhöht. Besonders betroffen
von
der US-Zollpolitik ist die
exportorientierte deutsche Wirtschaft, die ohnehin schon
an
einer
schwachen Auslandsnachfrage und einer verringerten
Wettbewerbsfähigkeit leidet. Hinzu kommen weitere strukturelle
Schwächen, wie hohe Arbeitskosten, eine schwindende
Erwerbsbevölkerung und hoher bürokratischer Aufwand, unter
denen die deutsche Wirtschaft leidet. Diese Effekte wirken sich
dämpfend auf die Investitionstätigkeit der Unternehmen aus.
Für 2026 wird angenommen, dass die Erholung mit
+1
,0 Prozent
Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts ebenfalls deutlich
schwächer ausfällt als noch
in
der Herbstprojektion 2024
(+1
,6 Prozent) erwartet (Gemeinschaftsdiagnose:
+1
,3 Prozent).
Ab dem Jahr 2027 erfolgt lediglich eine technische Fortschreibung
der Wachstumsraten, die
zu
einem Schließen der
Produktionslücke zum Ende des Prognosezeitraums führt. Damit
wird sich Deutschland auch
in
diesem und nächsten Jahr
langsamer entwickeln als andere Industriestaaten. Nach der
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