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Kommunalwahlprogramm
2025
„Aufwind für Krefeld“
CHSTE GENERATION – Aufwind für Krefeld
Inhaltsverzeichnis
Vorwort ................................................................. 1
Selbstverständnis ............................................... 1
Sicherheit und Ordnung ..................................... 2
Wirtschaft und Arbeit .......................................... 3
Mobilität und Infrastruktur .................................. 4
Innenstadt, Stadtentwicklung und Bauen ......... 5
Verwaltung und Digitalisierung ......................... 6
Bildung ................................................................. 6
Integration und Migration ................................... 7
Sport, Kultur und Gemeinschaft ........................ 8
Soziales ................................................................ 9
Schlusswort ....................................................... 10
NÄCHSTE GENERATION – Aufwind für Krefeld
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Vorwort
Kommunalwahl NRW 2025. Die NÄCHSTE GENERATION tritt mit dem Bewerber, Liam
Drewes, für die Stadtratswahl Krefeld über die Reserveliste, in dem Wahlbezirk (2.3,
Inrath) und für die Wahl der Bezirksvertretung West an. Die NÄCHSTE GENERATION
(NG) ist eine bundesweit agierende Wählervereinigung, welche primär aus Mitgliedern
unter 25 Jahren besteht.
Unser Ziel ist es, die Interessen junger Menschen in der politischen Landschaft unserer
Bundesrepublik auf Grundlage freiheitlich-konservative Werte zu vertreten. Auch in der
Stadt Krefeld möchten wir uns für die Interessen junger Leute einsetzen, aber auch die
Sicherheit und Wirtschaft stärken sowie Mobilität und Infrastruktur fördern.
Krefeld steht vor entscheidenden Herausforderungen. Doch anstatt diese als Bedrohung
zu sehen, betrachten wir sie als Chance, Krefeld zu einer Stadt zu machen, die nicht nur
heute, sondern auch in den kommenden Jahrzehnten eine lebenswerte Heimat für alle
Krefelder bleibt.
Unser Programm steht für pragmatische Lösungen, die zugleich die Werte und die
Identität der Stadt bewahren. Wir möchten, dass Krefeld ein Ort des Wohlstands und
der Sicherheit wird.
Selbstverständnis
Die NÄCHSTE GENERATION steht unmissverständlich zur Bundesrepublik Deutschland und
der freiheitlich-demokratischen Grundordnung ihres Grundgesetzes. Gegen diese gerichtete
Bestrebungen, sowie Extremismus und Sozialismus jeglicher Prägung, lehnt die NÄCHSTE
GENERATION entschieden ab.
NÄCHSTE GENERATION – Aufwind für Krefeld
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Sicherheit und Ordnung – Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben
Die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger ist die elementare Grundlage für ein
selbstbestimmtes Leben in Krefeld. Die NÄCHSTE GENERATION setzt sich mit Nachdruck
für eine stabile Sicherheitsinfrastruktur ein.
Mit rund 20.000 Straftaten im Jahr 2024 ist die Kriminalität in Krefeld nach wie vor auf
einem hohen Stand. Die Aufklärungsquote der begangenen Straftaten lag im vergangenen
Jahr zuletzt bei nur 54% - die Hälfte aller Delikte in Krefeld konnte demnach nicht aufgeklärt
werden. Die NÄCHSTE GENERATION setzt sich für eine Verbesserung der
Sicherheitsinfrastruktur in Krefeld ein, welche mit unweigerlichen Mehrinvestitionen einher
gehen. Die NG setzt sich für eine bessere Ausstattung des Kommunalen Ordnungsdienst
(KOD) ein, sowie einer direkten Zusammenarbeit mit der Polizei Krefeld und dem KOD.
Die NG fordert die Streifeneinheit des KOD, die sogenannte City Streife mit dem TASER
Auszustatten.
a) Stärkung der Zusammenarbeit zwischen KOD und Polizei Krefeld: Eine verbesserte
Vernetzung und engere Abstimmung sowie Zusammenarbeit zwischen dem Kommunalen
Ordnungsdienst (KOD) und der Polizei Krefeld sind unerlässlich für ein effektives
gemeinsames Vorgehen zur Gewährleistung von Sicherheit und Ordnung in unserer Stadt.
b) TASER für City-Streifen: Die Sicherheit unserer Einsatzkräfte hat oberste Priorität.
Angesichts der 71 Angriffe auf Einsatzkräfte im vergangenen Jahr fordern wir die
umgehende Ausstattung der City-Streifen mit Distanzelektroimpulsgeräten (DEIG, auch
Taser genannt), um den Eigenschutz zu verbessern und Eskalationen zu vermeiden.
Schon bei Androhung des TASERS in Gefahrensituationen kann das Einsatzmittel
abschreckend wirken, so sollen die Übergriffe auf Einsatzkräfte minimiert werden.
c) Einrichtung einer KOD-Wache am Hauptbahnhof: Mit einer steigenden Anzahl von
Obdachlosen sowie Alkohol- und Drogenkranken erfordert die Situation rund um den
Hauptbahnhof und das Hansahaus dringendes Handeln. Wir fordern die Einrichtung einer
Container-Wache des KOD in diesem Bereich. Diese soll während der Einsatzzeiten der
City-Streife mit mindestens zwei Einsatzkräften besetzt sein und als direkte Anlaufstelle für
Hilfe suchende Passanten dienen. Parallel dazu sollen ein bis zwei Streifen mit je zwei
Einsatzkräften im Gebiet patrouillieren, um ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten.
Ergänzend soll in der Container-Wache ein Sozialarbeiter als Ansprechpartner für
Suchtkranke und Obdachlose zur Verfügung stehen, um sie an geeignete Beratungs- und
Hilfsangebote weiterzuvermitteln.
d) Ausweitung der Einsatzzeiten der City-Streifen: Die City-Streifen des KOD leisten an
den Wochenenden (Freitag und Samstag, 9:00 bis 1:00 Uhr des Folgetages) einen
wichtigen Beitrag zur öffentlichen Sicherheit und Ordnung. Da das Nachtleben in Krefeld
und der benachbarten Landeshauptstadt jedoch nicht um 1:00 Uhr endet, setzen wir uns
für eine Ausweitung der Einsatzzeiten an diesen oben genannten Tagen bis 3:00 Uhr des
Folgetages ein, um die Sicherheit von Nachtschwärmern auf ihrem Heimweg zu
gewährleisten.
e) Ausbau der Straßenbeleuchtung für mehr Sicherheit: Ein gezielter Ausbau der
Straßenbeleuchtung kann das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger in Krefeld
maßgeblich verbessern. Wir fordern die Errichtung von Straßenbeleuchtung an schlecht
NÄCHSTE GENERATION – Aufwind für Krefeld
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oder nicht ausgeleuchteten Orten in unserer Stadt. Dabei ist uns der direkte Austausch mit
den Krefelderinnen und Krefeldern besonders wichtig. Im Rahmen von
Stadtteilbegehungen wollen wir erfahren, welche Maßnahmen aus ihrer Sicht das
Sicherheitsgefühl am besten stärken. Dafür sollen in allen Krefelder Stadtteilen
regelmäßige Befragungen, sowie eine zentrale Anlaufstelle in dem Polizeipräsidium
Krefeld etabliert werden.
Wirtschaft und Arbeit – Für eine starke, eigenständige Stadt
Die Krefelder Wirtschaft braucht einen Neustart – für eine starke und eigenständige Stadt.
Der Austausch zwischen Politik und Wirtschaft muss intensiviert werden: Krefeld muss für
kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs) deutlich attraktiver werden. Das magere
Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von +0,1 % zeigt, dass Krefeld im Vergleich zu
anderen Städten in Nordrhein-Westfalen hinterherhinkt. Deshalb fordern wir, dass die Politik
aktiv auf Unternehmen zugeht, die eine Ansiedlung in Krefeld erwägen, um deren Bedürfnisse
und Verbesserungsvorschläge aufzunehmen und Krefeld als Wirtschaftsstandort zu stärken.
Gemeinsame Gewerbegebiete sind entscheidend: Um die wirtschaftliche Basis Krefelds
nachhaltig zu stärken, setzen wir uns für die Entwicklung gemeinsamer Gewerbegebiete in
Kooperation mit den umliegenden Städten und Gemeinden ein.
Die CHSTE GENERATION sagt: Wir schaffen die Grundlage für eine zukunftsfähige
Wirtschaft in Krefeld. Mit folgenden klaren Maßnahmen bringen wir die Wirtschaft in
Bewegung:
a) Aktiver Austausch zwischen Politik und Wirtschaft: Krefeld muss für kleine und
mittelständische Unternehmen (KMUs) deutlich attraktiver werden. Wir fordern, dass die
Politik aktiv den Austausch mit Unternehmen sucht, die eine Ansiedlung in Krefeld in
Betracht ziehen, um deren Bedürfnisse und Verbesserungsvorschläge aufzunehmen und
umzusetzen.
b) Gemeinsame Entwicklung von Gewerbegebieten: Um die wirtschaftliche Stärke
Krefelds nachhaltig zu sichern, setzen wir uns für die Entwicklung gemeinsamer
Gewerbegebiete in enger Zusammenarbeit mit den umliegenden Städten und Gemeinden
ein. Zudem wollen wir die Entwicklung und Unterstützung bereits bestehender
Gewerbegebiete intensivieren.
c) Stadtmarketing Krefeld attraktiver machen: Krefeld ist für viele Menschen aus der
Metropolregion Rhein-Ruhr nur ein Inbegriff eines sozialen Brennpunktes. Das Image
unserer Stadt braucht eine komplette Neuausrichtung, hierfür fordern wir ein verbessertes
Stadtmarketing, sowie den sofortigen Start einer Tourismusinformationsstelle im Rathaus
der Stadt. Informationsblätter über die regionalen Sehenswürdigkeiten sollen hier zentral
ausgelegt werden, ebenfalls soll die Informationsstelle als Beratungs- und Anlaufstelle für
Touristen in der Stadt sein, zudem sollen Broschüren über die Hotels der Stadt ausgelegt
werden, hierfür bedarf es einer Zusammenarbeit zwischen Rathaus und
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Hotelleriebetrieben der Stadt. Die Informationsstelle soll von 10:00 bis 16:00 Uhr besetzt
sein. An Sonn- und Feiertagen von 10:00 bis 12:00 Uhr.
Mobilität und Infrastruktur – Freiheit in der Bewegung
Die Mobilität in Krefeld steckt in einer Sackgasse und das im wörtlichen wie im übertragenen
Sinne. Unsere Straßen sind in einem teils desolaten Zustand: Schlaglöcher, Risse und
mangelhafte Instandhaltung gefährden nicht nur die Autos der 51,5 % Krefelder, die täglich
auf sie angewiesen sind, sondern auch das Vertrauen der Bürger in eine funktionierende
Infrastruktur. Straßen wie die Philadelphiastraße oder Girmesgath sind Mahnmale jahrelanger
Vernachlässigung durch falsche Prioritäten. Gleichzeitig leiden Radfahrer und Fußgänger
unter maroden Wegen, während der ÖPNV in den Außenbezirken hinter den Bedürfnissen
zurückbleibt. Der Verlust eines ICE-Halts hat Krefeld zudem stärker vom Fernverkehr
abgekoppelt – ein Rückschritt für unsere wirtschaftliche und soziale Anbindung. Überflüssige
Verkehrsregeln und Ampeln bremsen den Verkehrsfluss unnötig aus, statt ihn zu fördern. Die
NÄCHSTE GENERATION sagt: Wir legen den Grundstein für eine moderne, freie und
effiziente Mobilität. Mit klaren Maßnahmen schaffen wir Bewegung:
a) Sanierung und Instandhaltung der Straßen: Krefelds Straßen müssen wieder sicher
und befahrbar werden. Wir priorisieren die Sanierung bestehender Verkehrswege, um
Autofahrern gerecht zu werden denn das Auto bleibt mit 51,5 % das Rückgrat unserer
Mobilität.
b) Straßenkataster einführen: Der Kommunalbetrieb Krefeld (KBK) braucht eine klare
Grundlage für die Instandhaltung. Wir fordern ein zentrales Straßenkataster, das Schäden
systematisch erfasst und Prioritäten setzt. So sparen wir Kosten und investieren gezielt in
unsere Infrastruktur.
c) Nachhaltige Mobilität fördern: Radwege und Fußgängerzonen verdienen die gleiche
Aufmerksamkeit wie Straßen. Wir setzen uns für eine gezielte Sanierung dieser ein, um
den Verkehr zu entlasten und allen Krefeldern ob zu Fuß oder per Rad eine sichere
Alternative zu bieten.
d) Überregulierungen abschaffen: Weniger ist mehr wir prüfen, wo Ampeln und
Verkehrsschilder überflüssig sind, und entfernen sie. Nachts schalten wir, wo möglich,
Ampeln ab, um den Verkehrsfluss zu optimieren und Stromkosten zu sparen, die
anderswo sinnvoll eingesetzt werden können.
e) Innerstädtischen ÖPNV stärken: Die Außenbezirke Krefelds brauchen eine bessere
Anbindung. Wir setzen uns für eine Ringbuslinie ein, die die Randgebiete direkt
verbindet und den ÖPNV für alle attraktiver macht.
f) Fernverkehr zurückholen: Der Verlust eines ICE-Stopps von ehemals zwei war ein
Schlag für Krefeld. Wir kämpfen im Rahmen unserer Möglichkeiten dafür, dass wieder
mindestens zwei ICE-Verbindungen pro Tag vom Hauptbahnhof abfahren für eine
bessere Anbindung an die Region und darüber hinaus.
NÄCHSTE GENERATION – Aufwind für Krefeld
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g) Kein Tempo 30 in der Stadtmitte: Die Innenstadt muss weiter überwiegend Tempo-30-
frei bleiben. Eine Ausweitung des Tempo 30 in der Krefelder Stadtmitte würde eine
erhebliche Einschränkung des gesamten Individualverkehrs bedeuten. Auch Bus sowie
S-Bahnen müssten sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten. Das würde unter
anderem die Schadstoffbelastung, bei erhöhtem Abbremsverhalten verstärken.
Außerdem würde es den Verkehr unnötig einschränken. Die NG lehnt jegliche Vorhaben
ab und wird sich für eine Beibehaltung des flächendeckenden Tempo 50 in Krefeld
einsetzen. Außer bei berechtigtem Anlass, also Krankenhäusern, Pflegeheimen, Kitas
oder Schulen.
Innenstadt, Stadtentwicklung und Bauen – Krefeld für die Zukunft
Besonders Krefelds Innenstadt mangelt es an Attraktivität und grundlegenden
Annehmlichkeiten. Die NÄCHSTE GENERATION sagt: Wir gestalten Krefeld zukunftsfähig
und lebenswert für alle Generationen. Mit klaren Maßnahmen schaffen wir Fortschritt:
a) Begrünung der Innenstadt: Die Attraktivität unserer Innenstadt muss für Passanten
dringend gesteigert werden. Wir setzen uns für die Aufstellung von Pflanzkübeln und die
Einrichtung von Pflanzenpatenschaften sowie einladenden Sitzmöglichkeiten ein, um die
Innenstadt wieder zu einem Ort zu machen, an dem sich Krefelder und Bürger
umliegender Gemeinden gerne aufhalten und einkaufen.
b) Öffentliche Toiletten in der Innenstadt: Was in vielen anderen Großstädten Nordrhein-
Westfalens längst Standard ist, fehlt in Krefeld gänzlich: öffentliche Toiletten. Die
NÄCHSTE GENERATION fordert die schnelle Einrichtung solcher Angebote in der
Innenstadt. Angesichts des Drogenkonsums in der Innenstadt müssen diese Toiletten mit
UV-Licht ausgestattet werden, um den Nutzen für alle Bürger zu gewährleisten.
c) Stärkung des Denkmalschutzes: Denkmäler sind ein unverzichtbarer Bestandteil
unserer kulturellen Identität. Wir setzen uns mit Nachdruck für den Schutz, die Pflege
und die fachmännische Sanierung unserer Denkmäler und historischen Gebäude ein.
Der Denkmalschutz in Krefeld muss gefördert und intensiviert werden, um diese
wertvollen Zeugnisse unserer Geschichte für kommende Generationen zu bewahren.
d) Vermehrte Rekonstruktion historischer Gebäude: Von der ehemals prunkvollen
Innenstadt Krefelds ist nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr viel übriggeblieben. Der
Erhalt und die Rekonstruktion historischer Gebäude wirken gleichermaßen positiv auf
Städter und Touristen. Bei Abriss von baufälligen Gebäuden aus der Nachkriegszeit sollte
immer ein Evaluationsprozess für die Rekonstruktion der historischen Altstadt an diesem
Punkt durch den Ausschuss für Mobilität und Stadtentwicklung geschehen.
e) Effektives Schädlingsbekämpfungsmanagement in der Innenstadt: Laut
Presseberichten leben in Krefeld 500.000 bis 1 Mio. Ratten. Die Nagetiere stellen für die
Bewohner unserer Stadt eine gesundheitliche Bedrohung dar. Außerdem verwüsten die
Plagegeister Keller, Dachböden und rten. Die Stadt Krefeld muss dringend Herr des
Rattenproblems werden, hierfür muss der Kommunalbetrieb Krefeld (KBK) mit der
neusten Technologie zur Rattenbekämpfung ausgestattet werden. Das Kanalsystem der
NÄCHSTE GENERATION – Aufwind für Krefeld
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Stadt muss routinemäßig überprüft werden, Rattenköder sollen bei diesem sogenannten
„Ratten Screening“ ausgelegt werden. Des Weiteren soll es eine zentrale Rufnummer
beim KBK für Bürger mit Rattenproblemen geben.
Verwaltung und Digitalisierung – Für eine zukunftsgerechte Stadt
Künstliche Intelligenz und Digitalisierung bieten enorme Chancen für eine moderne und
effiziente Verwaltung in Krefeld. Aktuell werden diese Möglichkeiten noch nicht genutzt.
Gleichzeitig sehen wir Entwicklungen kritisch, die die Verständlichkeit unnötig erschweren.
Die NÄCHSTE GENERATION sagt: Wir gestalten die Verwaltung zukunftsfähig, bürgernah
und verständlich. Mit klaren Maßnahmen schaffen wir Fortschritt:
a) Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Verwaltung: Künstliche Intelligenz (KI) ist
ein Schlüssel für eine effizientere Stadtverwaltung. Unter strenger Beachtung der
Datenschutzbestimmungen wollen wir das enorme Potenzial von KI nutzen, um städtische
Einrichtungen und Prozesse zu optimieren. Durch den gezielten Einsatz von KI können
Kosten gesenkt und an anderer Stelle sinnvoll investiert werden.
b) Konsequente Digitalisierung der Antragsstellung: Die Möglichkeit für Krefelds
Bürger, Anträge und Formulare bei Behörden und städtischen Einrichtungen online zu
beantragen, auszufüllen und einzureichen, stellt in unseren Augen einen unverzichtbaren
Schritt im Zuge des Digitalisierungsprozesses der Stadt Krefeld dar. Wir fordern daher die
konsequente Ausweitung dieser digitalen Möglichkeiten.
c) Abschaffung der Gendersprache in der Verwaltung: Die NÄCHSTE GENERATION
lehnt das Gendern entschieden ab. Wir fordern die sofortige Abschaffung der
Gendersprache in der Verwaltung, da sie jeder Sinnhaftigkeit entbehrt, das ohnehin
komplexe Beamtendeutsch unnötig verkompliziert und für die Bürger unverständlicher
macht. Klare und verständliche Sprache ist im Gespräch mit den Bürgern unerlässlich.
Bildung – Chancen für die nächste Generation
Krefeld befindet sich in einer ernsten Bildungsmisere, die wir nicht länger hinnehmen können.
Im Jahr 2023 verließen 9,3 % der Schüler unsere Bildungseinrichtungen ohne jeden
Abschluss – ein trauriger Rekord. Mit einer Schulabbrecherquote mehr als neun Prozent liegt
Krefeld an der Spitze der Negativstatistiken in Nordrhein-Westfalen.
Die Gründe sind offensichtlich: Eine hohe Ausländerquote an unseren Schulen sorgt für
massive Sprachbarrieren auf beiden Seiten viele Kinder beherrschen kaum Deutsch, das
macht den Unterricht für Lehrkräfte zu einer Zerreißprobe. Unsere Lehrer stehen vor großen
Herausforderungen und das während die Ausstattung unserer Schulen auf dem Stand von
gestern verharrt. Overheadprojektoren statt moderner Technik sind kein Einzelfall, sondern
trauriger Alltag. Gleichzeitig explodiert die Gewalt: Von 30 registrierten Gewalttaten an
Krefelder Schulen im Jahr 2023 stieg die Zahl 2024 auf nahezu 60 Fälle eine Verdopplung,
die uns alarmieren muss.
NÄCHSTE GENERATION – Aufwind für Krefeld
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Vandalismus verschärft die Lage weiter: An einer Gesamtschule wurden Toiletten während
des Unterrichts verschlossen, weil wiederholte Zerstörungen nicht anders zu kontrollieren
waren. Schüler müssen sich Schlüssel im Sekretariat holen ein Notbehelf, der die Lage
greifbar macht. Die NÄCHSTE GENERATION sagt: Das hat ein Ende! Unsere Schulen
sollen wieder Orte des Lernens, der Sicherheit und der Chancen werden. Mit klaren
Maßnahmen greifen wir ein:
a) Integration durch Sprache: Für diejenigen, die Schwierigkeiten beim Erlernen der
deutschen Sprache haben, fordern wir die Ausweitung des Angebotes an Deutschkursen
in Krefeld. Ohne Sprachkenntnisse keine Bildung das ist die Grundlage für eine
funktionierende Integration.
b) Technologieoffensive für Schulen: Unsere Schulen brauchen moderne Ausstattung
statt veralteter Geräte. Wir schaffen eine städtische Task-Force, die sich ausschließlich
der Digitalisierung widmet – von Smartboards bis hin zu flächendeckendem WLAN.
c) Gewalt und Vandalismus bekämpfen: Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD)
soll verpflichtende Aktionstage an allen Krefelder Schulen abhalten, um Schüler
über Gewaltprävention und die Folgen von Vandalismus aufzuklären.
d) Soziale Gerechtigkeit an Ganztagsschulen: Kinder aus einkommensschwachen
Familien erhalten an Ganztagsschulen ein kostenloses, gesundes Mittagessen. Für alle
anderen Schüler bieten wir ein hochwertiges Essen zu einem Preis von maximal fünf
Euro an – Bildung darf nicht am Geld scheitern.
e) Förderung statt Nachlassen: Kinder mit Lernschwierigkeiten brauchen mehr
Unterstützung. Wir setzen auf flächendeckende, zusätzliche Förderkurse in
fachspezifischen Bereichen und eine verlässliche Hausaufgabenbetreuung, integriert in
ein Ganztagsprogramm, um jedes Kind mitzunehmen.
f) Sicherheit gewährleisten: Bei wiederholten Gewaltvorfällen an Schulen führen wir
stichprobenartige Kontrollen am Eingang ein. Waffen und gefährliche Gegenstände
haben in unseren Schulen nichts verloren damit wollen wir Schüler und Lehrer
gleichermaßen schützen.
g) Förderung des Hochschulstandorts Krefeld: Mit der Hochschule Niederrhein bietet
Krefeld insbesondere der durch den Chempark vorhandenen Chemieindustrie ein
attraktives Angebot an qualifizierten Fachkräften. Wir wollen uns im Rahmen unserer
Möglichkeiten als Vermittler zwischen Hochschule und in Krefeld vorhandener Industrie
einsetzen, um fertig ausgebildete Fachkräfte in Krefeld zu halten und Krefelds
Lokalökonomie/Wirtschaft zu fördern.
Integration und Migration – Für eine gelungene Integration
Die Integration von Migranten und Flüchtlingen ist eine zentrale Aufgabe für die Zukunft
Krefelds, insbesondere angesichts des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels.
Wir sehen den enormen Anstieg an Zuwanderung in den letzten Jahren dennoch kritisch und
fordern Maßnahmen, welche sich gegen das Problem der irregulären Migration richten. Eine
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erfolgreiche Integration ist entscheidend für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft und die
Stärkung unserer Wirtschaft. Die NÄCHSTE GENERATION sagt: Wir tolerieren und fördern
Migranten und Flüchtlinge nur, sofern diese bereit sind, sich in die bestehende
Gesellschaftsstruktur einzufügen. Mit klaren Maßnahmen schaffen wir ein Miteinander:
a) Schnelle Integration in den Arbeitsmarkt: Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken
und eine erfolgreiche Integration zu gewährleisten, setzen wir uns für die enge
Zusammenarbeit der Politik mit dem Arbeitsamt und anderen relevanten Behörden ein, um
eine zügige Integration von Flüchtlingen und Migranten in den Arbeitsmarkt zu
gewährleisten. Eine qualifizierte Arbeitsvermittlung ist der Grundstein für eine gelungene
Integration in Gesellschaft und Wirtschaft.
b) Einführung einer Bezahlkarte für Flüchtlinge: Die Bezahlkarte ist ein sinnvolles
Instrument, um sicherzustellen, dass die finanzielle Unterstützung von Flüchtlingen, die
aus unseren Steuergeldern finanziert wird, ihrem eigentlichen Zweck dient. Erfahrungen
aus anderen Kommunen zeigen, dass die Einführung einer Bezahlkarte
Leistungsempfänger nachweislich dazu motiviert, sich eine Arbeit zu suchen. So stellen
wir sicher, dass Hilfe bei denjenigen ankommt, die sie wirklich benötigen, fördern
gleichzeitig die Eigenständigkeit und Integration.
Sport, Kultur und Gemeinschaft – Krefeld lebt von seiner kulturellen Identität
Wir lieben unsere Stadt, unsere Kultur und unsere Geschichte. Um diese angemessen zu
würdigen, treten wir für die Vereine ein, welche sie proaktiv schützen und bewahren. Die
NÄCHSTE GENERATION sagt: Wir stärken Krefelds kulturelle Identität und bewahren sie
auch für zukünftige Generationen. Mit klaren Maßnahmen schaffen wir lebendige
Gemeinschaften:
a) Bewahrung und Stärkung der Vereinslandschaft: Die große Anzahl an Vereinen,
Bürgerinitiativen und anderen Zusammenschlüssen ist von unschätzbarem Wert für
Krefeld. Wir setzen uns dafür ein, diese Strukturen zu erhalten und zu stärken, damit sie
auch in Zukunft die kulturelle Identität unserer Stadt prägen können.
b) Förderung von Wochenmärkten: Wochenmärkte in verschiedenen Stadtteilen stellen in
unseren Augen wichtige Orte der Begegnung und des lokalen Handels dar. Wir wollen
ihre Attraktivität steigern und die Rahmenbedingungen für Händler verbessern, um so
die Lokalökonomie zu fördern und Traditionen zu bewahren. Dazu gehören ebenfalls
schnellere und transparentere Genehmigungsverfahren.
c) Regelmäßige Durchführung und Unterstützung von Straßenfesten: Die vielen
verschiedenen Straßenfeste, die in den vergangenen Jahren in Krefeld veranstaltet
wurden, haben gezeigt, wie attraktiv solche Veranstaltungen für Krefelds Bürgerinnen
und Bürger sind. Sie haben das Potenzial, Menschen zusammenzubringen, die lokale
Wirtschaft anzukurbeln und die kulturelle Vielfalt der Stadt Krefeld zu präsentieren. Wir
setzen uns dafür ein, dass solche Feste regelmäßig stattfinden können und unterstützen
die Organisatoren durch schnelle und transparente Genehmigungsverfahren.
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Soziales – Gerechtigkeit für alle
Die angespannte soziale Situation in Krefeld, insbesondere der Umgang mit Obdachlosigkeit
und Drogenabhängigkeit, erfordert dringende und durchdachte Lösungen. Die NÄCHSTE
GENERATION sagt: Wir stellen den Menschen in den Mittelpunkt und schaffen eine soziale
Stadt für alle. Mit klaren Maßnahmen bieten wir Schutz und Perspektiven:
a) Verbesserter Umgang mit Obdachlosigkeit: Obdachlosigkeit stellt eine besondere
Herausforderung für Krefeld dar. Wir fordern verstärkte Anstrengungen, die sowohl den
Bedürfnissen der Betroffenen als auch den Anliegen der Bürger Rechnung tragen.
Insbesondere in den Wintermonaten müssen ausreichend Schlafplätze mit medizinischer
und psychologischer Betreuung zur Verfügung stehen. Zudem wollen wir die
Beratungsangebote für Menschen ohne festen Wohnsitz ausbauen, um ihnen in
Kooperation mit dem Arbeitsamt und anderen Behörden die Reintegration in Gesellschaft
und Arbeitsleben zu ermöglichen.
b) Konsequentes Vorgehen gegen Drogenproblematik: Die Situation rund um den
Hauptbahnhof, das Hansa-Haus und den Ostwall ist dramatisch und beeinträchtigt das
Sicherheitsgefühl der Bürger sowie den Einzelhandel vor Ort. Wir fordern eine
deutliche Erhöhung der Präsenz des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) mit
seinen City-Streifen in diesen Bereichen.
c) Sozialpädagogische Kompetenzen für den KOD: Um eine effektivere und humanere
Interaktion mit Suchtkranken und Obdachlosen zu gewährleisten, setzen wir uns dafür ein,
dass die Einsatzkräfte des KOD eine grundlegende sozialpädagogische Ausbildung
erhalten. Dies ermöglicht es ihnen, Betroffene bereits im Erstkontakt an weiterführende
Hilfs- und Beratungsangebote zu vermitteln und somit einen wichtigen Beitrag zur
Problemlösung zu leisten.
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Schlusswort
In einer Stadt, in der jeder Bürger die Möglichkeit hat, Verantwortung zu übernehmen und die
Zukunft aktiv zu gestalten, werden wir stark und zukunftsfähig. Es ist an der Zeit, Krefeld zu
einer Stadt zu machen, die ihre Identität bewahrt, die ihren Bürgern die Freiheit gibt, ihre
eigenen Entscheidungen zu treffen und die sich den Herausforderungen der Zukunft mit Mut
und Weitsicht stellt.
Lassen Sie uns Krefeld gemeinsam zu einer Stadt machen, in der jeder die Möglichkeit hat,
seine eigene Perspektive zu finden und zu entfalten. Für eine Stadt, die den nächsten
Generationen als Heimat und lebenswertes Zuhause dient.