RANSOMWARE IMPACT REPORT 2025 PDF Free Download

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RANSOMWARE IMPACT
RANSOMWARE-ANGRIFFE
NEHMEN ZUM ERSTEN MAL
SEIT 3 JAHREN ZU
Nachdem die Zahl der Angriffe in den vergan-
genen Jahren rückläufig war, ist Ransomware
nun wieder auf dem Vormarsch. Im Jahr 2025
gaben 24 % der Unternehmen an, Opfer eines
Ransomware-Angriffs geworden zu sein – ein
deutlicher Anstieg gegenüber 18,6 % im Jahr
2024 und damit das Ende eines mehrjährigen
Abwärtstrends. Zwar setzen immer mehr Unter-
nehmen auf Schutzmaßnahmen, doch gleichzei-
tig diversifizieren Angreifer ihre Methoden und
greifen zunehmend auf neue Technologien wie
KI zurück, um herkömmliche Abwehrmechanis-
men zu umgehen.
» 13 % der Ransomware-Opfer zahl-
ten das Lösegeld – ein Rückgang
gegenüber 16,3 % im Jahr 2024.
Das zeigt: Unternehmen sind zuneh-
mend weniger bereit (oder besser
darauf vorbereitet), mit Angreifern
zu verhandeln.
» 74 % der Unternehmen schulen ihre
Mitarbeiter darin, Ransomware bes-
ser zu erkennen und zu verhindern,
allerdings geben 42 % an, dass
die Schulungen noch unzurei-
chend oder zu oberflächlich seien.
» 26 % der Ransomware-Vorfälle be-
trafen kompromittierte Endgeräte,
was ein klares Zeichen für die zu-
nehmende Ausnutzung von ortsun-
abhängigen Arbeitsumgebungen
und ungepatchten Geräten ist.
» 77 % der Befragten betrachten
KI-gestütztes Phishing als ernst-
zunehmende und aufkommende
Bedrohung.
» 46 % der Angriffe waren noch
immer auf Phishing zurückzufüh-
ren. Das ist zwar ein Rückgang von
den 52,3 % im Jahr 2024, den-
noch setzen Angreifer verstärkt auf
alternative Einstiegspunkte wie den
Diebstahl von Zugangsdaten oder
die Ausnutzung bislang unbekann-
ter Sicherheitslücken.
» 46 % der Unternehmen verfügen
über eine Ransomware-Versiche-
rung – ein Rückgang gegenüber
56,4 % im Jahr 2024, möglicher-
weise bedingt durch steigende
Prämien, neue Ausschlüsse oder ein
geringeres Vertrauen in Auszahlun-
gen.
» 62 % der Unternehmen setzen in-
zwischen auf Immutable Backups
– ein Indiz für bessere Vorbereitung
und verbesserte Wiederherstel-
lungsfähigkeiten.
» 82 % haben einen Disaster Reco-
very Plan (DRP) implementiert, der
sich wahrscheinlich zunehmend als
neuer Standard für Resilienz etab-
lieren wird
HORNETSECURITY
RANSOMWARE
IMPACT REPORT 2025
DER AKTUELLE STAND IM JAHR 2025
Ransomware entwickelt sich weiter und im Jahr
2025 ist sie nicht nur präsent, sondern erlebt
ein regelrechtes Comeback. Um über die Ent-
wicklungen im Bereich Ransomware auf dem
Laufenden zu bleiben, führt das Team von Horn-
etsecurity regelmäßig internationale Umfragen
durch, um Trends zu verfolgen und Erkenntnisse
von IT-Fachleuten zu sammeln.
Ransomware hat sich erneut als eine der welt-
weit disruptivsten Bedrohungen für Unterneh-
men erwiesen – mit wachsender Raffinesse
und Reichweite. Auch die allgemeinen Sorgen
um die Cybersicherheit nehmen zu. 76 % der
Sicherheitsverantwortlichen halten es für
wahrscheinlich, dass es innerhalb der nächs-
ten 12 Monate zu einem schwerwiegenden Cy-
berangriff kommen wird. Diese Einschätzung
hat deutlich zugenommen und spiegelt den in
unserem Bericht festgestellten Wiederanstieg
von Angriffen wieder.
Die diesjährigen Ergebnisse zeigen eine klare
Umkehr des rückläufigen Trends bei der Häu-
figkeit von Angriffen. Dies verdeutlicht sowohl
das wachsende Ausmaß der Ransomware-Akti-
vitäten als auch den dringenden Bedarf an ak-
tualisierten Abwehrmaßnahmen. Im Jahr 2024
meldeten nur 18,6 % der Befragten, von einem
Ransomware-Angriff betroffen gewesen zu sein
– der niedrigste Wert seit 2021. Doch in diesem
Jahr ist die Zahl wieder auf 24 % angestiegen,
was das besorgniserregende Wiederaufleben
der Ransomware-Aktivität signalisiert.
Dieser Anstieg scheint vor allem auf zwei Fak-
toren zurückzuführen zu sein: eine stärkere
Automatisierung der Angriffe und ein breiteres
Spektrum an eingesetzten Taktiken der Cy-
berkriminellen. Während klassisches Phishing
nach wie vor den Hauptangriffsvektor darstellt
(von 46 % der Befragten angegeben), zeigen
die Daten eine zunehmende Nutzung kompro-
mittierter Endgeräte (26 %) sowie gestohle-
ner Zugangsdaten – oft infolge mangelhafter
Patch-Praktiken oder unsicherer „Bring Your
Own Device (BYOD)“-Umgebungen.
Trotz des Anstiegs der Häufigkeit von Angriffen
zahlen immer weniger Unternehmen Lösegeld,
was auf bessere Wiederherstellungsstrategien
oder eine wachsende Zurückhaltung, auf Erpres-
sungen einzugehen, hindeutet. Dennoch bleiben
die finanziellen und operativen Auswirkungen
gravierend, insbesondere da Ransomware im-
mer gezielter und hartnäckiger eingesetzt wird.
Ransomware ist eine besonders zerstörerische
Form von Malware, die Unternehmen den Zugriff
auf ihre Daten und Systeme verwehrt, während
die Angreifer als Gegenleistung für die Wieder-
herstellung Lösegeld fordern – oft in Form von
Kryptowährungen. Die Folgen reichen von Da-
tenverlust und Ausfallzeiten bis hin zu regula-
torischen Sanktionen und Reputationsschäden.
Laut dem diesjährigen Bericht „Voice of the
CISO“ von Proofpoint haben 66 % der Unter-
nehmen kürzlich einen Verlust sensibler Da-
ten erlitten. Dieser Wert, der deutlich höher ist
als im Vorjahr, verdeutlicht die dringende Not-
wendigkeit, die eigene Resilienz zu stärken, wie
in unserer Studie näher erläutert. Zudem fühlen
sich 58 % der CISOs trotz weit verbreiteter Di-
saster Recovery Pläne unzureichend auf Cy-
berbedrohungen vorbereitet.
In diesem Jahr gaben die Befragten auch Ein-
blicke in ihre sich weiterentwickelnden Cybersi-
cherheitsstrategien. Investitionen in Endpunkt-
erkennungs-Tools, regelmäßige Backups und
Schulungen zur Sensibilisierung der Mitarbei-
ter bleiben weiterhin wichtige Bestandteile der
Ransomware-Abwehr. Angesichts der Zunahme
von Angriffen über gestohlene Zugangsdaten
und Software-Exploits betonen die Ergebnisse
jedoch die Bedeutung mehrschichtiger Sicher-
heitsstrukturen und Zero-Trust-Prinzipien.
Da Ransomware-Taktiken immer komplexer und
facettenreicher werden, müssen Unterneh-
men nicht nur auf den Schutz vor anfänglichen
Kompromittierungen setzen, sondern auch wi-
derstandsfähige Systeme aufbauen, die im
Ernstfall eine schnelle Wiederherstellung er-
möglichen.
„58 % der CISOs fühlen sich unzu-
reichend auf Cyberbedrohungen
vorbereitet.”
WIEDER MEHR RANSOMWARE-ANGRIFFE
DURCH DEN EINSATZ VON KI
Nach mehreren Jahren sinkender Opfer-
zahlen ist 2025 ein deutlicher Anstieg der
Ransomware-Aktivitäten zu verzeichnen. In
diesem Jahr berichteten 24 % der Unterneh-
men, Opfer eines Ransomware-Angriffs gewor-
den zu sein – ein starker Anstieg gegenüber
18,6 % im Jahr 2024 und damit eine Umkehr
des seit 2021 beobachteten Abwärtstrends.
202420232022
0 %
10 %
20 %
30 %
2025
Dieser erneute Anstieg hängt eng damit zu-
sammen, dass Angreifer verstärkt auf Automa-
tisierung und KI-gestützte Methoden setzen.
Dadurch können sie ihre Operationen skalieren
und zugleich gezielt vorgehen. Die Raffinesse
nimmt weiter zu, insbesondere bei der Identifi-
zierung und Ausnutzung von Schwachstellen in
hybriden IT-Umgebungen.
Interessanterweise zahlen zwar immer weni-
ger Opfer Lösegeld – nur 13 % gaben an, zur
Wiedererlangung ihrer Daten gezahlt zu haben,
gegenüber 16,3 % im Jahr 2024 – doch die
Auswirkungen bleiben erheblich. Denn Angreifer
verursachen selbst dann massive Störungen,
wenn keine Zahlungen erfolgen – etwa durch
Exfiltration oder die Zerstörung von Daten.
KI VERSTÄRKT DIE BEDROHUNG
Ein zentrales Merkmal der Ransomware-Angrif-
fe in diesem Jahr ist die zunehmende Integra-
tion von KI-Tools in die Angriffsstrategien. Wie
im Bericht „Voice of the CISO“ aus 2025 von
Proofpoint festgestellt, setzt die wachsende
Nutzung von generativer KI und kollaborativen
Tools Unternehmen neuen Risiken aus: 60 %
der CISOs betrachten generative KI als Sicher-
heitsbedrohung, und 68 % investieren in KI-ge-
stützte Erkennungs- und Schutzmechanismen.
Außerdem:
» 77 % der befragten CISOs halten KI-ge-
neriertes Phishing als eine reale und
wachsende Bedrohung.
» 61 % sind der Meinung, dass KI das Ge-
samtrisiko von Ransomware-Angriffen
deutlich erhöht hat.
Angreifer setzen mittlerweile generative KI ein,
um:
» hochgradig individualisierte Phishing-
E-Mails zu erstellen,
» Deepfake-Audio- und Videoinhalte für
Social-Engineering-Angriffe zu nutzen,
» Automated, multi-vector intrusion strate-
gies.
Dieses Ausmaß an Automatisierung und Täu-
schung macht herkömmliche Erkennungsme-
thoden weniger wirksam und erfordert einen
stärkeren Fokus auf EDR/XDR-Plattformen,
Zero-Trust-Richtlinien sowie automatisierte
Anomalie-Erkennung.
Anteil befragter Unternehmen mit Ransomware-Vorfällen
77 % der befragten CISOs halten
KI-generiertes Phishing als eine
reale und wachsende Bedrohung.
ANGREIFER FINDEN NEUE WEGE: PHISHING
NICHT DER EINZIGE EINSTIEGSPUNKT
Phishing bleibt zwar der wichtigste Vektor für
den ersten Zugriff, seine Dominanz nimmt je-
doch leicht ab. In diesem Jahr:
» gingen die Phishing-Angriffe per E-Mail
auf 46 % zurück (von 52,3 % im Jahr
2024),
» machen kompromittierte Endgeräte
26 % der Ransomware-Angriffe aus,
» wurden in etwa 25 % der Angriffe ge-
stohlene Anmeldedaten verwendet,
» trugen ausgenutzte Schwachstellen
zu 12 % der Angriffe bei.
Diese Veränderungen verdeutlichen eine strate-
gische Neuausrichtung der Angreifer: Sie zielen
gezielt auf Unternehmen, in denen Multi-Faktor-
Authentifizierung (MFA) schwach implementiert
ist, Patches nicht regelmäßig installiert werden
und Shadow-IT nach wie vor weit verbreitet ist,
insbesondere in Remote- und hybriden Ar-
beitsumgebungen.
SCHULUNGSLÜCKEN UND
„FALSCHE COMPLIANCE“
Obwohl 74 % der Unternehmen anführen, End-
nutzer-Schulungen gegen Ransomware anzu-
bieten, geben 42 % der Sicherheitsverantwort-
lichen zu, dass ihre Schulungen unzureichend
oder ineffektiv sind.
Diese Diskrepanz hat ein besorgniserregendes
Phänomen geschaffen: „falsche Compliance“.
Dabei erfüllen Unternehmen zwar oberfläch-
liche Awareness-Standards, es fehlt jedoch an
wirklichem Engagement und nachhaltiger Um-
setzung bewährter Praktiken.
Besonders kleine und mittelständische Unter-
nehmen (KMU) sind gefährdet. Häufig werden
hier lediglich jährliche Checkbox-Schulungen
durchgeführt, ohne nennenswertes Follow-up.
Dies trägt dazu bei, dass menschliche Fehler
weiterhin eine Schwachstelle darstellen, ins-
besondere angesichts fortgeschrittener Phi-
shing- und Social-Engineering-Taktiken. Laut
Proofpoint bleibt der Faktor Mensch die domi-
nierende Ursache für Sicherheitsvorfälle: 66 %
der CISOs sehen die menschliche Komponente
als größtes Risiko, vor allem im Hinblick auf Da-
tenlecks und interne Kompromittierungen. Zwar
verbessern sich Schulungen allmählich, sie
bleiben jedoch oft oberflächlich (42 % bewer-
ten sie als unzureichend). Diese Erkenntnisse
bestätigen die Schlussfolgerungen von Hornet-
security über die Grenzen von reinen „Compli-
ance-Checkbox“-Programmen.
WIDERSTANDSFÄHIGKEIT NIMMT EBENFALLS
ZU: SCHUTZ, PLÄNE UND WIEDERHERSTEL-
LUNG
Trotz der sich wandelnden Bedrohungslage ist
nicht alles düster. Es gibt Anzeichen für eine
verbesserte Vorbereitung und zunehmende ope-
rative Betriebsreife, die branchenweit sichtbar
werden:
» 82 % der Unternehmen verfügen inzwi-
schen über einen Disaster Recovery Plan
– ein wichtiger Meilenstein, der darauf
hindeutet, dass DR-Planung zunehmend
Standard wird.
» 62 % haben Immutable Backups einge-
führt, die selbst während eines laufenden
Angriffs nicht modifiziert oder verschlüs-
selt werden können.
» Diese Maßnahmen scheinen Wirkung zu
zeigen: Zwar steigt die Anzahl der Ran-
somware-Opfer, doch der Anteil derjeni-
gen, die Lösegeld zahlen, sinkt. Dies ist
ein Hinweis darauf, dass sich die Wieder-
herstellungsfähigkeiten und die Vorberei-
tung auf Bedrohungen verbessern.
Es gibt jedoch eine entscheidende Schwierig-
keit: Datenverluste und Unterbrechungen des
Betriebs bleiben hoch, insbesondere bei kleinen
Unternehmen, die häufig immer noch nicht über
segmentierten Backups, Incident-Response-
Teams oder Protokolle für Wiederherstellungs-
tests verfügen.
DIE BEREITSCHAFTSLÜCKE BEI KMU
Kleine Unternehmen sind weiterhin besonders
gefährdet:
» Sie machen einen überproportional hohen
Anteil der Opfer aus,
» Viele verlassen sich auf minimales
IT-Personal, veraltete Infrastruktur oder
externe Dienstleister mit begrenztem Leis-
tungsumfang,
» Schulungen erfolgen häufig selten oder
zu allgemein,
» Shadow IT und mangelhafte Patch-Stra-
tegien sind weit verbreitet.
Obwohl mittlerweile mehr KMU angeben, über
einen DR-Plan zu verfügen, deuten unsere Da-
ten darauf hin, dass die „Bereitschaft“ auf dem
Papier nicht mit tatsächlicher Widerstandsfä-
higkeit im Falle eines Angriffs einhergeht.
Unternehmen, die ISO 27001 oder ähnliche
Compliance-Rahmenwerke verfolgen, erzielen
zwar bessere Ergebnisse, doch viele verwech-
seln Zertifizierung mit echter Sicherheitsreife.
NUR 13 % DER BETROFFENEN ZAHLTEN LÖ-
SEGELD, DOCH DIE BEDROHUNG BLEIBT
In diesem Jahr berichteten 13 % der Opfer, Lö-
segeld gezahlt zu haben, gegenüber 16,3 % im
Jahr 2024. Dies deutet darauf hin, dass sich
immer mehr Unternehmen ohne Nachgeben er-
holen, dank:
» Besserer Backup-Reife, etwa durch Immu-
table Backups (direkter Schutz vor Ran-
somware),
» Breiterer Einführung von Disaster Recove-
ry Plänen,
» Klareren Reaktionsprotokollen
Die Bedrohung selbst nimmt jedoch nicht ab,
sondern verändert ihre Form. Doppelte Erpres-
sung (Double Extortion), gezielte Datenexfiltra-
tion und Reputationsschädigung gehören mitt-
lerweile zu den Kernstrategien der Angreifer.
Und obwohl weniger Lösegelder gezahlt wer-
den, bleiben die finanziellen Schäden erheblich
– etwa durch Ausfallzeiten, Datenverlust und
Wiederherstellungskosten.
Zudem haben wir einen Rückgang bei der Ver-
sicherungsabdeckung gegen Ransomware be-
obachtet:
» 46 % der Unternehmen geben an, 2025
über eine Ransomware-Versicherung zu
verfügen, ein Rückgang gegenüber 54,6 %
im Jahr 2024.
» Gründe hierfür sind steigende Prämien,
strengere Qualifikationskriterien und be-
grenzte Auszahlungen.
„In diesem Jahr berichteten 13 %
der Opfer, Lösegeld gezahlt zu ha-
ben, gegenüber 16,3 % im Jahr
2024.”
Dieser Wandel deutet darauf hin, dass Versi-
cherungen nicht mehr als Ausweichoption
gesehen werden, was die Notwendigkeit ro-
buster interner Schutzmaßnahmen zusätzlich
verdeutlicht.
KI-GESTÜTZTE ANGRIFFE TREIBEN
DEFENSIVE INNOVATIONEN VORAN
Da KI-gestütztes Phishing mittlerweile eines
der größten Probleme darstellt, reagieren Un-
ternehmen unter anderem durch:
» Verstärkte Einführung von „Extended
Detection and Response“ (XDR)-Platt-
formen,
» Umstellung auf Zero-Trust-Strukturen,
» Integration KI-basierter Verhaltensana-
lysen, um frühe Warnsignale von Ransom-
ware-Aktivitäten zu erkennen.
Gleichzeitig entwickeln sich die Angreifer eben-
so schnell weiter, indem sie Deepfakes, KI-er-
stellte Lockmittel und mehrstufige Automa-
tisierung einsetzen, um Systeme mit bisher
unerreichter Geschwindigkeit und Subtilität zu
kompromittieren.
Dieses Wettrüsten zwischen KI-gestützten An-
greifern und Verteidigern wird voraussichtlich
die nächsten Jahre der Ransomware-Entwick-
lung prägen.
MITARBEITERFÜHRUNG UND GOVERNANCE:
NACH WIE VOR AUFHOLBEDARF
Cybersicherheit wird zunehmend zu einem The-
ma auf Vorstandsebene, bedingt durch:
» zunehmenden regulatorischen Druck
(NIS2, DORA usw.),
» wachsende Reputationsrisiken durch
öffentlich bekannt gewordene Sicherheits-
verletzungen,
» direkte Zusammenhänge zwischen Cyber-
vorfällen und Geschäftskontinuität.
Dennoch berichten viele Unternehmen nach wie
vor von einer Diskrepanz zwischen der techni-
schen Realität und dem Verständnis auf Füh-
rungsebene:
» Nur wenige Vorstände nehmen an Cyber-
Krisensimulationen teil,
» Abteilungsübergreifende Leitfäden sind
selten,
» Externe Kommunikationspläne, insbeson-
dere für den Fall von Falschinformationen
durch KI oder Erpressung durch Deep-
fakes, sind unzureichend entwickelt.
Da die Bedrohungen immer ausgefeilter werden
und die Auswirkungen auf die Öffentlichkeit zu-
nehmen, muss sich die Cyber-Governance über
reine Compliance hinausentwickeln und stra-
tegische Einsatzbereitschaft sicherstellen.
ZENTRALE INDIKATOREN: 2024 VS. 2025
INDIKATOR 2024 2025
Opferrate 18.6 % 24 %
Phishing-/E-Mail-Angriffe 52.3 % 46 %
Kompromittierte Zugangsdaten ~20 % (est.) ~25 %
Ausgenutzte Schwachstellen ~12 %
Lösegeldzahlungen 16.3 % 13 %
Ransomware-Versicherung 54.6 % 46 %
Unternehmen mit Mitarbeiterschulungen 81.3 % 74 %
Schulungen als unzureichend eingestuft 42 %
Immutable Backups 62 %
DR-Plan vorhanden 82 %
KI-Phishing als Bedrohung wahrgenommen 66.9 % 77 %
WAS KOMMT ALS NÄCHSTES?
Ransomware wird immer ausgefeilter, aber das
gilt auch für die Verteidiger. Der Weg in die Zu-
kunft erfordert die Anerkennung, dass Sicher-
heitsverletzungen unvermeidbar sind, aber
die Folgen nicht zwangsläufig schwerwie-
gend sein müssen.
Die resilientesten Unternehmen setzen zuneh-
mend auf proaktive Strategien statt auf rein
reaktive Maßnahmen:
» Stärkung des Schutzes von Endgeräten
und Identitäten
» Regelmäßiges Testen und Validieren von
DR-Plänen und Backup-Systemen
» Kontinuierliche, praxisnahe Schulungen
für Anwender statt reiner Checkbox-Com-
pliance
» Einführung von Zero-Trust-Richtlinien und
Verhaltensanalysen
» Die Lücke zwischen technischer Reaktion
und strategischer Führung der Vorstands-
ebene schließen
RESILIENZ NIMMT ZU –
DOCH DIE BEDROHUNGEN AUCH
2025 markiert einen Wendepunkt in der Ran-
somware-Landschaft. Obwohl die Anzahl der
Angriffe und die wahrgenommene Bedrohung
zunehmen, werden auch die Gegenmaßnahmen
immer umfangreicher.
Erstmals seit drei Jahren nehmen die Angriffe
wieder zu – bis zu 24 % der Unternehmen sind
betroffen, womit der zuvor beobachtete Ab-
wärtstrend umgekehrt wird. Dieser Anstieg wird
durch Automatisierung, KI-gestütztes Phishing
und zunehmend gezielte, mehrstufige Taktiken
befeuert.
Gleichzeitig zeigen unsere Ergebnisse ermuti-
gende Fortschritte in Bezug auf Widerstandsfä-
higkeit und Einsatzbereitschaft:
» Lösegeldzahlungen sanken auf nur 13 %,
was auf ein höheres Vertrauen in die Wie-
derherstellung hinweist
» 62 % der Unternehmen nutzen Immu-
table Backups, ein deutlicher Anstieg
gegenüber den Vorjahren
» 82 % verfügen nun über einen Disaster
Recovery Plan und schaffen damit eine
Grundlage für Einsatzbereitschaft
» Phishing bleibt der wichtigste Angriffs-
vektor, doch kompromittierte Endgeräte
und gestohlene Zugangsdaten holen auf
» KI-gestützte Bedrohungen nehmen zu,
ebenso wie KI-basierte Verteidigungsmaß-
nahmen
Um sich gegen diese ständig weiterentwickeln-
den Bedrohungen zu wappnen, bietet Hornet-
securitys 365 Total Protection eine vollum-
fassende Suite an Sicherheitslösungen für
Microsoft 365, die Ihre Geschäftsabläufe effizi-
enter und zukunftssicher machen. Von erfahre-
nen Sicherheitsexperten entwickelt, integriert
sich 365 Total Protection nahtlos in Microsoft
365 und bietet Unternehmen eine KI-gestütz-
te Next-Gen-Technologie, die einfach zu be-
dienen ist und zuverlässig gegen Ransomware
und andere Cyberbedrohungen schützt.
Ransomware entwickelt sich ständig weiter,
also muss auch Ihre Verteidigung Schritt halten.
Mit 365 Total Protection reagieren Sie nicht
nur – Sie bleiben der Bedrohung einen Schritt
voraus.
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ICH BIN IHR KI SECURITY
POWERUP FÜR M365.
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