Fühlst du mein Herz schlagen? PDF Free Download

1 / 84
0 views84 pages

Fühlst du mein Herz schlagen? PDF Free Download

Fühlst du mein Herz schlagen? PDF free Download. Think more deeply and widely.

Fühlst
du
mein
Herz
schlagen
Staatstheater
Braunschweig
223 / 224
2 Kolumnentitel
BraWo Select |
Langjährige Markterfahrung vereint mit einem
intelligenten Portfoliomanagementsystem – unsere
Finanzexperten haben das Marktgeschehen perma-
nent im Blick. Entwicklungen werden erkannt und
Chancen in Ihrem Sinne zielgerichtet genutzt.
Für mein Vermögen
will ich alles –
außer Stillstand.
brawo-select.de
Liebes Publikum,
wir setzen auf die emotionale Kraft des Theaters. Starke Stücke,
Figuren und Themen sind in der Saison 223 / 224 zahlreich
vertreten. Wir wollen Geschichten erzählen, die die heutigen Fragen
beleuchten. Und das Schönste ist: Das Publikum kehrt zu uns zurück.
Die Gesellschaft findet zurück aus den merkwürdigen, aber auch
prägenden Jahren der Corona-Pandemie. Wir alle reiben uns die
Augen und können es nicht fassen: Da ist es, das Leben, schön und
herausfordernd gleichzeitig.
Fühlst Du mein Herz schlagen Diese Frage stellt Polly wort-
wörtlich in der »Dreigroschenoper«, stellt im übertragenen Sinn
»Tosca« auf dem Burgplatz, stellt Salome in der Strauss-Oper, stellen
aber auch die Freundinnen aus Haratischwilis »Das mangelnde
Licht« oder die Tänzer:innen und Sänger:innen aus »Carmina
Burana«, stellt das Orchester in seinem Erönungskonzert mit Beet-
hovens »Ode an die Freude«, stellt auch die wieder auf die Bühne
kommende Mimì aus »La bohème«, stellen wir, die über 5 Mit-
arbeitenden des Staatstheaters Braunschweig, Ihnen! Schauen Sie
selbst, wie vielfältig unser Programm in der nächsten Spielzeit sein
wird. Entdecken Sie Babette, Dorian, Rosina, das doppelte Lottchen,
Freddy, Peter, die sprechende Tuba…
Die spartenübergreifende Arbeit, die die letzte Spielzeit mit
dem vielbeachteten Projekt »Ausweitung des Ringgebiets« geprägt
hat, wollen wir fortsetzen. So gibt es eine Kooperation von Tanz und
Musiktheater mit »Körperfestung / Herzog Blaubarts Burg« nach Béla
Bartók, so gibt es Partien für Schauspieler:innen in der Oper »Koma«
von Georg Friedrich Haas, so gibt es eine Kooperation von Tanz,
Orchester und Musiktheater in »Carmina Burana«.
Die Münchener Biennale koproduziert mit uns die Urauührung
»Searching for Zenobia (AT)« der Louis-Spohr-Preisträgerin Lucia
Ronchetti. Auch die renommierte Komponistin hat darin eine Schau-
spielerin konzipiert.
Am Ende der Spielzeit sind wir zum 5. Mal Veranstalter des
Festivals Theaterformen. Wir freuen uns auf Anna Mülter und ihr
Team, die uns auch 224 mit neuen Formen, neuen Inhalten begeis-
tern werden.
Fühlst Du mein Herz schlagen
Am Puls der Zeit, mitten in Braunschweig!
Ihre
Dagmar Schlingmann Stefan Mehrens
Generalintendantin Verwaltungsdirektor
S.03 Spielzeitübersicht
S.08 Musiktheater
S.14 Schauspiel
S.24 Tanztheater
S.30 JUNGES!
S.42 Staatsorchester
S.54 Extras
S.56 Theaterformen
S.58 Freunde & Förderer
S.63 Service
S.80 Impressum
2 Kolumnentitel
Ob Kulturprojekte, Umweltinitiativen oder Sportveranstaltungen
wir engagieren uns für vielfältige Projekte im Braunschweiger
Land. Und das aus Überzeugung. Schließ lich sind wir seit über 265
Jahren ein starker Partner für die Menschen hier vor Ort. Und tief
in der Region verwurzelt.
oeentliche.de/engagements
Hier schlagen unsere
Herzen Wurzeln.
3Spielzeitübersicht
Oktober
MUSIKTHEATER  S.13 ..223
WIEDERAUFNAHME GROSSES HAUS
La bohème
GIACOMO PUCCINI
SCHAUSPIEL  S.22 ..223
WIEDERAUFNAHME KLEINES HAUS
Stolz und Vorurteil*
(*oder so)
ISOBEL MCARTHUR/JANE AUSTEN
tanz JUNG!  S.32 6..223
URAUFFÜHRUNG KLEINES HAUS
Die vier Jahreszeiten
ANTONIO VIVALDI, BARBARA FUCHS
MUSIKTHEATER  S.10 4..223
PREMIERE GROSSES HAUS
Il barbiere di Siviglia
Der Barbier von Sevilla
GIOACHINO ROSSINI
STAATSORCHESTER  S.46 22.  23..223
GROSSES HAUS
2.Sinfoniekonzert
LUDWIG VAN BEETHOVEN, PJOTR TSCHAIKOWSKY
JUNGES! KONZERT  S.37 25..223
WIEDERAUFNAHME KLEINES HAUS
knistern knuspern
rauschen
CLEMENS K. THOMAS, GRETL KAUTZSCH,
IRIS KLEINSCHMIDT, JOHANNA SCHATKE
SCHAUSPIEL  S.22 3..223
WIEDERAUFNAHME AQUARIUM
And the Stars Look Very
Dierent Today
DEBORAH EPSTEIN/HEINER TAKE
August & September
MUSIKTHEATER  S.10 26.8.223
PREMIERE BURGPLATZ OPEN AIR
Tosca
GIACOMO PUCCINI
JUNGES! KONZERT  S.32 6.  24.9.223
KLEINES HAUS
Naftules Reisen
HELMUT EISEL
JUNGES! SCHAUSPIEL  S.36 8.9.223
WIEDERAUFNAHME THEATER FADENSCHEIN
Der Bär, der nicht da war
OREN LAVIE
EXTRA  S.54 5.9.223
GROSSES HAUS
GroßerHausBesuch
ÜBERRASCHUNGSGAST
SCHAUSPIEL  S.16 5.9.223
PREMIERE KLEINES HAUS
Garland
SVENJA VIOLA BUNGARTEN
STAATSORCHESTER  S.46 7.  8.9.223
GROSSES HAUS
.Sinfoniekonzert
LUDWIG VAN BEETHOVEN
ALLE SPARTEN  S.54 7.9.223
GROSSES  KLEINES HAUS
Theaterfest
SPIELZEITAUFTAKT
SCHAUSPIEL  S.16 22.9.223
URAUFFÜHRUNG AQUARIUM
Party in a Nutshell
FYNN MALTE SCHMIDT
SCHAUSPIEL  S.17 23.9.223
PREMIERE GROSSES HAUS
Das mangelnde Licht
NINO HARATISCHWILI
4 Spielzeitübersicht
November
TANZTHEATER  S.26 4..223
PREMIERE GROSSES HAUS
Carmina Burana
CARL ORFF
EXTRA  S.54 4..223
LESUNG KLEINES HAUS
Braunschweiger
Literaturzeit
EXTRA  S.54 5..223
PREISVERLEIHUNG KLEINES HAUS
Wilhelm Raabe-
Literaturpreis
EXTRA  S.54 5..223
URAUFFÜHRUNG KLEINES HAUS
Diabelli Recomposed
INTERNATIONALES KOMPONIST:INNENPROJEKT
SCHAUSPIEL  S.22 ..223
WIEDERAUFNAHME KLEINES HAUS
Niemand wartet auf dich
LOT VEKEMANS
EXTRA  S.54 ..223
PREISVERLEIHUNG GROSSES HAUS
37. Braunschweig Inter-
national Film Festival
SCHAUSPIEL  S.17 8..223
PREMIERE KLEINES HAUS
Babettes Fest
KAREN BLIXEN/CHRISTOPH DIEM, HOLGER SCHRÖDER
JUNGES! SCHAUSPIEL  S.32 9..223
PREMIERE GROSSES HAUS
Das doppelte Lottchen
ERICH KÄSTNER
Dezember
TANZTHEATER  S.26 .2.223
URAUFFÜHRUNG KLEINES HAUS
tanzwärts! Elementar
MUSIKTHEATER  S.10 9.2.223
PREMIERE GROSSES HAUS
Salome
RICHARD STRAUSS
STAATSORCHESTER  S.47 7.  8.2.223
GROSSES HAUS
4.Sinfoniekonzert
LUCIANO BERIO/FRANZ SCHUBERT,
DMITRI SCHOSTAKOWITSCH
DREI SPARTEN 25.  26.2.223
GROSSES  KLEINES HAUS
Weihnachts-Festprogramm
La bohème, Das doppelte Lottchen,
Babettes Fest
ZWEI SPARTEN 3.2.223
GROSSES  KLEINES HAUS
Silvester-Festprogramm
Carmina Burana, Direktmusik
SCHAUSPIEL  S.17 24..223
URAUFFÜHRUNG AQUARIUM
Wir werden diese
Nacht nicht sterben
GUIDO WERTHEIMER/PREIS DER JUNGEN DRAMATIK
STAATSORCHESTER  S.47 26.  27..223
GROSSES HAUS
3.Sinfoniekonzert
ROBERT SCHUMANN, WOLFGANG AMADEUS MOZART,
GABRIEL FAURÉ, MAURICE RAVEL
5Spielzeitübersicht
Februar
SCHAUSPIEL  S.22 3.2.224
WIEDERAUFNAHME KLEINES HAUS
Gaslicht
PATRICK HAMILTON
STAATSORCHESTER  S.48 4.  5.2.224
GROSSES HAUS
6.Sinfoniekonzert
JOHANNES BRAHMS, RICHARD STRAUSS,
ROBERT SCHUMANN
MUSIKTHEATER  S.11 7.2.224
PREMIERE GROSSES HAUS
Béatrice et Bénédict
HECTOR BERLIOZ
JUNGES! SCHAUSPIEL  S.37 22.2.224
WIEDERAUFNAHME KLEINES HAUS
Funken
TILL WIEBEL
Januar
STAATSORCHESTER  S.47 7.  8..224
GROSSES HAUS
5.Sinfoniekonzert
LOUISE FARRENC, WOLFGANG AMADEUS MOZART,
CAMILLE SAINTSAËNS
EXTRA  S.54 2..224
GROSSES HAUS
Spaceship Earth
ASTRONAUTENFAMILIE ARMSTRONG, STAATSORCHESTER
TANZTHEATER  S.26 3..224
URAUFFÜHRUNG KLEINES HAUS
Existential
DUNJA JOCIĆ & SITA OSTHEIMER
JUNGES! KONZERT  S.33 4.  5..224
GROSSES HAUS
Tubby, die Tuba
GEORGE KLEINSINGER
SCHAUSPIEL  S.18 2..224
PREMIERE GROSSES HAUS
State of the Union
NICK HORNBY
EXTRA  S.54 2..224
SCHLUSSKONZERT GROSSES HAUS
65. Grotrian-Steinweg
Klavierspielwettbewerb
JUNGE TALENTE
JUNGES! SCHAUSPIEL  S.33 26..224
URAUFFÜHRUNG KLASSENZIMMER
Die Vertretungsstunde
(Über)Leben
EMEL AYDOĞDU
SCHAUSPIEL  S.18 27..224
URAUFFÜHRUNG KLEINES HAUS
Mädchenmörder ::
Brunke
RAUMZEIT
SCHAUSPIEL  S.18 JANUAR 224
URAUFFÜHRUNG AQUARIUM
Action: Painting
oder Bei meiner Zeugung (AT)
ANNA KIRSTINE LINKE
6 Spielzeitübersicht
März
MUSIKTHEATER  S.12 9.3.224
PREMIERE GROSSES HAUS
Koma
GEORG FRIEDRICH HAAS
SCHAUSPIEL  S.19 6.3.224
PREMIERE AQUARIUM
Dorian G.
Ein Bildnis nach Oscar Wilde
CHRISTOPH DIEM/HOLGER SCHRÖDER
STAATSORCHESTER  S.48 7.  8.3.224
GROSSES HAUS
7.Sinfoniekonzert
FLORENCE PRICE, CAROLINE SHAW, CHARLES IVES,
KURT WEILL
JUNGES! SCHAUSPIEL  S.19 23.3.224
PREMIERE KLEINES HAUS
Supergute Tage
oder Die sonderbare Welt des
Christopher Boone
MARK HADDON/SIMON STEPHENS
SCHAUSPIEL  S.20 24.3.224
PREMIERE GROSSES HAUS
Die Dreigroschenoper
BERTOLT BRECHT/KURT WEILL
April
SCHAUSPIEL  S.23 6.4.224
WIEDERAUFNAHME GROSSES HAUS
Biedermann und die
Brandstifter
MAX FRISCH
JUNGES! KONZERT  S.34 7.4.224
KLEINES HAUS
Peter und der Wolf
SERGEI PROKOFJEW
STAATSORCHESTER  S.48 4.  5.4.224
GROSSES HAUS
8.Sinfoniekonzert
MODEST MUSSORGSKY, DETLEV GLANERT/
JOHANNES BRAHMS, ALEXANDER GLASUNOW
JUNGES! MUSIKTHEATER  S.34 9.4.224
URAUFFÜHRUNG LOT IM QUARTIER
Fühlst du mein Herz
schlagen
STÜCKENTWICKLUNG
tanz JUNG!  S.34 2.4.224
URAUFFÜHRUNG KLEINES HAUS
The Rabbit Hole
SARA ANGIUS
JUNGES! SCHAUSPIEL  S.35 APRIL 224
URAUFFÜHRUNG AQUARIUM
Mehr ich.
JUGENDKLUB
7Spielzeitübersicht
Juni
MUSIKTHEATER  S.13 .6.224
URAUFFÜHRUNG MÜNCHENER BIENNALE
Searching for Zenobia (AT)
LUCIA RONCHETTI
STAATSORCHESTER  S.49 2.  3.6.224
GROSSES HAUS
.Sinfoniekonzert
DMITRI SCHOSTAKOWITSCH
TANZTHEATER  S.27 8.6.224
URAUFFÜHRUNG GROSSES HAUS
tanzwärts!
Ganz geheimnisvoll
EXTRA  S.56/57 3. 23.6.224
GROSSES  KLEINES HAUS, STADTRAUM
Festival Theaterformen
EXPERIMENTELLE FORMEN VON THEATER UND TANZ,
PARTIZIPATIVE PROJEKTE UND ARBEITEN IM
ÖFFENTLICHEN RAUM
Mai
MUSIK TANZTHEATER  S.27 4.5.224
PREMIERE GROSSES HAUS
Körperfestung / Herzog
Blaubarts Burg
BÉLA BARTÓK U.A.
SCHAUSPIEL  S.20 .5.224
KLEINES HAUS
Preis der jungen Dramatik
WETTBEWERB FÜR AUTOR:INNEN
STAATSORCHESTER  S.49 2.  3.5.224
GROSSES HAUS
9.Sinfoniekonzert
AARON COPLAND, LEONARD BERNSTEIN U.A.
STAATSORCHESTER  S.51 22.5.224
GROSSES HAUS
Klimakonzert
MUSIKALISCHER BENEFIZABEND
JUNGES! KONZERT  S.51 23.5.224
GROSSES HAUS
JUNGES! Klimakonzert
MUSIKALISCHSOLIDARISCH FÜR UNSERE UMWELT
SCHAUSPIEL  S.21 24.5.224
PREMIERE KLEINES HAUS
Elektra–
wir müssen reden
HUGO VON HOFMANNSTHAL/REBEKKA DAVID
SCHAUSPIEL  S.21 FRÜHJAHR 224
URAUFFÜHRUNG AQUARIUM
Den Aufstand proben
Handbuch einer Hausbesetzung
DANIELE SZEREDY
SCHAUSPIEL  S.21 FRÜHSOMMER 224
URAUFFÜHRUNG AQUARIUM
Who Wants to Live
Forever
FREDDIE MERCURY/ANA YOFFE
8
Mehr als Oper: Neben den »klassischen« Werken des Kanons zeigen wir regelmäßig neue Formen und Formate, Operetten, Musicals, Liederabende und Jukeboxen
und bieten so das gesamte Spektrum dessen, was Musiktheater sein kann. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Pflege der zeitgenössischen Musik…
…weshalb wir in dieser Saison neben Georg Friedrich Haas’ »Koma« eine Urauührung eines neuen Werkes von Lucia Ronchetti mit der Münchener Biennale erarbeiten.
Wenn Sie jede Produktion dieser Saison besuchen, werden Sie in den Genuss von etwa 6 Stunden Musik kommen.
In unseren Inszenierungen möchten wir Ihnen jedes Jahr unterschiedliche Regiehandschriften präsentieren. So sind Anna Bernreitner, Felix Seiler und Franziska Severin in dieser Spielzeit erstmals zu Gast.
Neben den Solist:innen sind die großen Kollektive Staatsorchester, Chor, Extrachor und Kinderchor an den meisten Produktionen beteiligt. Gemeinsam mit den Menschen hinter der Bühne wirken beispielsweise bei »Tosca« über 2 Personen pro Abend an der Auührung mit.
Hinter den Kulissen besteht unser Team aus der Operndirektorin, der Assistentin der Operndirektion, je zwei Dramaturg:innen und Regieassistent:innen, einer Maestro suggeritore,
dem Studienleiter, der Chordirektion, zwei Pianist:innen, zwei Inspizientinnen und einem Leiter der Notenbibliothek.
Alltag: Für eine Hauptpartie oder zeitgenössische Musik beginnt die musikalische Einstudierung der Solist:innen mindestens ein Jahr vor der Premiere. Szenische Proben beginnen etwa 7 Wochen vor der Premiere. In dieser Zeit wird täglich vormittags und abends probiert.
Mit »Körperfestung / Herzog Blaubarts Burg« setzen wir die Zusammenarbeit mit dem Tanz fort.
Musiktheater lebt von großen Emotionen.
Neben Werken der zeitgenössischen Musik präsentieren wir in dieser Saison Repertoire-Klassiker wie »Tosca«, »Il barbiere di Siviglia«, »Salome« und »La bohème«.
Das Musiktheater-Ensemble besteht aus Solist:innen aus über 8 verschiedenen Nationen:
1. Sopran
SABINE BRANDT
MARINA FUNKE
ANNEGRET GLASER
HENRIKE OCHMANN
JINKYUNG PARK
YEOJUNG JOHANNA HA
2. Sopran
DAGMAR GOLDSCHMIDT
ERNESTA JUSKAITE
ANDREJA SCHMEETZ
KARENANTJE SCHULZ
DAINA VINGELYTE
1. Alt
MAREIKE GLASSMANN
MASAMI TANAKA
JANINE METZNER
JASMIN JABLONSKI
2. Alt
JULIA FERCHO
TATJANA KLUGE
CHRISTIANE RITTERS
SEONA KIM 1. Tenor
ALEKSANDR BUKREEV
SUNGUK CHOI
KRZYSZTOF GASZ
JAE MIN AHN
GEORG MICHALKOV
SUNGMIN KANG
Spielzeit 223 / 224
Chor
Zachariah N. Kariithi, Maximilian Krummen, Ekaterina Kudryavtseva, Victoria Leshkevich, Rainer Mesecke, Michael Mrosek, Matthew Peña, Jisang Ryu, Veronika Schäfer, Isabel Stüber Malagamba, Milda Tubelytė u.a.
9
Musiktheater
Mehr als Oper: Neben den »klassischen« Werken des Kanons zeigen wir regelmäßig neue Formen und Formate, Operetten, Musicals, Liederabende und Jukeboxen
und bieten so das gesamte Spektrum dessen, was Musiktheater sein kann. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Pflege der zeitgenössischen Musik…
…weshalb wir in dieser Saison neben Georg Friedrich Haas’ »Koma« eine
Urauührung eines neuen Werkes von Lucia Ronchetti mit der Münchener Biennale erarbeiten.
Wenn Sie jede Produktion dieser Saison besuchen, werden Sie in den Genuss von etwa 6 Stunden Musik kommen.
In unseren Inszenierungen möchten wir Ihnen jedes Jahr unterschiedliche Regiehandschriften präsentieren. So sind Anna Bernreitner, Felix Seiler und Franziska Severin in dieser Spielzeit erstmals zu Gast.
Neben den Solist:innen sind die großen Kollektive Staatsorchester, Chor, Extrachor und Kinderchor an den meisten Produktionen beteiligt. Gemeinsam mit den Menschen hinter der Bühne wirken beispielsweise bei »Tosca« über 2 Personen pro Abend an der Auührung mit.
Das Musiktheater hat eine lange Tradition in Braunschweig, die bis 69 zurückreicht.
Hinter den Kulissen besteht unser Team aus der Operndirektorin, der Assistentin der Operndirektion, je zwei Dramaturg:innen und Regieassistent:innen, einer Maestro suggeritore,
dem Studienleiter, der Chordirektion, zwei Pianist:innen, zwei Inspizientinnen und einem Leiter der Notenbibliothek.
Alltag: Für eine Hauptpartie oder zeitgenössische Musik beginnt die musikalische Einstudierung der Solist:innen mindestens ein Jahr vor der Premiere. Szenische Proben beginnen etwa 7 Wochen vor der Premiere. In dieser Zeit wird täglich vormittags und abends probiert.
Mit »Körperfestung / Herzog Blaubarts Burg« setzen wir die Zusammenarbeit mit dem Tanz fort.
Neben Werken der zeitgenössischen Musik präsentieren wir in dieser Saison Repertoire-Klassiker wie »Tosca«, »Il barbiere di Siviglia«, »Salome« und »La bohème«.
Fühlst Du mein Herz schlagen
Das Musiktheater-Ensemble besteht aus Solist:innen aus über 8 verschiedenen Nationen:
2. Tenor
STEFFEN DOBERAUER
MIKE GARLING
YUEDONG GUAN
MARCELLUS MAUCH
ANDREAS SEBASTIAN MULIK 1. Bass
ROSS COUGHANOUR
UWE HORNECKER
SEBASTIAN MATSCHOSS
LESZEK WOS
2. Bass
PETER FONTAINE
ROMUALD JASINSKI
WLADIMIR MIAKOTINE
FRANZ REICHETSEDER
Musiktheater
Zachariah N. Kariithi, Maximilian Krummen, Ekaterina Kudryavtseva, Victoria Leshkevich, Rainer Mesecke, Michael Mrosek, Matthew Peña, Jisang Ryu, Veronika Schäfer, Isabel Stüber Malagamba, Milda Tubelytė u.a.
Milda Tubelytė, Musiktheater
Yeojung Johanna Ha, Chor
William Gonzalez Suarez, Staatsorchester
 Musiktheater
PREMIERE 26.8.223
BURGPLATZ OPEN AIR
Tosca
Oper in drei Akten von Giacomo Puccini
Libretto von Giuseppe Giacosa und
Luigi Illica/nach dem Drama »La Tosca«
von Victorien Sardou/in italienischer
Sprache mit deutschen Übertiteln
»Vissi d’arte« – »Für die Kunst habe ich
gelebt«, klagt die Sängerin Floria Tosca.
Und doch ist sie in ein Netz politischer
Intrigen geraten, aus dem es am Ende
keinen Ausweg gibt: Toscas Geliebter, der
Maler Cavaradossi, unterstützt den poli-
tisch verfolgten Angelotti auf seiner Flucht,
doch die zur Eifersucht neigende Sängerin
glaubt hinter Cavaradossis erratischem
Verhalten eine Aäre mit einer anderen
Frau zu erkennen. Der brutale Polizeichef
Scarpia weiß Toscas Eifersucht auszunut-
zen, um Cavaradossi auf die Spur zu
kommen – und presst ihr Angelottis
Versteck ab mit der Zusicherung, dass
Cavaradossi verschont bleibt, wenn Tosca
sich Scarpias Gelüsten hingibt. Doch nicht
nur Tosca plant insgeheim, ihr erzwunge-
nes Versprechen nicht zu halten…
Puccinis »Tosca« gehört zu den
beliebtesten Werken des Musiktheater-
repertoires. Die mitreißende und dramati-
sche Musik verflicht politische Intrigen,
Liebe und fatales Begehren zu einem
veritablen Opernkrimi, der wie gemacht
ist für die einzigartige Atmosphäre
des Braunschweiger Burgplatz Open Air.
Regie führt die junge Regisseurin
Anna Bernreitner, die Expertin dafür ist,
Opern an ungewöhnlichen Orten bewe-
gend zu inszenieren. 22 erhielt sie den
Götz-Friedrich-Regiepreis für ihre Interpre-
tation von Wolfgang Rihms »Proserpina«
an der Neuen Oper Wien. Zuletzt insze-
nierte sie u.a. an der Opéra national de
Lorraine in Nancy (»Die Zauberflöte«),
beim Operncamp der Salzburger Festspiele
(»Medea«) und in einer Eishalle im öster-
reichischen Waidhofen (»Homanns
Erzählungen«).
Musikalische Leitung: Srba Dinić
Regie: Anna Bernreitner
Bühne: Eva-Maria van Acker
Kostüme: Christine Hielscher
Chor: Georg Menskes, Johanna Motter
Kinderchor: Mike Garling
Dramaturgie: Theresa Steinacker
»Tosca« wird gefördert von der Stiung
Braunschweigischer Kulturbesitz.
Hauptsponsor ist BS|ENERGY.
PREMIERE 4..223
GROSSES HAUS
Il barbiere di
Siviglia
Commedia in zwei Akten
von Gioachino Rossini
Libretto von Cesare Sterbini/nach der
Komödie »Le Barbier de Séville ou
La précaution inutile« von
Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais/
in italienischer Sprache mit deutschen
Übertiteln
Geld ist in Liebesdingen ein schlechter
Ratgeber. Das weiß auch der reiche Graf
Almaviva, der sich seiner Angebeteten
Rosina in der Verkleidung eines armen
Studenten nähert, um sicherzustellen, dass
sie sich nicht nur seines Geldes wegen in
ihn verliebt. Er ist jedoch nicht der einzige,
der hinter Rosina her ist – ihr Vormund
Bartolo plant selbst, die junge Frau zu
heiraten, um sich das üppige Erbe zu
sichern, das Rosina bevorsteht. Zahlreiche
Pläne werden geschmiedet und zerschla-
gen, Almaviva vom Barbier und selbst-
ernannten Alleskönner Figaro in eine neue
Verkleidung gesteckt, was beinahe zu
dessen Inhaftierung führt – und auch
Musiklehrer, Haushälterin und Diener
mischen nach Kräften mit an dieser tur-
bulenten Verwechslungskomödie, in der
jede:r glaubt, schlauer zu sein als der
oder die Andere.
Seit über 2 Jahren ist Rossinis
»Barbier« – ganz im Gegensatz zu jungen
Männern im Hause Bartolos – ein gern und
regelmäßig gesehener Gast auf den Musik-
theaterbühnen der Welt, der mit Tempo,
Verve und viel Situationskomik seine
Figuren durch eine turbulente Wendung
nach der anderen jagt. Felix Seiler, der in
den letzten Jahren vor allem mit Operetten-
und Musicalinszenierungen auf sich
aufmerksam machte, ist für seine Inszenie-
rung dieses beliebten Repertoireklassikers
erstmals am Staatstheater Braunschweig
zu Gast.
Musikalische Leitung: Mino Marani
Regie: Felix Seiler
Bühne: Hartmut Schörghofer
Kostüme: Linda Schnabel
Chor: Georg Menskes, Johanna Motter
Dramaturgie: Theresa Steinacker
»Il barbiere di Siviglia« wird gefördert von der
Stiung Braunschweigischer Kulturbesitz.
PREMIERE 9.2.223
GROSSES HAUS
Salome
Musikdrama in einem Aufzug
von Richard Strauss
nach der gleichnamigen Dichtung von
Oscar Wilde/deutsche Übersetzung von
Hedwig Lachmann/in deutscher Sprache
mit Übertiteln
In diesem Palast herrscht das Diktat der
Lust: Herodes verzehrt sich nach seiner
Stieftochter Salome, seine Frau Herodias
dürstet es nach Macht und Salome selbst
ist besessen vom Propheten Jochanaan.
Wie in einem perfiden Rausch strömen die
Obsessionen dieser dysfunktionalen
Familie zusammen – mit tragischem
Ausgang: Salome tanzt für Herodes, der ihr
im Gegenzug verspricht, ihr alles zu geben,
was sie sich nur wünsche. Salome wünscht
sich nur eines: den Kopf des einzigen
Mannes, der sie je verschmäht hat, auf
einem Silbertablett. Triumphierend und im
festen Glauben, dass sie hätte geliebt
werden können, küsst sie die Lippen, die
zuvor nur Worte der Ablehnung für sie
übrighatten.
Für Richard Strauss geriet seine
95 uraufgeführte Adaption des in
England seinerzeit verbotenen Dramas
»Salome« von Oscar Wilde zu einem
regelrechten »Skandalerfolg« – Auüh-
rungsverbote hatten dem begeisterten
Zuspruch des Publikums nichts entgegen-
zusetzen. Noch heute fasziniert Strauss’
Drama durch seine atemberaubende
musikalische Expressivität und die Span-
nung zwischen Salomes entfesselter,
wahnhafter Leidenschaft und Jochanaans
kühler Distanzierung und Besonnenheit.
Musikalische Leitung: Srba Dinić
Regie: Isabel Ostermann
Bühne: Stephan von Wedel
Kostüme: Julia Burkhardt
Dramaturgie: Sarah Grahneis

Francesca Castellari, Tanztheater
Veronika Schäfer, Musiktheater Musiktheater
PREMIERE 7.2.224
GROSSES HAUS
Béatrice et
Bénédict
Opéra-comique in zwei Akten
von Hector Berlioz
Libretto vom Komponisten/
nach William Shakespeares »Much Ado
About Nothing«/in französischer Sprache
mit deutschen Übertiteln
Freude herrscht im sizilianischen Messina:
Das Volk feiert die siegreiche Rückkehr der
Armee aus einer Schlacht und eine wich-
tige Hochzeit steht bevor. Héro, die Tochter
des Gouverneurs, blickt ihrer bevorstehen-
den Vermählung mit Claudio, der rechten
Hand des Generals, mit einer solchen
Vorfreude entgegen, dass sie heftige
Tränen des Glücks vergießt. Und während
ihre Cousine Béatrice und Claudios Freund
Bénédict sonst in tief empfundener Abnei-
gung verbunden und vollauf damit
beschäftigt scheinen, sich beißend spötti-
sche Wortgefechte zu liefern, sind sie sich
doch in einem Punkt völlig einig: Wenn das
das Liebesglück sein soll, von dem alle
anderen immer schwärmen, dann bleiben
sie lieber ledig. Allerdings haben die beiden
Streithähne die Rechnung ohne ihre
Mitmenschen gemacht, die eine gutmei-
nende Verschwörung anstoßen mit dem
Ziel, die erklärten Eheverweiger:innen doch
glücklich zusammenzuführen…
Ähnlich wie Verdi mit »Falsta«
wählte Berlioz als Vorlage für seine letzte
Oper einen heiteren Shakespeare-Sto.
»Béatrice et Bénédict« ist ein charmant
augenzwinkerndes Werk, das – zumal im
Schlagabtausch der beiden Hauptfiguren
– durchaus Biss hat und seine Protago-
nist:innen in herrliche Melodien kleidet. Ein
Spätwerk, das im deutschsprachigen Raum
eher selten anzutreen ist, obwohl es (in
den Worten des Komponisten) »mit den
Augen und den Lippen lächelt« – ein
Eekt, dem man sich beim Hören und
Sehen dieser Oper kaum entziehen kann.
Musikalische Leitung: Mino Marani
Regie: Franziska Severin
Bühne & Kostüme: Benita Roth
Chor: Georg Menskes, Johanna Motter
2 Musiktheater
PREMIERE 9.3.224
GROSSES HAUS
Koma
Oper von Georg Friedrich Haas
mit einem Text von Händl Klaus/
in deutscher Sprache
Seit einem Unfall liegt Michaela im Wach-
koma. Um ihr Krankenbett versammeln
sich Familie und Freunde, sprechen zu ihr,
berühren sie. In der Honung, zu Michaela
vordringen zu können, sie wortwörtlich
wieder »zu sich kommen« zu lassen,
erinnern sie sie an verschiedene Erfahrun-
gen aus ihrem Leben: Szenen ihrer Kind-
heit, das belastete Verhältnis zur Mutter,
Momente der Nähe und Liebesbeziehun-
gen…Unterbrochen werden die Schilde-
rungen von Handlungen der pflegerischen
Fürsorge des medizinischen Personals.
Und von Michaelas eigenem schwebenden
Zustand des Bewusstseins.
Georg Friedrich Haas, einer der
bedeutendsten Komponisten der Gegen-
wart, hat mit »Koma« einen bis heute
medizinisch nicht fassbaren Zustand auf
die Opernbühne gebracht. Das Publikum
erfährt die Handlung vollständig durch
Michaelas Perspektive – akustisch wie
visuell. Die Protagonistin, sich nur durch
Laute, nicht durch Worte artikulierend,
bleibt dem Publikum unsichtbar, mehr
noch: ganze Passagen werden in vollstän-
diger Dunkelheit musiziert. Michaelas
»Zustände finden sich auch in der Musik
wieder, und zwar nicht nur, weil ich noch
nie in einer Oper so konsequent mit Dun-
kelheit gearbeitet habe, sondern weil es
diese klaren Nuancierungen gibt. Im
Dunkeln kann das Orchester wie eine große
Orgel zu einem einzigen Instrument
werden. Im Halbdunkeln herrscht ange-
spannte Ruhe. Das Licht steuert immer
wieder das musikalische Geschehen.[…]
Am Ende übertragen die Musiker:innen den
Rhythmus ihres eigenen Atems in die
Musik, quasi als Vervielfältigung des Atems
der im Koma liegenden Michaela.« (Georg
Friedrich Haas)
Musikalische Leitung: Alexis Agraotis
Regie: Dagmar Schlingmann
Bühne & Kostüme: Sabine Mader
Dramaturgie: Sarah Grahneis
3
Georg Mitterstieler, Schauspiel
Carolin Seiffert, Maske Musiktheater
URAUFFÜHRUNG .6.224
MÜNCHENER BIENNALE
Searching for
Zenobia (AT)
Musiktheater von Lucia Ronchetti
Musik von Lucia Ronchetti in Zusammen-
arbeit mit Mais Harb und Elias Aboud/
Libretto von Mohammad Al Attar/
Deutsche Übersetzung von Sandra Hetzl
Deutschland 224: Zeina liegt im Sterben.
Ihrer Tochter Leyla fällt das Tagebuch ihrer
Mutter in die Hände, das Zeina geschrieben
hat, um Leyla ihre eigene Geschichte
näherzubringen. Mit Leyla tauchen wir in
die Biografie der syrischen Archäologin ein,
die einst Palmyra und die Geschichte der
antiken Königin Zenobia erforschte, bevor
sie sich durch den Krieg gezwungen sah,
Syrien zu verlassen und in Deutschland
Zuflucht zu suchen. Hier wandern ihre
Gedanken immer wieder zurück in ihre
Heimat. Vor allem begleitet sie die imagi-
nierte Präsenz von Zenobia, mit der sie in
einen intimen Dialog tritt.
Lucia Ronchetti und Mohammad Al
Attar erzählen die Geschichten zweier
syrischer Frauenfiguren: Zeina vereint reale
und komplexe Erfahrungen der Flucht und
Migration verschiedener moderner Frauen.
Ihre eigene Biografie setzt sie ins Verhält-
nis zum Leben Zenobias. Deren musikali-
sche Sphäre ist von Fragmenten aus
Albinonis gleichnamiger venezianischer
Oper und Elementen traditioneller syri-
scher Musik geprägt. Diese Einflüsse
werden durch den Gesang von Mais Harb
und den Perkussionisten Elias Aboud
gestaltet, die – wie Al Attar – aus Syrien
stammen und inzwischen zu den heraus-
ragenden Künstler:innen ihrer Kultur in
Deutschland zählen.
Regie: Isabel Ostermann
Bühne: Stephan von Wedel
Dramaturgie: Sarah Grahneis
Kompositions- und Librettoaurag des
Staatstheaters Braunschweig und der
Landeshauptstadt München zur Münchener
Biennale. Kompositionsaurag nanziert
durch die Ernst von Siemens Musikstiung,
Koproduktion Münchener Biennale und
Staatstheater Braunschweig.
WIEDERAUFNAHME ..223
GROSSES HAUS
La bohème
Oper in vier Bildern von Giacomo Puccini
Libretto von Giuseppe Giacosa und
Luigi Illica/nach »Scènes de la vie de
bohème« von Henri Murger/
in italienischer Sprache mit deutschen
Übertiteln
In der so berührenden wie romantischen
Inszenierung Ben Baurs kehrt die berühmte
Oper Puccinis zurück auf den Braun-
schweiger Spielplan. In der winterlichen
Kälte von Paris frieren die armen Künstler-
freunde rund um Rodolfo und werden allein
von ihrer Lebensfreude und der Liebe
warmgehalten. Beides jedoch scheint
bedroht, als Rodolfos Freundin Mimì an
Schwindsucht erkrankt…
»Hier hat sich das Staatstheater
einen Publikumsrenner gezaubert.«
(Braunschweiger Zeitung)
Musikalische Leitung: Mino Marani
Regie & Bühne: Ben Baur
Kostüme: Julia K. Berndt
Chor: Georg Menskes, Johanna Motter
Kinderchor: Mike Garling
Choreograe: Liliana Barros
Dramaturgie: Valeska Stern
PREMIERE 4.5.224
GROSSES HAUS
Körperfestung /
Herzog Blaubarts
Burg
Spartenübergreifendes Projekt zu
Béla Bartóks »Herzog Blaubarts Burg«
Oper in einem Akt/Libretto von
Béla Balázs/in ungarischer Sprache mit
deutschen Übertiteln
In der weitläufigen Burg ihres Ehemanns
stößt Judith auf sieben verschlossene
Türen. Blaubarts Warnungen zum Trotz ist
sie fest entschlossen zu erkunden, was sich
dahinter verbirgt. Sie macht zutiefst
berührende, aber auch verstörende Entde-
ckungen – und ihre Neugier hat für sie
selbst wie auch für Blaubart fatale Konse-
quenzen.
Das spartenübergreifende Projekt
»Körperfestung / Herzog Blaubarts Burg«
von Tanz und Musiktheater steht im
Zeichen von Béla Bartóks Einakter »Herzog
Blaubarts Burg«: einem Werk, dessen
Dramatik sich ganz im Inneren entwickelt
– im Inneren Blaubarts, Judiths und ihrer
Beziehung, aber auch im Inneren der Burg,
die menschengleich seufzen und sogar
bluten kann. Hinter jeder Tür önet sich ein
konkreter Raum von Blaubarts Besitz, eine
Facette seines Wesens sowie eine jeweils
neue musikalische Welt, die Bartók im groß
besetzten Orchesterapparat schillern lässt.
Bartóks Werk, das schon im Prolog
die Frage stellt: »Wo ist die Bühne: innen
oder außen«, lädt zu vielfältigen Assozia-
tionen ein und wird in der Inszenierung des
Choreografen und Regisseurs Guy Weiz-
man mit anderem Material kombiniert.
Weizmans Arbeiten zeichnen sich durch
Interdisziplinarität aus, die sich in diesem
Projekt dem Erkunden einer Festung
verschreibt, in die der Mensch sich einge-
schlossen hat.
Musikalische Leitung: Mino Marani
Regie: Guy Weizman
Choreograe: Roni Haver
Bühne: Ascon de Nijs
Kostüme: MAISON the FAUX
Licht: Maarten van Rossem
Dramaturgie: Ira Goldbecher,
Theresa Steinacker
4 Spielzeit 223 / 224
2369 Jahre alt sind die Mitglieder des Ensembles.
Rund 40 Regisseur:innen, Bühnenbildner:innen, Kostümbildner:innen, Musiker:innen, Schauspieler:innen, Video- und Sound-Designer:innen unterstützen als Gäste das feste Team.
7 Autor:innen der Saison 223 / 224 sind unsere Zeitgenoss:innen.
1 einzelne Schauspielerin hat in der Saison 222 / 223 100 Vorstellungen gespielt.
Im Schauspiel gibt es Sprachkompetenz in 14 Sprachen: bosnisch, bulgarisch, deutsch, englisch, französisch, farsi, georgisch, italienisch, portugiesisch, russisch, schwedisch, serbisch, spanisch und ungarisch.
15 Premierenfeiern liegen in der kommenden Saison vor uns, die wir gerne mit unserem Publikum feiern wollen.
20 hochtalentierte Schauspieler:innen sind fest im Ensemble des Staatstheaters:
Mariam Avaliani, Tobias Beyer, Valentin Fruntke, Luca Füchtenkordt, Gina Henkel, Gertrud Kohl, Roman Konieczny, Ivan Marković,
Klaus Meininger, Georg Mitterstieler,
Götz van Ooyen, Saskia Petzold, Robert Prinzler, Lea Sophie Salfeld, Mattias Schamberger, Saskia Taeger, Heiner Take, Lina Witte, Nina Wolf, Ana Yoe
5 Menschen arbeiten im Team (Dramaturgie, Regie, Programm Aquarium). 2,5 in der Regie-Assistenz, 2 in der Souage. Seit 2020 ist Ursula Thinnes Schauspieldirektorin.
15 Neuproduktionen, davon 3 im JUNGEN! Staatstheater, und eine Handvoll Wiederaufnahmen werden von diesen Menschen gestaltet.
458 v. Chr. stand Elektra (Aischylos) erstmals auf der Bühne.
Insgesamt hat das Schauspielensemble in der letzten Saison an rund 275 Vorstellungen an 6 verschiedenen Spielorten mitgewirkt.
15 Personen aus dem Schauspiel haben noch nie ein Auto besessen. Die Anzahl der Fahrräder ist unübersichtlich.
5
Eva Piazza, Staatsorchester
Gertrud Kohl, Schauspiel
Rund 40 Regisseur:innen, Bühnenbildner:innen, Kostümbildner:innen, Musiker:innen, Schauspieler:innen, Video- und Sound-Designer:innen unterstützen als Gäste das feste Team.
1 einzelne Schauspielerin hat in der Saison 222 / 223 100 Vorstellungen gespielt.
Im Schauspiel gibt es Sprachkompetenz in 14 Sprachen: bosnisch, bulgarisch, deutsch, englisch, französisch, farsi, georgisch, italienisch, portugiesisch, russisch, schwedisch, serbisch, spanisch und ungarisch.
15 Premierenfeiern liegen in der kommenden Saison vor uns, die wir gerne mit unserem Publikum feiern wollen.
20 hochtalentierte Schauspieler:innen sind fest im Ensemble des Staatstheaters:
Mariam Avaliani, Tobias Beyer, Valentin Fruntke, Luca Füchtenkordt, Gina Henkel, Gertrud Kohl, Roman Konieczny, Ivan Marković,
Klaus Meininger, Georg Mitterstieler,
Götz van Ooyen, Saskia Petzold, Robert Prinzler, Lea Sophie Salfeld, Mattias Schamberger, Saskia Taeger, Heiner Take, Lina Witte, Nina Wolf, Ana Yoe
Schauspiel
Schauspiel
5 Menschen arbeiten im Team (Dramaturgie, Regie, Programm Aquarium). 2,5 in der Regie-Assistenz, 2 in der Souage. Seit 2020 ist Ursula Thinnes Schauspieldirektorin.
15 Neuproduktionen, davon 3 im JUNGEN! Staatstheater, und eine Handvoll Wiederaufnahmen werden von diesen Menschen gestaltet.
458 v. Chr. stand Elektra (Aischylos) erstmals auf der Bühne.
785 Seiten Text sind 222 / 223 auf die Bühne gebracht worden.
15 Personen aus dem Schauspiel haben noch nie ein Auto besessen. Die Anzahl der Fahrräder ist unübersichtlich.
Fühlst Du mein Herz schlagen
6 Schauspiel
PREMIERE 5.9.223
KLEINES HAUS
Garland
Nach einem Film von Salvatore Brandt
Svenja Viola Bungarten
Wer denkt bei Judy Garland nicht an den
»Zauberer von Oz« Wie das Mädchen
Dorothy dem gelben Pflaster folgend den
Weg nach Hause, den Weg zu sich selbst
findet Mit diesen Hollywood-Motiven
arbeitet Svenja Viola Bungarten in ihrem
22 uraufgeführten Stück, mixt dabei so
geschickt und lustig eine überforderte
Radiomoderatorin und einen auto-
didaktischen Filmemacher aus dem
hitzegeplagten Mittelsachsen hinzu, dass
am Ende ein sehr cooles Roadmovie zur
Klimakatastrophe entsteht.
Svenja Viola Bungarten, 992 in
Koblenz geboren, studierte Szenisches
Schreiben an der Universität der Künste
Berlin. Ihre Texte wurden vielfach ausge-
zeichnet: u.a. 26 Berliner Opernpreis,
27 Nominierung für den Retzhofer
Dramapreis, 22 Autor:innenpreis des
Heidelberger Stückemarkts, 222 Else
Lasker-Schüler-Stückepreis. Inszenieren
wird »Garland« am Staatstheater Markus
Heinzelmann – ehemaliger Künstlerischer
Leiter des Theaterhauses Jena und seitdem
als freier Regisseur unterwegs (u.a. am
Deutschen Schauspielhaus Hamburg) –,
dessen überzeugende Interpretation von
»Biedermann und die Brandstifter« im April
224 in Braunschweig wiederaufgenom-
men wird.
Regie: Markus Heinzelmann
Bühne & Video: Stephan Weber
Kostüme: Giovanna Bolliger
Musik: Viktor Marek
Dramaturgie: Ursula Thinnes
URAUFFÜHRUNG 22.9.223
AQUARIUM
Party in a Nutshell
Szenisches Projekt von Fynn Malte Schmidt
Da das Aquarium für die Spielzeit
223 / 224 szenografisch als Atelier
definiert wird, gibt es natürlich auch ein
Fest zur Erönung. Dies ist der Ausgangs-
punkt für die Stückentwicklung des jungen
Regisseurs Fynn Malte Schmidt (Publi-
kumspreis Körber Studio 222), zu der wir
die Zuschauer:innen einladen. Der Anlass
erlaubt uns, verschiedene Dimensionen
menschlichen »Feierns« darzustellen.
Schicht für Schicht arbeiten wir uns als
Feierbiester, Zombies oder Champagner-
Snobs durch Regeln, Codes, Bedeutungs-
ebenen, Sehnsüchte und Gewohnheiten.
Wir feiern so lange durch die verschiedenen
Dimensionen des Festes hindurch, bis wir
alle irgendwann nach Hause müssen.
Was bleibt nach dem rauschenden Fest,
was entsteht im Atelier, wenn wir nach
dem kollektiven Rausch, der vielleicht
nur eine Illusion war, wieder alleine in
diesem Arbeitsraum stehen und die Welt
beschreiben wollen
Feste sind symbolische, expressive
Handlungen, die Rückschlüsse auf Struktu-
ren, Wertesysteme und Vorstellungen der
Teilnehmenden erlauben. Feste liefern eine
sinnbildliche und daher intuitiv erfassbare
Interpretation von komplexen Lebenserfah-
rungen. Während Bildhauer mit Marmor
arbeiten, um die menschliche Form im
Inneren des Blocks zu befreien, tanzen wir,
um der marmornen Unbeweglichkeit des
Steins zu entkommen, der uns umgibt.
Indem wir uns im Feiern erheben, erkennen
wir die unendlich menschlichen Konturen
der drohenden Katastrophe. Wir erahnen
die Möglichkeit ihrer Schönheit, halten sie
aus für einen Moment oder werfen uns ihr
mit all unserer Kraft entgegen.
Regie: Fynn Malte Schmidt
Rauminstallation: Florian Barth
Kostüme: Elisabeth Henriette Fritsch
Musik: David Bircher
Dramaturgie: Holger Schröder
7
Brendon Feeney, Tanztheater
Ana Yoffe, Schauspiel Schauspiel
PREMIERE 23.9.223
GROSSES HAUS
Das mangelnde
Licht
Nino Haratischwili
Nach Jahren der inneren wie äußeren
Entfernung voneinander begegnen sich
Keto, Nene und Ira 29 in Brüssel wieder.
Anlass für das Zusammentreen ist eine
Foto-Retrospektive ihrer toten Freundin
Dina, der kompromisslosesten und lebens-
hungrigsten der einstmals vier jungen
Frauen. Momentaufnahmen ihrer gemein-
samen Jugend katapultieren die Überleben-
den zurück ins Tbilisi der späten 8er und
frühen 9er Jahre. Hier berauschen sie sich
am Leben, der ersten großen Liebe und an
der unwahrscheinlichen Freundschaft, die
sie verbindet. Sie feiern dabei aber auch
eine Gnadenfrist, bis die Realität über sie
hereinbricht. Und mit ihr all das, was die
ersten Jahre der georgischen Unabhängig-
keit bringen: Chaos in den Straßen, Drogen,
Bandenkriminalität und Gewalt in einem
patriarchal strukturierten Land.
Unverzeihlicher Verrat und tragi-
scher Tod stellen die Freundschaft der vier
auf die Probe und ihr ganz privates Ausein-
anderdriften spiegelt die Gespaltenheit
einer jungen Demokratie im Bürgerkrieg.
Dennoch ist keine der vier bereit, sich mit
dem Mangel an Licht abzufinden.
Die seit 23 in Deutschland
lebende Nino Haratischwili erzählt nach
ihrem Bestseller »Das achte Leben – für
Brilka« erneut mit soghafter Emotionalität
und kraftvoller Bildsprache von ihrer
Heimat Georgien. Eindringlich stellt sie
dabei die Frage nach persönlicher Verant-
wortung: Wie handelt man moralisch
richtig in einer Welt, die jeder Logik zu
entbehren scheint
Regie: Dagmar Schlingmann
Bühne: Sabine Mader
Kostüme: Inge Medert
Musik: Alexandra Holtsch
Dramaturgie: Katharina Gerschler
»Das mangelnde Licht« wird gefördert von der
Stiung Braunschweigischer Kulturbesitz.
PREMIERE 8..223
KLEINES HAUS
Babettes Fest
Nach dem Roman von Karen Blixen
in einer Bühnenfassung von Christoph Diem
und Holger Schröder
Nach den Aufständen der Pariser
Kommune 87 haben zwei gottesfürch-
tige Schwestern, die an einem norwegi-
schen Fjord leben, die geflüchtete Köchin
Babette aus Paris aufgenommen. Zwölf
Jahre besorgt sie nun bereits deren Haus-
halt. In dieser Zeit hat Babette an einer
Lotterie in Frankreich teilgenommen – und
erzielt schließlich den Hauptgewinn:
. Francs. Babette möchte nun den
Schwestern und der Gemeinde ein großes
Festmahl zubereiten. Über seine Zusam-
mensetzung erfährt man nicht viel, doch
der Genuss verändert die Gäste, ohne dass
es ihnen bewusst wäre. Erzogen zu einer
bescheidenen Lebensweise, fehlt ihnen das
Bewusstsein, dieses kulinarische Meister-
werk als solches zu begreifen, auch wenn
es Resonanzen an vergangene Sehnsüchte
und verpasste Momente auslöst.
Karen Blixens leise Erzählung holt
große Fragen über die Kompromisslosig-
keit, mit der man seiner Kunst folgt (oder
folgen muss), über die Einsamkeit des
Schaensprozesses, seine Flüchtigkeit
und seinen lang anhaltenden Nachklang
in eine abgelegene Welt am Rande der
Zivilisation. Auch das Braunschweiger
Publikum soll Teil werden der Festgesell-
schaft und sich am Prozess (kulinarischen)
Kunstschaens berauschen.
Regisseur Christoph Diem hat
zusammen mit Ausstatter Florian Barth
und Dramaturg Holger Schröder bereits
viele Stücke auf die Bühne gebracht, dabei
aber auch nicht-dramatische Vorlagen wie
Romane oder Filmstoe realisiert, wie
zuletzt die Chaplin-Adaption »City Lights«
im Kleinen Haus.
Regie: Christoph Diem
Bühne & Video: Florian Barth
Kostüme: Elena Gaus
Dramaturgie: Holger Schröder
»Babettes Fest« wird gefördert von der
Stiung Braunschweigischer Kulturbesitz.
URAUFFÜHRUNG 24..223
AQUARIUM
Wir werden
diese Nacht nicht
sterben
Guido Wertheimer
Viele Gespenster gehen um in Berlin. Der
Autor und Erzähler dieser performativen
Spurensuche und Aron, der rätselhafte
junge Berliner Jude, den die Universität ihm
zur Seite stellt, spazieren hinter ihnen her
und versuchen, mit ihnen ins Gespräch zu
kommen. Manchmal sind die Gespenster
zum Greifen nah, manchmal verflüchtigen
sie sich oder verstecken sich in den Ereig-
nissen der Gegenwart.
Guido Wertheimer schreibt ein
Tagebuch über seinen Aufenthalt in Berlin,
die Stadt, in der seine Großeltern geboren
wurden. Anfang 22 besucht er die Orte,
an denen sich die Geschichte s
einer Familie
in den 92er und 93er Jahren abspielte
(oder sich hätte abspielen können). Dabei
versucht er nicht, Fragen des Judentums
oder des Nationalsozialismus zu bearbei-
ten: Was er beschreibt, ist eine Außensicht
auf die Stadt, die eigene Geschichte, die
Vergangenheit seiner Familie wie die
eigene Gegenwart. Die Verse skandieren
den Lauf der Zeit, folgen ihm, reflektieren
ihn, verweilen manchmal in kleinen
Momenten der Reise und werden dann
zurückgeschleudert ins Zeitgeschehen. Es
sind Seiten eines bestimmten Tagebuchs,
die aber durch den Resonanzkörper
der Bühne kollektive Erfahrungen und
Gefühle berühren.
Guido Wertheimer, geboren 996
in Buenos Aires, erhielt für sein Stück 222
den Preis der jungen Dramatik des Staats-
theaters Braunschweig und des Theaters
Magdeburg. Seine Arbeiten als Autor und
Regisseur in Argentinien, Kolumbien,
Ecuador, Peru, Bolivien und Deutschland
befassen sich mit Erinnerung, Identität,
Archiv, den Städten. Seit 22 studiert er
als Stipendiat der Heinrich-Böll-Stiftung
Szenisches Schreiben an der UdK Berlin.
Regie: Guido Wertheimer
Rauminstallation: Florian Barth
Originalmusik & Sounddesign:
Gustavo Obligado
Visuelle Installation:
Ella Estrella Tischa Raetzer
Archivbearbeitung: Ana Iramain
Dramaturgie: Katharina Gerschler
8 Schauspiel
URAUFFÜHRUNG JANUAR 224
AQUARIUM
Action: Painting
oder Bei meiner Zeugung
(AT)
Performance von und mit Anna Kirstine Linke
Auftragsarbeit für das Atelier Aquarium
Anna Kirstine Linke ist Braunschweiger:in.
Also hier gezeugt und geboren.
Aufgewachsen in NRW, studierte Linke
Philosophie-Künste-Medien in Hildesheim,
anschließend Regie an der HfMT in Ham-
burg und an der ZHdK in Zürich. Heute
arbeitet Anna Kirstine Linke als Autor:in,
Regisseur:in, Performer:in und Body-
worker:in zu Lust und Kontrolle durch
Essen und Sex.
Für das Atelier Aquarium entwi-
ckelt sie einen Abend ausgehend von der
Fragwürdigkeit der Muse: Wer war und ist
eigentlich Muse für wen Wer küsst wen
und warum Wer küsst wen aus Gewohn-
heit, Lust oder Zwang Wie ist es möglich,
gegenderte Räume und Körper freizuklop-
fen von Skripten Kann ich dich und mich
»ohne Bilder« sehen Kann ich sie mit dir
neu erzeugen Und wie zur Hölle geht das
in einem »Atelier«, das Linke als Person,
die gern innerhalb und außerhalb von
Systemen aufbegehrt, auf den ersten Blick
als exklusiver Ort voller verstaubter Bilder
davon erscheint, was, von wem und für wen
»Kunst« eigentlich sein soll
Anna Kirstine Linke schreibt in
ihren Arbeiten Geschichten, Erinnerungen
und Vorstellungen davon, wie Zukünfte
sein sollen, um. Das tut sie mal autofiktio-
nal, mal dokumentarisch, mal magisch-rea-
listisch, mal, indem sie Spielanordnungen
erfindet. Theater ist für Linke dabei,
wurscht in welcher Form, immer ein Ort für
zwischenmenschliche Begegnungen. So
auch hier.
URAUFFÜHRUNG 27..224
KLEINES HAUS
Mädchenmörder ::
Brunke
VRInszenierung mit Thomas Brasch
von RAUM+ZEIT
Thomas Brasch kommt nach Braun-
schweig, um aus seinem neuen Werk
»Mädchenmörder :: Brunke« zu lesen. Zu
Beginn des 2. Jahrhunderts sorgte der Fall
für Aufsehen, da Brunke zwei junge Frauen,
angeblich auf deren Wunsch, ermordete.
Brasch hat sich zu dieser wahren Braun-
schweiger Geschichte etwas Besonderes
einfallen lassen. Im Verlauf der Lesung wird
das Publikum mit dem neuen Medium
Virtual Reality immer wieder in die Welt
Brunkes entführt.
»Mädchenmörder :: Brunke« bietet
mit dem Wechsel der Erzählebenen nicht
nur ein neuartiges Theatererlebnis. Die
Geschichte, mit der Brasch sich seiner
eigenen Abgründe vergewissern wollte,
verschlingt den alternden Autor. Die
Realitäten überlagern sich im Lauf des
Abends, die Grenze zwischen Brasch und
Brunke verschwimmt. Bald wird fraglich,
wer von den Beteiligten dieser Geschichte
eigentlich zum Opfer fällt.
RAUM+ZEIT ist ein Theaterkollek-
tiv um den Regisseur Bernhard Mikeska
und den Autor Lothar Kittstein. Seit 29
erarbeitet die Gruppe in wechselnden
Konstellationen in der Schweiz und in
Deutschland hybride Installationen. Spek-
takulär gelingt ihnen die Verbindung
zwischen neuen Technologien und analo-
gem Theater. Ihre Arbeit »Antigone ::
Comeback« wurde zum Schweizer Thea-
tertreen 29 eingeladen und war im
Sommer 22 auch als Gastspiel im
Staatstheater Braunschweig zu sehen, die
Produktion »Berlau :: Königreich der
Geister« erhielt 222 den Friedrich-Luft-
Preis für die beste Berliner Theaterinsze-
nierung der Spielzeit 22 / 222.
Regie: Bernhard Mikeska
Text: Lothar Kittstein
Bühne & Kostüme: Maira Bieler
Sounddesign: Knut Jensen
360°-Video: RAUM+ZEIT/Heimspiel GmbH
Dramaturgie: Holger Schröder
PREMIERE 2..224
GROSSES HAUS
State of the Union
Eine Ehe in zehn Sitzungen nach dem Roman
»Keiner hat gesagt, dass du ausziehen sollst«
von Nick Hornby
Louise ist fremdgegangen und Tom ist
ausgezogen. Aber sie wollen versuchen,
ihre Ehe zu retten. Jede Woche, kurz vor
der Paartherapie, treen sie sich nun in
einem Pub, um sich auf die kommende
Sitzung einzustimmen. Man diskutiert
Rückschritte, Fortschritte, spekuliert über
andere Gäste. Gehen die nicht zur gleichen
Therapeutin Und sieht es bei denen nicht
dramatischer aus Trotzdem: Irgendwo auf
dem gemeinsamen Weg haben sich die
beiden verloren. Sie ist beruflich erfolg-
reich, er leidet unter Bedeutungsverlust, sie
managt Haushalt und Kinder, er kommt mit
seinem Buch nicht voran. Sie will Sex, ihm
fehlt die Lust. Überhaupt: Was ist es, das
sie vor Jahren zusammengeführt hat, und
hat dies Gemeinsame noch Bestand
Kultautor Nick Hornby (»High
Fidelity«, »About A Boy«) gelingt das
Kunststück, einer ganz normalen Ehekrise
komische Seiten abzugewinnen. In schnel-
len, geistreichen Dialogen erlebt das
Publikum subtile Machtverschiebungen,
wenn das Paar Woche für Woche den
»ehelichen Brexit« verhandelt.
Regisseur Matthias Rippert wurde
für »Ernst ist das Leben Bunbury« 222
als bester Nachwuchsregisseur mit dem
österreichischen Theaterpreis »Nestroy«
ausgezeichnet, für den er 223 erneut
nominiert war. Seine Inszenierung »Die
Reise nach Kallisto« in Braunschweig
oszillierte gekonnt zwischen Komödie und
filigraner Seelenerforschung.
Regie: Matthias Rippert
Bühne: Fabian Liszt
Kostüme: Alfred Morina
Musik: Robert Pawliczek
Dramaturgie: Katharina Gerschler
9
Giovanni Fumarola, Tanztheater
Gabriela Prange, Herrengewandmeisterin Schauspiel
PREMIERE 6.3.224
AQUARIUM
Dorian G.
Ein Bildnis nach Oscar
Wilde
Christoph Diem, Holger Schröder
Basil ist Künstler und Dorian Gray sein
Modell. Lord Henry, der dritte im Atelier, ist
ein Freund des Malers und der Dekadenz.
Während der eine ihn malt, verdirbt der
andere Dorians reine Seele mit unmorali-
schen, zynischen Reden. Im selben (unbe-
merkt) magischen Augenblick, in dem ein
besonderes Portrait entsteht, trennen sich
Seele und Reinheit. Die eine wandert ins
Bild, die andere verbleibt beim Modell.
Verstiegen, gewiss… Aber der
Kunst trauen wir immer schon viel zu.
Wenn sie uns zu bessern, uns zu erhöhen
und sittlich zu reifen vermag, dann ist sie
gewiss mächtig genug, uns auch zu ver-
heeren. Im Falle Dorian Gray stiftet sie
toxische Freiheit: Freiheit vor Verfall, der
Sichtbarkeit moralischen Verfalls. Aus dem
unschuldigen jungen Mann kann jetzt ein
manipulativer, zersetzender, mordender
Parasit werden. Er kann tun und lassen,
was er will. Geerbtes Geld ist vorhanden
und – sein Porträt übernimmt es für ihn,
die Spuren von Niedertracht, Verbrechen,
Opium und Alter zu tragen.
Oscar Wildes einziger Roman, ein
Meisterwerk der Weltliteratur, zeigt, dass
Kunst stets mehr ist als das Dargestellte:
Sie ist ist das Ergebnis von Lebensent-
scheidung, ist Markt und Talent, ist poli-
tisch, weil öentlich, ist privat, weil Sache
des künstlerischen Individuums. Sie ist
unberechenbar, machtvoll, furchteinflö-
ßend. Und schön ist sie. So schön.
Kunst stiftet unerwartete Perspek-
tiven… Also gut: Sehen wir uns den seltsa-
men Fall an, aus den in Öl gemalten Augen.
Wie Dorian sich eine Welt konstruiert, die
seinen besonderen Erfordernissen ent-
spricht.
Regie: Christoph Diem
Bühne, Kostüme & Video: Florian Barth
Dramaturgie: Holger Schröder
PREMIERE 23.3.224
SCHAUSPIEL  JUNGES! KLEINES HAUS
Supergute Tage
oder
Die sonderbare Welt des
Christopher Boone
Nach dem Roman von Mark Haddon
Bühnenfassung von Simon Stephens
Deutsch von Barbara Christ
Ein Hund liegt tot auf dem Rasen. Es ist
Wellington, der Nachbarshund, in ihm
steckt eine Mistgabel. Laut Gesetz ist das
Sachbeschädigung, weil ein Hund nur eine
Sache ist. Für Christopher, der ihn ent-
deckt, ist es Mord. Er ist Asperger-Autist.
Manche Zusammenhänge kann er sich
leicht erschließen. Vor allem die Welt der
Zahlen. Doch alles Zwischenmenschliche,
die ungeschriebenen Gesetze, mit denen
die meisten Menschen vertraut sind und
mit denen sie sich scheinbar mühelos
durch das Leben bewegen, versetzen
Christopher in Panik. Sie bringen ihn immer
wieder in Schwierigkeiten. Er schlägt einen
Polizisten, weil der ihm zu nah kommt, und
fängt danach an zu schreien. Nur sein Vater
hat eine Engelsgeduld mit ihm, aber er
möchte auf keinen Fall, dass sein Sohn sich
weiter mit dem Mordfall beschäftigt. Doch
Christopher lässt sich nicht aufhalten. Eine
Detektivgeschichte beginnt, die die schein-
bar oensichtlichen Dinge nochmal aus
einer anderen Perspektive betrachtet.
Regie: Mirjam Loibl
Bühne: Thilo Ullrich
Kostüm: Anna Maria Schories
Musik: Constantin John
Dramaturgie: Josef Bäcker
2 Schauspiel
.5.224
KLEINES HAUS
Preis der jungen
Dramatik
In Kooperation mit dem neuen theater Halle
Der in der Spielzeit 29 / 22 erstmals
ausgelobte Nachwuchs-Autor:innenwett-
bewerb Preis der jungen Dramatik geht in
die dritte Runde – und hat einen neuen
Kooperationspartner. Mit dem Neustart von
Mille Maria Dalsgaard und Mareike Mikat
als Leiterinnen des Schauspiels der Bühnen
Halle steigt das neue theater als künstleri-
scher Partner in den Wettbewerb ein.
Wieder sind Studierende der
Literaturinstitute in Leipzig und Hildes-
heim sowie des Instituts für Szenisches
Schreiben an der UdK Berlin eingeladen,
Stückentwürfe einzureichen. Der Förder-
preis spiegelt durch die Kooperation mit
den renommierten Universitäten in vielfäl-
tiger Weise das Spektrum junger Dramatik
in Deutschland und will den Autor:innen
den Einstieg in die Theater ermöglichen.
Aus allen Einsendungen treen die Drama-
turgien in Halle und Braunschweig gemein-
sam eine Auswahl von fünf Entwürfen, die
im Mai 224 an zwei aufeinanderfolgenden
Tagen in Halle und Braunschweig in szeni-
schen Skizzen dem Publikum vorgestellt
werden. Eine hochkarätige Fachjury
ermittelt aus den Beiträgen ein Siegerstück
für den »Preis der jungen Dramatik«.
Neben einem Preisgeld umfasst dieser
einen Stückauftrag mit Stückentwicklung
in Zusammenarbeit mit dem neuen theater
Halle.
PREMIERE 24.3.224
GROSSES HAUS
Die Dreigroschen-
oper
Ein Stück mit Musik in einem Vorspiel
und acht Bildern von Bertolt Brecht/nach
John Gays »The Beggar’s Opera«/
übersetzt aus dem Englischen von
Elisabeth Hauptmann/Musik von Kurt Weill
»Die Bettler betteln, die Diebe stehlen, die
Huren huren. Und der Haifisch, der hat
Zähne, und die trägt er im Gesicht…«
Brechts scharfzüngige Travestie, in der die
Bettler und Ganoven sich bürgerlicher
geben als die gute Gesellschaft, scheint
heute ein paar der scharfen Zähne verloren
zu haben, so selbstverständlich ist uns die
Brechtsche Kapitalismuskritik geworden.
Das Verbrechen unterliegt hier den eiskal-
ten Gesetzen des Marktes und die Liebe
hat einen exakt bezierten Preis. Und so
sind Gier und Gewinnsucht die bestimmen-
den Prinzipien, denen weder eine alte
Männerfreundschaft noch eine zarte
Romanze standhalten kann. Kommt uns
das nicht noch immer bekannt vor
Auf die Suche nach Brechts
Schärfe macht sich Regisseurin Katharina
Schmidt, die zuletzt »Black Rider« mit der
Musik von Tom Waits am Anhaltischen
Theater Dessau inszenierte. Und ein
Experte für die Musik von Waits ist auch
Clemens Rynkowski, der bei der »Dreigro-
schenoper« die Musikalische Leitung
übernimmt. Wie auch bei »Woyzeck« am
Staatstheater Braunschweig entwickelt er
mit seiner Band – und Musiker:innen des
Staatsorchesters – einen besonderen
Klang, verführerisch rau und neu. Rynkow-
ski ist Pianist, Komponist, Thereminist,
Arrangeur und arbeitet transdisziplinär für
Orchester, Kammerensembles, Film, Tanz,
Schauspiel und Musiktheater. Zu seinen
Werken für Orchester zählen die Musik
zum Stummfilm »Big Business« für das
Orchestre Philharmonique du Luxembourg
und die Klanginstallation »Mixtur« für das
Humboldtforum Berlin (mit Ketan Bhatti).
Regie: Katharina Schmidt
Musikalische Leitung: Clemens Rynkowski
Bühne & Kostüme: Pia Maria Mackert
Video: Franziska Junge
Dramaturgie: Ursula Thinnes
»Die Dreigroschenoper« wird gefördert von
der Öentlichen Versicherung.
2
Heiner Take, Schauspiel Schauspiel
URAUFFÜHRUNG FRÜHSOMMER 224
AQUARIUM
Who Wants to
Live Forever
Ana Yoffe ist möglicherweise Freddie Mercury
Eine der größten Ikonen der Popkultur war
Freddie Mercury. Als Mitbegründer von
»Queen« begeisterte er die Massen. Doch
selbst in der größten stadiontauglichen
Pose oenbarte sich ein Künstler, dessen
Lebenshunger einen existenziellen Nerv
traf. Seine Kunst zeigte das Ringen eines
Menschen um Rausch und Erfüllung im
Wissen um die Abgründe, um Fall und
Vergänglichkeit. Mercury hat sich nie
gescheut, die großen Fragen nach Leben
und Tod zu stellen.
Ana Yoe wird sich in ihrem Abend
genau mit diesen Fragen beschäftigen und
sich der Person Freddie Mercury annähern
und sich ihm vielleicht auch anverwandeln.
Wenn man den Tod spürt, wie sehr brennt
man dann nach dem Leben, wie ungerecht
fühlt man sich vom Schicksal behandelt
und wann kann man seinen Frieden
machen Sein sehnsuchtsvolles Brennen
hat Mercury in großartige Musik verwan-
delt. Ana Yoe wird diese Songs interpre-
tieren, verbunden mit Texten, Fragmenten,
vielleicht auch nur Gedankensplittern zu
den großen Fragen des Lebens.
Bereits im Februar 22 hat Ana
Yoe ihr musikalisches und darstellerisches
Können in dem Film »Werther – a Few Love
Songs« auf der digitalen Bühne des Staats-
theaters Braunschweig eindrucksvoll unter
Beweis gestellt.
Regie & Kostüme: Lukas Pergande,
Josef Bäcker
Rauminstallation: Florian Barth
Dramaturgie: Holger Schröder
URAUFFÜHRUNG FRÜHJAHR 224
AQUARIUM
Den Aufstand
proben
Handbuch einer
Haus besetzung
Theaterprojekt von Daniele Szeredy
und
Ensemble mit Studierenden der TU Braun-
schweig und der HBK Braunschweig
Eine Fußnote der Braunschweiger Stadtge-
schichte nutzt Regisseur Daniele Szeredy
als Ausgangspunkt für ein Recherchepro-
jekt zu Kunst und Aktivismus. Die Reihe
von Hausbesetzungen, durchgeführt von
politisch engagierten Braunschweiger:in-
nen in den 98er Jahren im Kampf für ein
unabhängiges linkes Zentrum, an deren
Ende die Gründung des »Nexus« stand,
bietet neben diesem Ergebnis nämlich
einen überraschenden Nebenaspekt: Eine
Häuserreihe am Theaterwall, die vor dem
geplanten Abriss für den Neubau des
Kleinen Hauses des Staatstheaters länger
leer stand, nutzte die Gruppe für eine Art
»Besetzungs-Studie«. Um Erfahrungen zu
sammeln – mit Vorgehensweisen der
Polizei, Reaktionen der Bevölkerung, der
eigenen inneren Organisation – wurde hier,
ausgerechnet am Ort einer späteren
Theaterspielstätte, »geprobt«, was für eine
zukünftige ernsthafte Hausbesetzung
nötig werden würde.
Um dieses Ereignis zu rekonstru-
ieren, suchen Szeredy und sein Team nach
Flugblättern, Artikeln und Zeitzeug:innen,
die eine andere, fast verschollene Seite
der Stadtgeschichte beleuchten. Dabei
werden Themen und Fragen behandelt,
die auch in der heutigen aktivistischen
Szene relevant bleiben. Und: Was hat das
alles mit Kunst zu tun
Beteiligt sind Studierende des
Instituts für Germanistik (Abteilung für
Didaktik der deutschen Sprache und
Literatur) an der TU Braunschweig sowie
des Instituts für Performative Praxis, Kunst
und Bildung der HBK Braunschweig.
Regie: Daniele Szeredy
Rauminstallation: Florian Barth
Künstlerische & wissenschaliche
Mitarbeit: Thomas Kronschläger
Dramaturgie: Katharina Gerschler
PREMIERE 24.5.224
KLEINES HAUS
Elektra –
wir müssen reden
Hugo von Hofmannsthal, Rebekka David &
Ensemble
Ich wollte nie deine Schuhe tragen. Aber
ich träume noch davon, wie wir spazieren
gehen, du und ich, und nur für einmal bis
zum Kiosk und zurück leihst du mir deine
Turnschuhe und schlüpfst selbst in meine
alten Stiefel. Weißt du noch Deine haben
mir nie gepasst, aber ich konnte mich doch
mal hineinstellen und erfühlen, wo sie
drücken. Warum geht das jetzt nicht mehr
Wir haben uns doch mal verstanden,
tatsächlich verstanden, oder habe ich das
auch nur geträumt Heute kann ich deine
Worte vor lauter Emotionen kaum hören,
sie rufen wie Marktschreier kurz vor
Feierabend, und oft gehe ich einfach und
schlage mit der Tür oder du seufzt und
lachst über mich. Irgendwann geben wir
uns dann auf, »schade drum«, wissen
einfach nicht, wie wir die Andere in ihrer
Andersartigkeit noch anerkennen könnten,
selbst wenn wir wollten. Wann haben wir
verlernt zu sprechen
Hugo von Hofmannsthal zeigt in
der Frühzeit der Psychoanalyse die Familie
als Brutkasten menschlicher Neurosen: Bei
den Atriden legt eine Generation der
nächsten im Wortsinn die Axt in die Hand,
rächt Klytämnestra an Agamemnon das
Opfer der Tochter, treibt Elektra den Bruder
zur blutigen Rache, träumt beider Schwes-
ter davon, dem Kreislauf zu entfliehen.
Rebekka David, in Braunschweig bekannt
durch bildstarke Inszenierungen, die
Literatur von innen heraus umstülpen,
sucht bei Hofmannsthal nach der Sprach-
losigkeit und Emotionalisierung, die in
aktuellen Diskursen Gräben zwischen den
Positionen vertiefen. Wie sollen wir
gemeinsam für eine Gesellschaft kämpfen,
in der alle Gehör finden, wenn wir es nicht
mal schaen, am Abendbrottisch die
eigene Familie zu verstehen
Regie: Rebekka David
Bühne: Jana Wassong
Kostüme: Florian Kiehl
Musik: Nicki Frenking
Dramaturgie: Katharina Gerschler
22 Kolumnentitel
WIEDERAUFNAHME ..223
KLEINES HAUS
Stolz und Vor-
urteil* (*oder so)
Komödie von Isobel McArthur nach
Jane Austen
Partytime um 8. Mrs. Bennet hat fünf (!)
u
nverheiratete Töchter. Und dank der von
weisen Männern vor Zeiten erdachten
Erbschaftsregeln brauchen sie alle schleu-
nigst einen standesgemäßen Ehemann, um
die Existenz der Familie zu sichern. Des-
halb: Bühne frei für den so wohlhabenden
wie charmanten Mr. Bingley, nervenauf-
reibende Mitgiftjäger und nicht zuletzt den
rätselhaften Mr. Darcy…
Isobel McArthurs so respektlose
wie überdrehte Jane Austen-Theater-Kara-
oke-Show für ein rein weibliches Ensemble
verpasst der Königin der subtilen Ironie ein
poppig-feministisches Update. Aus der
Sicht von fünf Dienstmädchen erzählt,
bekommt die berühmte Geschichte um
»Stolz und Vorurteil« sogar noch einen
klassenkämpferischen Twist. Und am Ende
gewinnt die Liebe. Natürlich.
Regie: Julia Prechsl
Musikalische Leitung: Thari Kaan
Bühne: Luisa Wandschneider
Kostüme: Olivia Rosendorfer
Dramaturgie: Ursula Thinnes
»Stolz und Vorurteil* (*oder so)« wird geför-
dert von der Stiung Braunschweigischer
Kulturbesitz.
WIEDERAUFNAHME ..223
KLEINES HAUS
Niemand wartet
auf dich
Lot Vekemans/aus dem Niederländischen von
Eva M. Pieper und Alexandra Schmiedebach
In Lot Vekemans’ Monolog treten nachein-
ander drei Figuren auf, die sich an einem
entscheidenden Punkt in ihrem Leben
befinden: Sie stellen sich Fragen nach dem
Wesen ihrer Existenz und nach der Sinn-
haftigkeit ihres Tuns. Ein alter Mann
sammelt Müll, um einen konkreten Beitrag
zur Verbesserung der Lebensumstände zu
leisten, ein Politiker spricht über den
Verzicht auf Macht und ein Schauspieler
reflektiert über die Flüchtigkeit seiner
Kunst. Alle drei bewegt die Frage nach
dem, was bleibt. Welche Spuren hinterlas-
sen sie, was haben sie bewirkt In der
Koproduktion mit dem Kellertheater
Winterthur werden sie von Götz van Ooyen
auf eindringliche Weise verkörpert.
Regie: Udo van Ooyen
Bühne & Kostüme: Loriana Casagrande
WIEDERAUFNAHME 3..223
AQUARIUM
And the Stars
Look Very
Dierent Today
Eine musikalische Hommage an David Bowie
Ein Aquariums-Klassiker. Ob Ziggy Star-
dust, Thin White Duke oder Major Tom,
David Bowies Verwandlungen zelebriert
Heiner Take als hautnahes, performatives
Ereignis zwischen Rockkonzert und
psychedelischer Beschwörung.
Regie: Deborah Epstein
Musikalische Leitung: Achim Schneider
Rauminstallation & Video: Florian Barth
Dramaturgie: Holger Schröder
WIEDERAUFNAHME 3.2.224
KLEINES HAUS
Gaslicht
Kriminalstück von Patrick Hamilton
Ein viktorianisches Haus im Londoner
Nebel, zugig, gaslampenbeleuchtet. In der
Ehe von Bella und Jack herrscht Psycho-
terror. Bella ist oenbar Opfer von Wahn-
zuständen und unbewussten Zwangshand-
lungen – oder soll dies glauben.
Sonderbare Geräusche und das
ständige Flackern des Gaslichts wären
wohl rational erklärbar. Nur: Wer würde ihr
glauben Was glaubt sie selbst zu glauben
Diese Welt ist von Desinformation und
Dauerlüge perforiert und bewohnt von
manipulativen Psychopathen.
»›Gaslicht‹ am Staatstheater
Braunschweig ist nur minimal weniger
bizarr und unbegreiflich als die echte Welt
außerhalb des Theaters. Also genau das
richtige Stück für diese Zeit.« (TV38)
Regie: Christoph Diem
Bühne: Kim Winkler
Kostüme: Inge Medert
Komposition & Live-Musik: Daniel
»D-at« Weber
Dramaturgie: Claudia Lowin
23
Kristen Sonnenberg, Requisite
Götz van Ooyen, Schauspiel
Jan Bauer, Staatsorchester Schauspiel
WIEDERAUFNAHME 6.4.224
GROSSES HAUS
Biedermann und
die Brandstifter
Lehrstück ohne Lehre von Max Frisch
Brandstifter treiben ihr Unwesen und legen
Feuer, nachdem sie zuvor die Gastfreund-
schaft der Hausbesitzer:innen missbraucht
hatten. Auch der Fabrikant Gottlieb Bieder-
mann erhält eines Tages Besuch von einem
Unbekannten. Bald gesellt sich ein zweiter
dazu – und obwohl beide damit anfangen,
Benzinfässer ins Haus zu schleppen,
kann Biedermann darin nichts Bedrohli-
ches erkennen.
In seiner Parabel stellt Max Frisch
die Frage, warum sich Menschen, selbst in
einer sich grotesk zuspitzenden Situation,
nicht auf ihren gesunden Menschenver-
stand verlassen und das Oensichtliche
verdrängen. Entstand Frischs Text ab 948
als Reaktion auf den Nationalsozialismus
und seine verheerenden Folgen, greift
Markus Heinzelmanns in der von Publikum
und Kritik gefeierten Inszenierung Fragen
nach unserem Demokratieverständnis auf:
Wie fahrlässig ist es, sie als Selbstläufer zu
betrachten Wie sehr mangelt es uns an
Empathie und einem gesellschaftlichen
Engagement
»Ambitioniert, ästhetisch stark,
gedankenreich« (Braunschweiger Zeitung).
Regie: Markus Heinzelmann
Bühne, Kostüme & Kameraregie:
Nicole Hoesli, Matthias Huser
Musik: Viktor Marek
Dramaturgie: Holger Schröder
Atelier
Aquarium
Das Aquarium wird ein Atelier. Wir hatten ja schon Klein-
gartenverein und Klubhaus. Jetzt also ein Atelier. Ober-
licht und Sudelboden. Flaschenbier zwischen Farbeimern.
Kunstanlässe. Der Horror der leeren Leinwand, Kunstthe-
orie und eben -praxis. Die Wechselwirkung zwischen Kre-
atorin, Kunstwesen und Ateliervoyeur. Die vermeintliche
Freiheit im schöpferischen Akt. Und die
Kunst einer Pre-
Vernissage in Form einer zünftigen Atelierparty.
Das Atelier Aquarium beheimatet sechs performa-
tive Neuproduktionen aus dem Schauspiel, Konzerte und
Direktmusiken, ein gerümpeliges Interieur, allerhand insti-
tutionelle Kooperationen, Dispersions- und Ölfarbe,
Kunstwillen und Abdeckfolie. Kommen Sie dahin, wo es
passiert. Seien Sie dabei, wie es passiert.
Party in a Nutshell S.6
Wir werden diese Nacht nicht sterben S.7
Action: Painting oder Bei meiner Zeugung (AT) S.8
Dorian G. – Ein Bildnis nach Oscar Wilde S.9
Den Aufstand proben – Handbuch einer Hausbesetzung S.2
Who Wants to Live Forever S.2
24 Spielzeit 223 / 224
Das Ensemble besteht aus 16 ausdrucksstarken und kreativen Tänzer:innen:
Michael DAmbrosio, Filipa Amorim, Alice Baccile, Francesca Castellari, Brendon Feeney, Giovanni Fumarola, Razul Singh Gautam, Maria Gabriela Luque, Miriam Kaya, Lucas Roque Machado, Noriko Nishidate, Dariusz Nowak, Rei Okunishi, Tiziano Pilloni, Soa Romano, Mátyás Ruzsom, Nao Tokuhashi
Aktuell werden 10 unterschiedliche Sprachen gesprochen. Alle gemeinsam kommunizieren wir auf Englisch und auf Deutsch.
Hinter den Kulissen besteht das Kreativ-Team der Tanzsparte neben Spartenleiter und Chefchoreograf Gregor Zöllig aus der Stellvertreterin und Disponentin Susan McDonald, der Tanzvermittlerin Brigitte Uray und der Dramaturgin Ira Goldbecher.
Für eine Produktion beginnen wir bereits 8 bis 12 Wochen vor Premierentermin mit den Proben.
Die Proben werden von einem täglichen Training begleitet, um den Körper gesund und fit zu halten – keine Ausnahme. Um sich physisch auf die vielseitigen choreografischen Ansprüche vorzubereiten, laden wir jede Spielzeit verschiedene Gasttrainer:innen ein.
Auch für diese Spielzeit setzen wir unsere spartenübergreifende Zusammenarbeit mit dem Musiktheater fort und beauftragen den renommierten Choreografen
und Regisseur Guy Weizman sich unter dem Projektnamen »Körperfestung« Béla Bartóks »Herzog Blaubarts Burg« genauer anzusehen.
Ein außergewöhnliches Bühnenspektakel verspricht Carl Ors »Carmina Burana« zu werden, in dem nicht nur Tänzer:innen auf der Bühne mitwirken, sondern auch Chor,
Extrachor, Kinder- und Jugendchor sowie Solist:innen des Sängerensembles und das Staatsorchester Braunschweig beteiligt sind.
Die Choreografinnen Sita Ostheimer und Dunja Jocić stellen mit ihren Arbeiten die große choreografische Vielfalt des Tanzes im Kleinen Haus dar.
Unter dem Titel »tanzwärts!« erarbeiten Tänzer:innen des Ensembles und Gäste unter professionellen Bedingungen 2 Mal pro Spielzeit ein thematisch an eine Premiere angebundenes Tanzprojekt mit Braunschweiger:innen.
Bereits fast 1000 Braunschweiger:innen haben seit 206 mit uns auf der Bühne und in der Stadt getanzt.
Für unser junges Publikum erarbeiten wir pro Spielzeit 2 Tanzproduktionen.
Fühlst Du mein Herz schlagen
25
Maja-Ann Mayer, Maske
Rei Okunishi, Tanztheater
Tiziano Pilloni, Tanztheater Tanztheater
Tanztheater
Das Ensemble besteht aus 16 ausdrucksstarken und kreativen Tänzer:innen:
Michael DAmbrosio, Filipa Amorim, Alice Baccile, Francesca Castellari, Brendon Feeney, Giovanni Fumarola, Razul Singh Gautam, Maria Gabriela Luque, Miriam Kaya, Lucas Roque Machado, Noriko Nishidate, Dariusz Nowak, Rei Okunishi, Tiziano Pilloni, Soa Romano, Mátyás Ruzsom, Nao Tokuhashi
Aktuell werden 10 unterschiedliche Sprachen gesprochen. Alle gemeinsam kommunizieren wir auf Englisch und auf Deutsch.
Hinter den Kulissen besteht das Kreativ-Team der Tanzsparte neben Spartenleiter und Chefchoreograf Gregor Zöllig aus der Stellvertreterin und Disponentin Susan McDonald, der Tanzvermittlerin Brigitte Uray und der Dramaturgin Ira Goldbecher.
Für eine Produktion beginnen wir bereits 8 bis 12 Wochen vor Premierentermin mit den Proben.
Die Proben werden von einem täglichen Training begleitet, um den Körper gesund und fit zu halten – keine Ausnahme. Um sich physisch auf die vielseitigen choreografischen Ansprüche vorzubereiten, laden wir jede Spielzeit verschiedene Gasttrainer:innen ein.
Auch für diese Spielzeit setzen wir unsere spartenübergreifende Zusammenarbeit mit dem Musiktheater fort und beauftragen den renommierten Choreografen
und Regisseur Guy Weizman sich unter dem Projektnamen »Körperfestung« Béla Bartóks »Herzog Blaubarts Burg« genauer anzusehen.
Ein außergewöhnliches Bühnenspektakel verspricht Carl Ors »Carmina Burana« zu werden, in dem nicht nur Tänzer:innen auf der Bühne mitwirken, sondern auch Chor,
Extrachor, Kinder- und Jugendchor sowie Solist:innen des Sängerensembles und das Staatsorchester Braunschweig beteiligt sind.
Die Choreografinnen Sita Ostheimer und Dunja Jocić stellen mit ihren Arbeiten die große choreografische Vielfalt des Tanzes im Kleinen Haus dar.
Unter dem Titel »tanzwärts!« erarbeiten Tänzer:innen des Ensembles und Gäste unter professionellen Bedingungen 2 Mal pro Spielzeit ein thematisch an eine Premiere angebundenes Tanzprojekt mit Braunschweiger:innen.
Bereits fast 1000 Braunschweiger:innen haben seit 206 mit uns auf der Bühne und in der Stadt getanzt.
Für unser junges Publikum erarbeiten wir pro Spielzeit 2 Tanzproduktionen.
Fühlst Du mein Herz schlagen
26 Tanztheater
PREMIERE 4..223
GROSSES HAUS
Carmina Burana
Spartenübergreifendes Projekt
zur Szenischen Kantate von Carl Orff
Mit der szenischen Kantate »Carmina
Burana« schuf Carl Or 935 / 936 eines
der populärsten Werke des 2. Jahrhun-
derts. Der lateinische Titel bezieht sich auf
eine Sammlung von Liedern aus Benedikt-
beuern, deren Texte in mittellateinischer,
altfranzösischer und mittelhochdeutscher
Sprache geschrieben sind und aus dem .
und 2. Jahrhundert stammen. Or wählte
24 dieser Lieder aus, benutzte allerdings
oftmals nur Teile oder Einzelstrophen für
sein neu komponiertes Chorwerk. Inhaltlich
spannt sich die Auswahl weit auf: die
Sprunghaftigkeit von Glück und Wohl-
stand, die Flüchtigkeit des Lebens, die
Freude über die Rückkehr des Frühlings
sowie die Genüsse und Gefahren von
Trunksucht, Völlerei, Glücksspiel und
Wollust. Ors gigantisches Kaleidoskop um
menschliches Werden und Vergehen
übersetzt Gregor Zöllig, Leiter und Chef-
choreograf der Tanzsparte am Staatsthea-
ter Braunschweig, in ein Spektakel über
brachiale Lebenskraft, den lebendigen
Körper und die menschliche Freiheit.
Den
existenziellen Kern dieser die Zeit über-
dauernden Texte zu ergründen und dabei
den Tanz, die magischen Klangwelten und
die mitreißenden Rhythmen zu zelebrie-
ren, ist Gregor Zölligs künstlerischer
Versuch, Gegenwart und Vergangenheit
koexistieren zu lassen.
In dem spartenübergreifenden
Großprojekt wirken neben dem Tanz-
ensemble des Staatstheaters Braun-
schweig auch Chor, Extrachor, Domchor,
Kinder- und Jugendchor sowie Solist:innen
des Musiktheaterensembles und das
Staatsorchester Braunschweig mit.
Musikalische Leitung: Srba Dinić
Inszenierung & Choreograe: Gregor Zöllig
Bühne: Jasna Bošnjak
Kostüme: Imme Kachel
Chor: Georg Menskes, Johanna Motter
Domchor: Elke Lindemann
Kinderchor: Mike Garling
Dramaturgie: Ira Goldbecher
»Carmina Burana« wird gefördert von der
Stiung Braunschweigischer Kulturbesitz.
URAUFFÜHRUNG .2.223
KLEINES HAUS
tanzwärts!
Elementar
Tanzprojekt mit Braunschweiger:innen
Rhythmus. Bewegung. Körper. Rituale.
Rituale geben uns Sicherheit und schaen
Vertrauen. Im Kleinen wie im Großen. Sie
begleiten uns durch unser Leben und sind
Teil des Alltags – auch wenn wir uns ihrer
nicht immer bewusst sind. Einige entstan-
den schon vor Jahrhunderten, andere
entwickeln sich im Hier und Jetzt ständig
weiter. Manche Rituale gibt es nur in
bestimmten Kulturen, manche sind univer-
sell und überall auf der Welt zu finden. Sie
können Gemeinschaften stärken, Men-
schen zueinander bringen. Genauso wie der
Tanz und die »tanzwärts!«-Projekte.
Thematisch angelehnt an Gregor Zölligs
neuen Tanzabend »Carmina Burana« gehen
die Braunschweiger Teilnehmenden
gemeinsam mit den beiden Gastchoreo-
grafen der Frage nach, was Rituale in der
heutigen Zeit noch für uns bedeuten.
Choreograe: Gianni Cuccaro, Joshua Haines
Projektleitung: Brigitte Uray
Bühne & Kostüme: Julia Burkhardt
Dramaturgie: Ira Goldbecher
»tanzwärts! Elementar« wird gefördert von
der Stiung Braunschweigischer Kulturbesitz,
der Braunschweigischen Stiung sowie der
Erich Mundstock Stiung.
URAUFFÜHRUNG 3..224
KLEINES HAUS
Existential
Zweiteiliger Tanzabend mit Choreografien von
Dunja Jocić und Sita Ostheimer
Die 978 in Belgrad geborene Dunja Jocić
absolvierte ihre Ausbildung an der Tanz-
akademie in Rotterdam. Sie war anschlie-
ßend als Tänzerin im Club Guy und Roni, in
verschiedenen Kompanien und an Theatern
engagiert. 27 erhielt sie für ihre erste
eigene Kreation »No flower, please« beim
Festival of Choreographic Miniatures in
Belgrad den Publikumspreis als beste
Choreografin und wurde mit dem Sonder-
preis für Innovation ausgezeichnet. Seit-
dem ist sie freie Choreografin und Filme-
macherin und bekannt für ihre inter -
disziplinären Performances, die bizarre
Bilder, sanfte Emotionen, visuelle Abstrak-
tionen und scharfe, humorvolle Begeg-
nungen in Bewegung bringen.
Die Choreografin und Tänzerin Sita
Ostheimer lebt in Berlin. Nach ihrer Ausbil-
dung in Frankfurt wurde sie Mitglied bei
MS Schrittmacher in Oldenburg und
arbeitete mit Itzik Galili in Groningen und
Krisztina de Chatel in Amsterdam. 28
wechselte sie zur Hofesh Shechter Com-
pany, wo sie neben ihrer Arbeit als Tänzerin
auch als Choreografin tätig war. 27
gründete sie die Sita Ostheimer Company,
eine Projektbasierte Plattform, die Künst-
ler:innen aus Tanz, Musik und Komposition
sowie Lichtdesign zusammenführt. Die
Dynamik und Energien sich bewegender
Körper, des Lichts und des Sounds lassen
Tänzer:innen und Zuschauer:innen einen
Bereich der Existenz erleben, der als
unsichtbare Motivation hinter allen sich
bewegenden Kräften steht.
Choreograen: Dunja Jocić & Sita Ostheimer
Bühne & Kostüme: Imme Kachel
Lichtdesign Jocić: Loes Schakenbos
Lichtdesign Ostheimer: Barnaby Booth
Musik Ostheimer: Adrien Casalis
Dramaturgie: Ira Goldbecher
27
Jae Min Ahn, Chor
Lina Witte, Schauspiel Tanztheater
PREMIERE 4.5.224
GROSSES HAUS
Körperfestung /
Herzog Blaubarts
Burg
Spartenübergreifendes Projekt zu
Béla Bartóks »Herzog Blaubarts Burg«
Oper in einem Akt/Libretto von
Béla Balázs/in ungarischer Sprache
mit deutschen Übertiteln
In der weitläufigen Burg ihres Ehemanns
stößt Judith auf sieben verschlossene
Türen. Blaubarts Warnungen zum Trotz ist
sie fest entschlossen zu erkunden, was sich
dahinter verbirgt. Sie macht zutiefst
berührende, aber auch verstörende Ent-
deckungen – und ihre Neugier hat für
sie selbst wie auch für Blaubart fatale
Konsequenzen.
Das spartenübergreifende Projekt
»Körperfestung / Herzog Blaubarts Burg«
von Tanz, Musiktheater und Staatsorches-
ter steht im Zeichen von Béla Bartóks
Einakter »Herzog Blaubarts Burg«: einem
Werk, dessen Dramatik sich ganz im
Inneren entwickelt – im Inneren Blaubarts,
Judiths und ihrer Beziehung, aber auch im
Inneren der Burg, die menschengleich
seufzen und sogar bluten kann. Hinter
jeder Tür önet sich ein konkreter Raum
von Blaubarts Besitz, eine Facette seines
Wesens sowie eine jeweils neue musikali-
sche Welt, die Bartók im groß besetzten
Orchester schillern lässt.
Bartóks Werk, das schon im Prolog
die Frage stellt: »Wo ist die Bühne: innen
oder außen«, lädt zu vielfältigen Assozia-
tionen ein und wird in der Inszenierung des
Choreografen und Regisseurs Guy Weiz-
man mit anderem Material kombiniert.
Weizmans Arbeiten zeichnen sich durch
Interdisziplinarität aus, die sich in diesem
Projekt dem Erkunden einer Festung
verschreibt, in die der Mensch sich einge-
schlossen hat.
Musikalische Leitung: Mino Marani
Regie: Guy Weizman
Choreograe: Roni Haver
Bühne: Ascon de Nijs
Kostüme: MAISON the FAUX
Licht: Maarten van Rossem
Dramaturgie: Ira Goldbecher,
Theresa Steinacker
Staatsorchester Braunschweig
URAUFFÜHRUNG 8.6.224
GROSSES HAUS
tanzwärts! Ganz
geheimnisvoll
Tanzprojekt mit Braunschweiger:innen
Wir alle haben sie. Geheimnisse. Aus
unterschiedlichen Gründen entscheiden
wir uns manchmal, etwas für uns zu
behalten. Meistens geht es dabei um
unsere zwischenmenschlichen Beziehun-
gen. Geheimnisse können uns auseinander-
bringen, stehen zwischen uns und unseren
Mitmenschen. Oft verschweigen wir etwas
aus Angst, aus Scham oder um Konflikte zu
vermeiden. Geheimnisse mit jemandem zu
teilen hingegen macht uns zu Verbündeten.
Eine Sache des Vertrauens »Ein Freund ist
einer, der alles von dir weiß, und der dich
trotzdem liebt.« (Elbert Hubbart)
Wie weit öne ich mich meinem
Gegenüber Kann ich mich fallenlassen
Welche Geheimnisse hüten die »tanz-
wärts!«-Teilnehmer:innen
Choreograe: Gregor Zöllig & Tanzensemble
Projektleitung: Brigitte Uray
Bühne & Kostüme: Caroline Schwarz
Dramaturgie: Ira Goldbecher
»tanzwärts! Ganz geheimnisvoll« wird
gefördert
von der Stiung Braunschweigischer
Kulturbesitz, der Braunschweigischen
Stiung sowie der Erich Mundstock Stiung.
28 Tanztheater
PARTIZIPATIVES TANZPROJEKT
MIT BRAUNSCHWEIGER:INNEN
tanzwärts!
Seit 25 sind unsere »tanzwärts!«-Pro-
jekte fester Bestandteil des Spielplans.
Bereits 95 Braunschweiger:innen im Alter
von 7 bis 84 Jahren haben mit uns die
Bühnen des Staatstheaters in den letzten
Jahren erobert und den Rollentausch von
Zuschauer:in zu Tänzer:in gewagt. Unter
der künstlerischen Gesamtleitung von
Chefchoreograf Gregor Zöllig, seinem
Tanzensemble und Gästen entsteht in den
»tanzwärts!«-Projekten in einer intensiven
fünfwöchigen Probenphase ein Tanzabend,
der unter professionellen Bedingungen im
Staatstheater aufgeführt wird. Die künst-
lerische Erfahrung der Teilnehmenden mit
den Choreograf:innen sowie die Arbeit des
Tanztheaters Braunschweig stehen im
Mittelpunkt. Thematisch lehnt sich jedes
»tanzwärts!«-Projekt an die jeweils aktuelle
Produktion des Tanztheaters an.
Wer Lust auf Bewegung hat und sich traut,
etwas ganz Neues auszuprobieren, ist
herzlich willkommen – ganz explizit auch
ohne Vorkenntnisse!
Projektleitung: Brigitte Uray
Anmeldung & Informationen:
BrigitteUray@staatstheater-braunschweig.de
»tanzwärts!« wird gefördert von der Stiung
Braunschweigischer Kulturbesitz, der
Braunschweigischen Stiung sowie der
Erich Mundstock Stiung.
REIHE
TANZSAAL IM PARK
Tanzworkshops
für alle
Die »Tanzworkshops für alle« bieten
Tanzinteressierten Gelegenheit, sich mit
Körper und Geist auf die jeweilige Produk-
tion des Tanztheaters einzustimmen. Die
Teilnehmenden sind eingeladen, einen
Auszug aus dem aktuellen Tanzrepertoire
zu erlernen und sich kreativ mit dem
Thema des jeweiligen Tanzabends ausein-
anderzusetzen. Alle sind willkommen, egal
ob mit oder ohne Tanzerfahrung.
Wir freuen uns darauf, wieder gemeinsam
mit euch und Ihnen in Bewegung zu
kommen!
Workshopleitung: Brigitte Uray
Termine
Carmina Burana
9..223 7.2.223
5: 7: 5: 7:
Existential
2..224 .2.224
5: 7: 5: 7:
Körperfestung / Herzog
Blaubarts Burg
2.5.224 26.5.224
5: 7: 5: 7:
Tanz mit! Die vier Jahreszeiten
für Kinder | im kleinen Tanzsaal, kostenfrei
7..223 .2.223
4:45 5:3 3:45 4:3
7..223 8..223
9:45 :3 9:45 :3
Die Teilnahmegebühr beträgt 5€ (ermäßigt
2,50€). Bitte passend in bar mitbringen.
Anmeldung: BrigitteUray@
staatstheater-braunschweig.de
29
Mario Notaristefano, Staatsorchester
Luca Füchtenkordt, Schauspiel
Gina Henkel, Schauspiel Tanztheater
3 Spielzeit 223 / 224
Das JUNGE! Staatstheater feiert in dieser Spielzeit seinen 40. Geburtstag!
Vor allem Thomas Lang ist es zu verdanken, dass in Braunschweig in der Spielzeit 1983/1984 die Kinder- und Jugendtheatersparte am Staatstheater Braunschweig gegründet wurde.
37 Jahre lang war ein ehemaliger Gemeindesaal hinter der Magni-Kirche, der »theaterspielplatz« und später »Haus Drei«, Heimat der jungen Sparte.
Neben dem Großen und Kleinen Haus wurden zuletzt der Lokpark, die IGS Franzsches Feld, der Laut Klub und das Theater Fadenschein als neue Spielorte in der Stadt entdeckt.
Außergewöhnlich in der deutschsprachigen Theaterlandschaft ist die Spartenvielfalt für junges Publikum. Wir zeigen Tanz, Schauspiel, Musiktheater und Konzerte. Außerdem können bei uns Kinder, Jugendliche und Erwachsene selbst Theater spielen.
Das jährliche Familienstück zur Weihnachtszeit, in diesem Jahr »Das doppelte Lottchen« von Erich Kästner, lockt regelmäßig bis zu 22000 junge und alte Zuschauer:innen ins Staatstheater.
Heute arbeiten im Team JUNGES! Staatstheater 17 Menschen als Dramaturg:innen, Vermittler:innen, Regieassistenz, Produktionsassistenz, Veranstaltungstechniker und Freiwillige, die ihr FSJ und ihren BFD bei uns verbringen.
In der letzten Spielzeit haben wir zusätzlich etwa 20 Praktikant:innen bei uns begrüßt.
Wir wollen nicht nur für Theater stehen, sondern auch für das Miteinander von Theaterschaenden und Publikum. Für Austausch, für gemeinsames Denken, Sprechen und Feiern.
Das JUNGE! will ein Theater, das allen oensteht, unabhängig von Herkunft, Bildung, Glauben, sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität sowie körperlichen Voraussetzungen.
Im August 225 erönen wir in der Husarenstraße 75 ein neues und eigenes JUNGES! Theater mit Theaterräumen, die eine große Flexibilität
erlauben für sehr verschiedene Formate – vom klassischen Guckkasten bis hin zu raumübergreifendem Theater und Performances.
Und ab sofort seid ihr mit unserer neuen JUNGEN! App immer tagesaktuell informiert!
Fühlst Du mein Herz schlagen
3
Zachariah N. Kariithi, Musiktheater
Roman Konieczny, Schauspiel JUNGES!
JUNGES!
Das JUNGE! Staatstheater feiert in dieser Spielzeit seinen 40. Geburtstag!
Vor allem Thomas Lang ist es zu verdanken, dass in Braunschweig in der Spielzeit 1983/1984 die Kinder- und Jugendtheatersparte am Staatstheater Braunschweig gegründet wurde.
37 Jahre lang war ein ehemaliger Gemeindesaal hinter der Magni-Kirche, der »theaterspielplatz« und später »Haus Drei«, Heimat der jungen Sparte.
Neben dem Großen und Kleinen Haus wurden zuletzt der Lokpark, die IGS Franzsches Feld, der Laut Klub und das Theater Fadenschein als neue Spielorte in der Stadt entdeckt.
Außergewöhnlich in der deutschsprachigen Theaterlandschaft ist die Spartenvielfalt für junges Publikum. Wir zeigen Tanz, Schauspiel, Musiktheater und Konzerte. Außerdem können bei uns Kinder, Jugendliche und Erwachsene selbst Theater spielen.
Das jährliche Familienstück zur Weihnachtszeit, in diesem Jahr »Das doppelte Lottchen« von Erich Kästner, lockt regelmäßig bis zu 22000 junge und alte Zuschauer:innen ins Staatstheater.
Heute arbeiten im Team JUNGES! Staatstheater 17 Menschen als Dramaturg:innen, Vermittler:innen, Regieassistenz, Produktionsassistenz, Veranstaltungstechniker und Freiwillige, die ihr FSJ und ihren BFD bei uns verbringen.
In der letzten Spielzeit haben wir zusätzlich etwa 20 Praktikant:innen bei uns begrüßt.
Wir wollen nicht nur für Theater stehen, sondern auch für das Miteinander von Theaterschaenden und Publikum. Für Austausch, für gemeinsames Denken, Sprechen und Feiern.
Das JUNGE! will ein Theater, das allen oensteht, unabhängig von Herkunft, Bildung, Glauben, sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität sowie körperlichen Voraussetzungen.
Im August 225 erönen wir in der Husarenstraße 75 ein neues und eigenes JUNGES! Theater mit Theaterräumen, die eine große Flexibilität
erlauben für sehr verschiedene Formate – vom klassischen Guckkasten bis hin zu raumübergreifendem Theater und Performances.
Und ab sofort seid ihr mit unserer neuen JUNGEN! App immer tagesaktuell informiert!
Fühlst Du mein Herz schlagen
32 JUNGES!
PREMIERE 6.24.9.223
J! KONZERT KLEINES HAUS
Naftules Reisen
Eine sinfonische Geschichte für Musikfans ab
5 Jahren von und mit Helmut Eisel
Eine singende Klarinette, die ganz neben-
bei noch Geschichten erzählt Naftule
heißt dieser Musikus, der sein Publikum
mitnimmt in die musikalische Welt
des Klezmers.
Unterstützt von einem Quartett
aus
Streichinstrumenten reist Naftule von
Jerusalem nach Sinfonien. Hier unterhält
man sich nicht mit Worten, sondern mit
Tönen. Und das soll funktionieren Natür-
lich, denn die Sinfonier haben die Sprache
der Musik schon als Kinder gelernt und
wissen virtuos damit umzugehen.
Der Klarinettist Naftule hat es
allerdings schwer, denn er spielt nicht, wie
es hier gute Sitte ist, fein säuberlich nach
Noten, sondern musiziert einfach aus dem
Bauch heraus. Oje, ein waschechter Klez-
mer…Seine Reise geht weiter bis zu
einigen richtig starken Frauen in der
Schweiz und nach Berlin, wo swingende
Musik früher sogar verboten war. Durch
Mitsingen und Tanzen wird das Publikum
Naftule dabei helfen, seinen Weg nun auch
bis nach Braunschweig zu finden!
Komposition & Klezmerklarinette:
Helmut Eisel
Moderation & Dramaturgie: Johanna Schatke
URAUFFÜHRUNG 6..223
tanz JUNG! KLEINES HAUS
Die vier Jahres-
zeiten
Eine tanz JUNG!Produktion nach der Musik
von Antonio Vivaldi
Frühling, Sommer, Herbst, Winter – sanftes
Vogelgezwitscher, Sommergewitter,
raschelnde bunte Blätter, klirrender Frost.
Verspielt und träumerisch wird die allbe-
kannte Musik von Antonio Vivaldi durch die
Choreografin Barbara Fuchs gemeinsam
mit dem Staatsorchester Braunschweig für
Kinder neu interpretiert. Der Kreislauf des
Lebens, der Natur, der auf den verschiede-
nen Teilen der Welt überall anders aussieht
und sich anfühlt – manchmal ist der Winter
kalt, woanders ist er warm – wurde mit all
seinen Wundern und Rätseln vor über 3
Jahren in Vivaldis Musik festgehalten.
Genau wie die Natur und Umwelt ist auch
das menschliche Leben von Rhythmen und
Kreisläufen geprägt, welche in diesem
Tanzstück durch Barbara Fuchs’ kreative
Bewegungssprache ergründet werden.
Erstmalig am Staatstheater Braun-
schweig zu Gast, kreiert Barbara Fuchs seit
23 mit ihrer in Köln ansässigen Kom-
panie tanzfuchs PRODUKTION innovative
Tanzstücke für junges Publikum, für die sie
mehrfach ausgezeichnet wurde.
Musiker:innen des Staatsorchesters
Braunschweig
Musikalische Leitung: Felix Gutgesell
Choreograe: Barbara Fuchs
Bühne & Kostüme: Nele Ellegiers
Dramaturgie: Miriam Beike
PREMIERE 9..223
J! SCHAUSPIEL GROSSES HAUS
Das doppelte
Lottchen
Erich Kästner
Stell dir vor, du bist in einem Ferienheim
und auf einmal hörst du diese eine Melodie,
dieses Lied, von dem du dachtest, dass es
nur dir und deinem Vater gehört. Du heißt
Luise Palfy, und Lotte Körner singt diesen
Song. Als ihr dann miteinander sprecht,
merkt ihr, dass er nicht die einzige Gemein-
samkeit ist: »Das doppelte Lottchen«, von
Erich Kästner als Drehbuch entworfen
und dann 949 als Roman veröentlicht,
hat märchenhafte Qualitäten. Vorbei an
der damaligen Realität erzählt Kästner
eine heile Welt. Doch auch diese heile
Welt hat Risse: Luises und Lottes Eltern
leben getrennt.
Heutzutage ist Patchwork kein
unbekanntes Konzept und es gibt viele
unterschiedliche Familienkonstellationen.
Dazu kommt, dass die salomonische Tren-
nung der Zwillinge ohne Besuchsrecht
gegen die von 95 Staaten unterzeich-
nete UN-Kinderrechtskonvention ver-
stößt. Hier übernehmen Lotte und Luise
das Ruder. Es beginnt eine turbulente
Verwechslungsgeschichte, in der das
Publikum mit den beiden mitfiebert und
an deren Ende wiederum eine märchen-
hafte Lösung steht, oder
Jörg Wesemüller, Leiter JUNGES!
Staatstheater, haucht der Geschichte
gemeinsam mit Jasna Bošnjak und Jörg
Wockenfuß neuen Atem ein.
Regie: Jörg Wesemüller
Bühne & Kostüme: Jasna Bošnjak
Musik: Jörg Wockenfuß
Dramaturgie: Josef Bäcker
»Das doppelte Lottchen« wird gefördert von
der Öentlichen Versicherung und der
Stiung Braunschweigischer Kulturbesitz. Die
Gebärdensprachdolmetscher:innen werden
gefördert von der Öentlichen Versicherung.
33
Mareike Glaßmann, Chor
Martina Aniol, Damenschneiderei JUNGES!
PREMIERE 4.5..224
J! KONZERT GROSSES HAUS
Tubby, die Tuba
Orchesterwerk von George Kleinsinger nach
dem gleichnamigen Zeichentrickfilm von 1947
/
Kinder- und Familienkonzert ab 5 Jahren
Immer humpta-humpta: Die Tuba hat es
satt, immer nur die Begleitstimme zu
spielen. Das ganze Orchester spielt die
gleiche schöne Melodie, Geigen, Flöten,
Piccolo und die Trompeten, ein großes
Miteinander – nur Tubby, die Tuba, darf
nicht mitmachen. Er spielt immer nur
humpta, humptataaa. Aber Tubby gibt nicht
auf. Gemeinsam mit dem singenden Frosch
entwickelt er heimlich ein Tuba-Solo, und
als der neue Dirigent vor das Orchester tritt,
ist die große Stunde gekommen!
Im Rahmen des Familienkonzerts
können im Foyer Musikinstrumente ken-
nengelernt, ausprobiert und selbst gebas-
telt werden.
Außerdem findet im Anschluss an
das Konzert die Siegerehrung zum Mal-
wettbewerb »Tubby, die Tuba besucht das
Staatsorchester« statt. Einsendeschluss ist
der 6..224.
Staatsorchester Braunschweig
Tuba: Daniel Barth
Musikalische Leitung: Mino Marani
Dramaturgie: Johanna Schatke
URAUFFÜHRUNG 26..224
J! SCHAUSPIEL KLASSENZIMMER
Die Vertretungs-
stunde
(Über)Leben
Emel Aydoğdu
Was macht uns zu dem, wer wir sind Wie
sind wir dahin gekommen Die junge
Autorin Emel Aydoğdu schreibt für ein
jugendliches Publikum. Sie schreibt aus
ihrer Perspektive über das Leben und nimmt
sich dabei der Frage an, was Sprache mit
den Menschen macht, wie Menschen durch
Gesellschaft geprägt werden und wie
manchmal das ungesagte schwerer wiegt
als das Gesagte. Anhand einer persönlichen
Geschichte entfaltet sich etwas, das größer
ist als das eigene Erlebnis, geschrieben für
ein Klassenzimmer, findet es auch da statt.
Hier kommen verschiedene Muttersprachen
zueinander und vorne steht ein Mensch, der
unterrichtet, berichtet, etwas vertritt und
dabei selbst etwas entdeckt. Der Schreib-
und Probenprozess findet gemeinsam
mit dem 9. Jahrgang der Sally-Perel-
Gesamtschule statt.
Das Klassenzimmertheaterstück
wird im Rahmen des ETC Young Europe
IV-Projekts produziert. Ziel des Projektes
ist es bisher unbeachtete, marginalisierte
Stimmen in die junge Dramatik einzu-
schreiben. Die insgesamt acht Produktio-
nen, an denen neun Theater aus sieben
europäischen Ländern beteiligt sind,
werden im April 224 auf einem gemeinsa-
men Festival in Nova Gorica, Slowenien
präsentiert.
Regie: Nazli Saremi
Ausstattung: Shayenne Di Martino
Dramaturgie: Josef Bäcker
PREMIERE 23.3.224
SCHAUSPIEL  JUNGES! KLEINES HAUS
Supergute Tage
oder Die sonderbare Welt
des Christopher Boone
Nach dem Roman von Mark Haddon
Bühnenfassung von Simon Stephens
Deutsch von Barbara Christ
Ein Hund liegt tot auf dem Rasen. Es ist
Wellington, der Nachbarshund, in ihm
steckt eine Mistgabel. Laut Gesetz ist das
Sachbeschädigung, weil ein Hund nur eine
Sache ist. Für Christopher, der ihn ent-
deckt, ist es Mord. Er ist Asperger-Autist.
Manche Zusammenhänge kann er sich
leicht erschließen. Vor allem die Welt der
Zahlen. Doch alles Zwischenmenschliche,
die ungeschriebenen Gesetze, mit denen
die meisten Menschen vertraut sind und
mit denen sie sich scheinbar mühelos
durch das Leben bewegen, machen Chris-
topher Panik. Sie bringen ihn immer wieder
in Schwierigkeiten. Er schlägt einen
Polizisten, weil der ihm zu nah kommt, und
fängt danach an zu schreien. Nur sein Vater
hat eine Engelsgeduld mit ihm, aber er
möchte auf keinen Fall, dass sein Sohn sich
weiter mit dem Mordfall beschäftigt. Doch
Christopher lässt sich nicht aufhalten. Eine
Detektivgeschichte beginnt, die die schein-
bar oensichtlichen Dinge nochmal aus
einer anderen Perspektive betrachtet.
Regie: Mirjam Loibl
Bühne: Thilo Ullrich
Kostüm: Anna Maria Schories
Musik: Constantin John
Dramaturgie: Josef Bäcker
34 JUNGES!
URAUFFÜHRUNG 9.4.224
J! MUSIKTHEATER LOT IM QUARTIER
Fühlst du mein
Herz schlagen
Stückentwicklung für Menschen ab 13 Jahren
Ein Funke springt über, Begeisterung
entbrennt und schon lodert eine Flamme,
schlägt das Herz für die Musik. Musikali-
sche Karrieren im Musiktheater beginnen
in der Regel sehr früh. Der Soundtrack, der
Sänger:innen auf dem Lebensweg mit allen
Gefühlen begleitet, entsteht oft schon in
der Kindheit. Er treibt an, so dass Grenzen
überwindbar werden. Er tröstet bei Rück-
schlägen oder Verlusten. Er gibt der Wut
ihren Ausdruck, wenn alles schief zu
gehen scheint.
»Fühlst du mein Herz schlagen«
verbindet die großen Dramen der Opernge-
schichte mit persönlichen Schicksalen.
Was treibt junge Menschen heute an, ihr
Leben der Musik zu widmen und ihren
Werdegang in der Welt der Oper zu
suchen Welche Schicksale verbinden sich
mit diesem Weg Mit der Frage nach dem
Weg ins Leben richtet sich diese Stückent-
wicklung an ein junges Publikum und spielt
ihm den Ball zurück. Es konfrontiert es mit
der eigenen Auseinandersetzung mit dem,
was ich bin, was ich kann und was ich fühle
UND vor allem mit der Frage nach dem
Soundtrack, der uns dabei begleitet.
Basierend auf Interviews mit
Sänger:innen des Ensembles und Kolleg:in-
nen in Musiktheater-Ausbildungsstätten
stellt sich diese Stückentwicklung der
Frage, was uns antreibt, uns heute noch
dieser alten Kunstform zu verschreiben.
Authentisch präsentieren sich Sänger:in-
nen als Menschen, erzählen persönliche
Geschichten und präsentieren ihren ganz
eigenen Soundtrack aus gesungener
Sprache, Arien und Songs.
Musikalische Leitung: Johanna Motter
Regie: Iris Kleinschmidt
Bühne & Kostüme: Gretl Kautzsch
Video: Marta Bala
Dramaturgie: Johanna Schatke
PREMIERE 7.4.224
J! KONZERT KLEINES HAUS
Peter und der
Wolf
Musikmärchen von Sergei Prokofjew/
in einer Bearbeitung für Holzbläserquintett
und Erzähler:in
Kaum ein anderes Musikstück hat je einen
solchen Bekanntheitsgrad erlangt wie
Sergei Prokofjews musikalisches Märchen
mit seinen charakteristischen Melodien für
den mutigen Peter, seinen Freund, den
Vogel (Flöte), die sammetpfotene Katze
(Klarinette), die aufgeregte Ente (Oboe),
den bedächtigen, grummeligen Großvater
(Fagott) und natürlich für den großen
grauen Wolf (Waldhorn). In der kammermu-
sikalischen Fassung für fünf Blasinstru-
mente und Erzähler:in wird die alte
Geschichte zum Leben erweckt und die
fünf Musiker:innen des Staatsorchesters
können aus direkter Nähe bewundert und
gehört werden. Ein Vogel, der nicht fliegen
und einer, der nicht schwimmen kann…
und am Ende freut sich die KatzeWas
passiert, wenn man das Gartentor nicht
hinter sich schließt Wie klingt das Mund-
stück einer OboeWie bekommt man aus
dem Waldhorn einen Ton heraus Diese
Fragen werden allen Konzertbesucher:in-
nen in der familiären Atmosphäre des
Kleinen Hauses ganz nebenbei beantwor-
tet. Zusätzlich können im Anschluss an das
Konzert Musikinstrumente selbst auspro-
biert werden.
Holzbläserquintett des Staatsorchesters
Braunschweig
Künstlerische Gestaltung: Meike Töpperwien
Dramaturgie: Johanna Schatke
URAUFFÜHRUNG 2.4.224
tanz JUNG! KLEINES HAUS
The Rabbit Hole
Sara Angius
Außergewöhnliche Kreaturen befinden sich
in einem surrealen Raum, in welchem sich
die Imperfektionen, Unsicherheiten und
Ambiguitäten einer Persönlichkeit entfal-
ten dürfen. Was bedeutet es, sich dem
Unbekannten und Unangenehmen des
Selbst zu stellen Können wir die Ängste
vor uns selbst überwinden
Oftmals trennen wir das, was wir an
uns mögen, die Seiten, die wir gern nach
außen zeigen, von dem, was uns nicht an
uns gefällt, Teile von uns, die uns Angst
machen, wie etwa Impulse und Tendenzen,
die aggressiv sein können oder uns verletz-
lich machen. Je mehr wir unsere »Schat-
tenseiten« jedoch verdrängen, desto mehr
agieren sie unbewusst in uns, desto weni-
ger Kontrolle haben wir über sie.
Die Bezeichnung »Rabbit Hole«,
auf deutsch »Kaninchenbau«, beschreibt
den Zugang oder auch das Abgleiten in
eine andere Welt, in etwas Bizarres oder
Abstruses. In der Choreografie von Sara
Angius stellt diese Welt die Schattenseiten
des Selbst dar – Seiten unserer Persönlich-
keiten, die manchmal vielleicht vergraben
liegen, mit denen wir uns nicht beschäfti-
gen oder beschäftigen wollen, die uns aber
dennoch ausmachen. In einem Spiel mit
Illusionen interagiert Tanz mit Objektthea-
ter und befasst sich auf surreale Art und
Weise mit dem Innersten des Menschen.
Choreograe: Sara Angius
Buhne & Kostüme: Julia Burkhardt
Puppenbau: Johanna Ehlert
Dramaturgie: Miriam Beike
35
Tobias Beyer, Schauspiel
Nina Wolf, Schauspiel
Sadiye Özalp, Wäscherei JUNGES!
PREMIERE APRIL 224
J! SCHAUSPIEL AQUARIUM
Mehr ich.
Stückentwicklung des Schauspiel
JugendKlub ab 12 Jahren
Ihr wollt endlich selbst im Rampenlicht
stehen und euch im Schauspielen auspro-
bieren Dann seid ihr hier genau richtig!
Der Schauspiel JugendKlub geht in eine
neue Runde und sucht wieder spielbegeis-
terte junge Menschen.
Wo geht der Weg hin In unserer
überfordernden, viel zu schnellen Welt wird
eine Selbstfindung nahezu unmöglich.
Werde ich von den anderen akzeptiert, so
wie ich bin Kann ich ich sein Und wie
individuell bin ich eigentlich Wenn alle
Türen oen sind, wo geht es dann lang Wir
wollen frei und selbstbestimmt sein, aber
manchmal brauchen wir alle eine Richtung.
Helft ihr mir Damit am Ende doch ein
Wir entsteht.
Über eine Spielzeit proben, texten
und forschen spielbegeisterte junge
Menschen jede Woche, um ihren eigenen
Ideen und Standpunkten eine Bühne zu
geben. Dabei entstehen unsere eigenen
Szenen, Choreos, Bilder, Kostüme. Wir
nehmen uns, was wir brauchen. Den
Höhepunkt bilden die Auührungen
unseres gemeinsamen Theaterstücks auf
der Bühne des Aquariums.
Leitung & Regie: Merlin Mölders
Dramaturgie: Josef Bäcker
PREMIERE 23.5.224
J! KONZERT GROSSES HAUS
JUNGES!
Klimakonzert
Moderiertes Konzert mit Jugendlichen der
JugendKlimaGruppe
Klimawandel und Naturkatastrophen waren
schon immer Phänomene, die in der Musik
verarbeitet wurden. In der Programmmusik
wird dieses beispielsweise in den »Vier
Jahreszeiten« von Antonio Vivaldi hörbar,
oder auch am Beispiel des musikalischen
Impressionismus wie bei Claude Debussys
sinfonischen Skizzen »La Mer«.
Speziell zugeschnitten auf junge
Zuhörer:innen der Klassen-Jahrgänge 8–
und natürlich auch alle anderen neugierigen
Theaterbesucher:innen, widmet sich das
moderierte Jugendkonzert Beispielen sol -
cher musikalischer Wetter-Beschreibungen.
Staatsorchester Braunschweig
Musikalische Leitung: Srba Dinić
Dramaturgie: Johanna Schatke
36 JUNGES!
WIEDERAUFNAHME 8.9.223
J! SCHAUSPIEL TH. FADENSCHEIN
Der Bär, der nicht
da war
Figurentheater nach dem Bilderbuch
von Oren Lavie
»Bist du ich«, steht auf einer Notiz, die der
Bär aus seiner Tasche zieht. »Eine sehr
gute Frage«, ergänzt der Bär und macht
sich auf den Weg durch einen wundersa-
men Wald, um herauszufinden, ob er »ich«
ist. Hier schließt er »alte Freundschaften«
mit dem bequemen Bergrind, mit dem
saumseligen Salamander und landet beim
Kompass-Baum. Blöd nur, dass es im
wundersamen Wald acht Richtungen gibt,
in die man laufen kann, anstatt vier. Welche
Richtung soll er einschlagen Norden,
Süden, Osten, Westen, Falsch, Richtig,
Mittagessen oder Frühstück
Regie: Katharina Schmidt, Miriam Paul
Bühne & Kostüme: Jessica Krepinsky
Figurenbau: Miriam Paul
Video: Franziska Junge
Musik: Frieder Hepting, Moritz Wappler
Dramaturgie: Josef Bäcker
Kooperation mit dem Theater Fadenschein.
»Der Bär, der nicht da war« wird gefördert
von der Nebes-Stiung.
37
María Gabriela Luque, Tanztheater
Nao Tokuhashi, Tanztheater
WIEDERAUFNAHME 25..223
J! KONZERT KLEINES HAUS
knistern knuspern
rauschen
Clemens K. Thomas, Gretl Kautzsch,
Iris Kleinschmidt & Johanna Schatke/
für Kleinkinder bis 3 Jahre
Drei Musiker und eine Sängerin laden ein
zu einer Reise vom Geräusch zum Ton. Luft
und Holz, leise oder schnell: Klarinette,
Bratsche, Schlaginstrumente und Gesang
weisen den Weg zum ganzheitlichen
Erlebnis für Kinder ab dem Krabbelalter.
Sie dürfen sich frei bewegen, anfassen,
nachmachen und ausprobieren. Geräusche
und Teilnahme des Publikums sind Teil der
Inszenierung.
Den Freiburger Komponisten
Clemens K. Thomas interessiert das
besondere Publikum: »Ich erlaube meiner
Musik zwei Dinge: Sie darf alles, in dem
Sinne, dass ich mich nicht an irgendwelche
Konventionen halten muss – schließlich
kennt die Zielgruppe diese Konventionen ja
noch gar nicht – und zweitens ist die Musik
immer auch: gespielte Musik, spielerische
Musik, verspielte Musik und Musik zum
Mitspielen.« Ausstatterin Gretl Kautzsch
bietet im bühnen- und kostümgestalteri-
schen Sinne ein weites Experimentierfeld,
das viel Spaß für die kleinen Gäste ver-
spricht, die so selbst zu Gestalter:innen
dieses sehr poetischen Musikprojektes
werden.
mit: Juliane Dennert (Mezzosopran),
Jörg Oesterle (Schlaginstrumente),
Santiago E. Osorio (Viola),
Daniel Romberger (Bassklarinette)
JUNGES!
WIEDERAUFNAHME AB HERBST 223
J! SCHAUSPIEL MOBIL
All das Schöne
Duncan Macmillan mit Jonny Donahoe
»Als ich jünger war, konnte ich besser
glücklich sein.« »All das Schöne« ist der
Versuch, die eigene Mutter davon zu
überzeugen, dass das Leben lebenswert
ist. Eine Rückschau über das bisher Erlebte
und der Versuch, dies festzuhalten und
dabei zu merken, dass es nicht so einfach
ist. Ein Versuch, die blauen Stunden gegen
goldene auszutauschen, um dann zu
merken, dass irgendwie doch alles dazu
gehört und dass ich vor allem darüber
reden muss. Mit Menschen. Mit euch!
Der Text von Duncan Macmillan und Jonny
Donahoe wurde 23 in London uraufge-
führt und wird seit 25 auch auf Deutsch
gespielt. In der Inszenierung des JUNGEN!
Schauspiels spielen David Edwards
und / oder Josef Bäcker mobil und aufsu-
chend in Schulaulen, im Aquarium oder in
der Hausbar. Termine für Schulen auf
Anfrage. Gerne bieten wir auch ein Nach-
gespräch im Anschluss an.
Regie: Josef Bäcker
Outside Eye: Josef Bäcker, David Edwards
Kostüme: Jessica Krepinsky
WIEDERAUFNAHME 22.2.224
J! SCHAUSPIEL KLEINES HAUS
Funken
Till Wiebel
Als der 3-jährige Malte Schröder mit
seiner Mutter vor dem Tor des Ferienlagers
der Arthur McPush Cooperation steht, ahnt
er noch nicht, was ihn dort in diesem
Sommer erwartet. Was kann es Schöneres
geben, als sich den Sommer über mit
Statistiken, Cellosonaten und chemischen
und physikalischen Vorgängen in der
Atmosphäre zu befassen Für Malte ist das
keine Option. Er fühlt sich als der durch-
schnittlichste und langweiligste Mensch
auf diesem Planeten und völlig fehl am
Platz. Zum Glück freundet er sich schnell
mit einer Gruppe der hochbegabten jungen
Menschen an.
Im Rahmen des Projektes wurde
mit Myzel als Bausto für das Bühnenbild
experimentiert. Für das Staatstheater
Braunschweig ist es ein Funkenschlag, um
Stück für Stück nachhaltig zu produzieren.
Regie: Emel Aydoğdu
Bühne: Eva Lochner
Kostüme: Debo Koetting
Musik: Yotam Schlezinger
Video: Parisa Karimi
Dramaturgie: Josef Bäcker
Gefördert im Programm Zero – Klimaneutrale
Kunst- und Kulturprojekte der Kulturstiung
des Bundes. Gefördert von der Beauragten
der Bundesregierung für Kultur und Medien.
REIHE AB HERBST 223
HAUSBAR IM GROSSEN HAUS
Babykonzerte
In entspannter und einladender Atmosphäre, unter dem Sternhim-
mel in der Hausbar des Staatstheaters, spielen Musiker:innen des
Staatsorchesters Braunschweig für Babys und ihre Eltern. Die
Kleinen krabbeln oder kuscheln auf dem großen Teppich. Alle
dürfen mitsummen, im Rhythmus tanzen oder gewiegt werden.
Eine eigene Decke kann gern mitgebracht werden. Für eine Wickel-
möglichkeit ist gesorgt.
JUNGES! UNTERWEGS 2.5.224
JUNGE! Blümchen
Auftritte von Kindergartenkindern ab 4 Jahren für Senior:innen am
Muttertag. Musiker:innen des Staatsorchesters besuchen im
Frühjahr die Kindergärten Braunschweigs. Es wird gemeinsam
musiziert und gesungen, geklatscht und getanzt und am Ende
sammeln die Kleinen einen Blumenstrauß ihrer Lieblingslieder und
verschenken diesen am 2. Mai zum Muttertag an Senior:innen in
Braunschweig. Sowohl interessierte Kindergärten als auch
Senior:innenresidenzen können sich gerne beim Team des
JUNGEN! Staatstheaters melden.
Klimaneutrale Kunst- und Kulturprojekte
38 JUNGES!
JugendKlimaGruppe
Projektraum für Jugendliche ab 2 Jahren. Klimapolitik ist
ein zentrales Thema der Generation U25 in unserer Gesell-
schaft. Die JugendKlimaGruppe am Staatstheater Braun-
schweig bietet Raum für Projekte, die sich sowohl mit der
Klimakatastrophe und anderen brennenden Themen
beschäftigen als auch mit der Musik. Ein Einstieg ist
jederzeit möglich.
Kinder-  Jugendchor
»Belcanto«
Du wolltest schon immer mal im Theater auf der Bühne
stehen und hast Spaß am Singen Dann bist du bei uns
genau richtig! Wir sind der »Belcanto«-Kinder- und Jugend-
chor des Braunschweiger Männergesangvereins von 846.
Neben selbstorganisierten Auftritten stehen wir regelmä-
ßig in verschiedenen Produktionen im Staatstheater auf
der Bühne. Einmal im Jahr machen wir eine gemeinsame
Chorfahrt. Unsere Spatzen (6 bis 9 Jahre) proben jeden
Montag von 6: bis 6:45 Uhr und unsere Belcantos ab
 Jahren von 7: bis 9: Uhr.
Eulenspiele
Theater ist zum Spielen da! Diese Gruppe bietet Raum für
erwachsene Menschen, die Theater am liebsten selbst
machen. Aktuell besteht die Gruppe aus Spieler:innen 6+.
Unter theaterpädagogischer Anleitung von Rabea Göring
erarbeitet die Gruppe eigene Texte und Formate. In regel-
mäßigen Treen wird über die Spielzeit gemeinsam ein
Stück für junges und jung gebliebenes Publikum erarbeitet
und auf die Bühne gebracht.
JUNGES! Späti
JUNGES! Späti ist ein interaktives Pop-up-Format. An
verschiedenen Orten im Theater oder in der Stadt möchte
das Team des JUNGEN! mit netten Menschen dieser Stadt
in Kontakt treten, egal ob in Form eines Konzerts, einer
Lesung, einer Performance, eines Spiels oder einfach nur
einer Begegnung, eben wie ein Abend am Späti.
JUNG!  aktiv
Projekte für Dich
TheaterScouts
Das JUNGE! sucht junge Menschen, die Theater toll finden,
aber nicht unbedingt selber auf der Bühne stehen wollen.
Leute, die viel lieber Theater mit befreundeten Personen
schauen und anschließend heiß darüber diskutieren. Sie
veröentlichen Kritiken in Schulzeitungen oder interessie-
ren sich für Tätigkeiten hinter den Kulissen (Technik,
Kostüm etc.). Vielleicht schreiben sie selber Texte oder
würden gern auch mal Regie im Theater führen. Außerdem
bespielen die TheaterScouts die JUNGE! App mit Podcasts,
Interviews, Bildern und Texten.
JugendKlub
Spielbegeisterte junge Menschen ab 2 Jahre sind eingela-
den, gemeinsam mit Theatervermittler Merlin Mölders
eigene Ideen und Standpunkte auf die Bühne zu bringen. In
wöchentlichen Proben nähert sich die Gruppe brennenden
Themen und unterschiedlichen Ausdrucksformen. Vom
Thema oder Titel bis hin zur Auührung auf der Bühne des
Aquariums wird hier alles selbst entwickelt. Dabei erhält
das Format Unterstützung aus den unterschiedlichen
Bereichen des Theaters.
Tanz mit! für Kinder
Spielerisch stimmen sich Kinder gemeinsam mit Tanzver-
mittlerin Brigitte Uray in einem Workshop auf ihren Vor-
stellungsbesuch ein. Mehr Infos und Termine auf S. 28.
tanzwärts!
Unter der Leitung von Chefchoreograf Gregor Zöllig,
seinem Tanzensemble und Gästen entsteht mit Braun-
schweiger:innen jeden Alters in einer intensiven fünfwöchi-
gen Probenphase ein Tanzabend, der unter professionellen
Bedingungen im Staatstheater aufgeführt wird. Mehr Infos
auf S. 26–28.
Termine zu allen hier genannten Formaten sind in den aktuellen
Veröentlichungen wie der Theaterzeitung oder dem Monatsleporello,
auf der Homepage oder in der JUNGEN! App zu finden.
39JUNGES!
TheaterFLAT für
Schulen
Alle Braunschweiger Schulen sind eingeladen, eine Thea-
terFLAT abzuschließen, die ermöglicht, dass alle Schü-
ler:innen und alle Lehrkräfte sich bei freiem Eintritt alle
regulären Vorstellungen des Hauses anschauen können.
Dies gilt für Gruppen- sowie Einzelbesuche der Schüler:in-
nen. Lehrkräfte und Schulleitungen, die dieses Angebot für
ihre Schule in Anspruch nehmen wollen, melden sich vor
Beginn der Spielzeit.
TheaterFLAT für
Studierende
Alle Studierenden der TU Braunschweig, sowie der HBK
Braunschweig sind herzlich eingeladen kostenfrei ins Thea-
ter zu kommen. Ab 3 Tage vor allen regulären Veranstaltun-
gen können Theaterkarten kostenfrei an der Theaterkasse
gebucht werden.
Workshops zu
Inszenierungen
In Workshops schaen musikalische, szenische und
tänzerische Improvisationen einen Zugang zu den Inhalten
und der Ästhetik von Inszenierungen. Die Workshops
finden im Theater oder im Klassenzimmer statt, sind
kostenfrei und stehen in Verbindung mit einem Vorstel-
lungsbesuch.
Vor-  Nachgespräche
Eine Einführung zum Stück direkt vor der Vorstellung oder
ein Gespräch mit Künstler:innen und Dramaturg:innen im
Anschluss an die Vorstellung können für Schulklassen und
andere Gruppen extra angefragt werden.
Probenbesuche
Probenbesuche vermitteln den direkten Einblick in die
Arbeit vor einer Premiere oder einem Konzert. Dieses
Angebot kann nur nach Absprache mit der Vermittlung der
jeweiligen Sparte und in Verbindung mit einem Vorstel-
lungsbesuch wahrgenommen werden.
Premierenklassen
Premierenklassen haben die Möglichkeit, den Entste-
hungsprozess einer Inszenierung unmittelbar mitzuerle-
ben. Höhepunkt ist der gemeinsame Besuch der Premiere
und gegebenenfalls die Präsentation eines eigenen Pro-
jekts zur Inszenierung.
Theaterführungen für
junge Menschen
Hinter den Kulissen lernen Kinder und Jugendliche kennen,
was alles zum Theater gehört. Theatergeschichte und
alltägliche Abläufe werden altersgemäß vermittelt. In
Verbindung mit einem Vorstellungsbesuch sind Theater-
führungen kostenfrei.
 Tag,  Töne
In Kooperation mit der Städtischen Musikschule veranstal-
ten wir für Grundschulklassen » Tag,  Töne«. Wir
laden ein zu einem Vormittag voller musikalischer Erleb-
nisse. In der Musikschule ertasten, erproben und erfor-
schen die Kinder unterschiedlichste Instrumente, im
Staatstheater dürfen sie im Anschluss die Profis besuchen
bei einer Orchesterprobe oder bei einer Führung.
Über die Schulter
geguckt!
»Über die Schulter geguckt!« nennen wir individuell zu
vereinbarende Probenbesuche beim Staatsorchester. Für
alle Jahrgangsstufen, von der Grundschule bis zu den
Abschlussjahrgängen, hat die Konzertvermittlung des
Staatstheaters passende Angebote.
Orchester mobil!
Mit »Orchester mobil!« kommen kleine Gruppen des
Staatsorchesters in die Schulen und Kindergärten, um
direkt vor Ort ihre Instrumente vorzustellen und vorzuspie-
len.
Staatsorchester macht
Schule!
Das JUNGE! Staatstheater hat in Zusammenarbeit mit dem
Staatsorchester ein neues Format erarbeitet. Es gilt
speziell für Schulen, an denen Musikunterricht nicht in
vollem Umfang oder gar nicht stattfinden kann. An 5 6
Terminen über das Schuljahr verteilt können die unter-
schiedlichen Instrumentengruppen des Orchesters live und
hautnah in der Schule sowie anschließend im Konzertsaal
kennengelernt werden. Dieses Angebot richtet sich vorran-
gig an Klassen der Sekundarstufe I.
Angebote für Schulen & Gruppen
4 JUNGES!
Spielplanvorstellung
Speziell für Lehrkräfte aller Schularten sowie für Menschen, die in
unterschiedlichen Bereichen für Kinder und Jugendliche arbeiten, stellt
das Team des Staatstheaters den Spielplan vor:
Do, 29.6.223  Do, 24.8.223, 7:–9:, Großes Haus.
Materialmappen
Materialmappen zu ausgewählten Inszenierungen eignen sich zur Vor-
und Nachbereitung der Auührungsbesuche. Sie enthalten Hinter-
grundinformationen, Übungsanleitungen und Diskussionsanregungen.
Achtung Durchlauf!
»Achtung Durchlauf!« gibt vor der Premiere einen Einblick in die
Inszenierungen. Es werden Konzepte und zu ausgewählten Produktio-
nen Begleitmaterial und Workshopangebote vorgestellt. Im Anschluss
gibt es die Möglichkeit für ein Gespräch.
Fortbildungen
Fortbildungen vermitteln Methoden zur Vor- oder Nachbereitung des
Theaterbesuchs in der Schule. Im Anschluss findet ein gemeinsamer
Vorstellungsbesuch statt.
Sprechstunde
für Musiklehrkräfte
Gerne bieten wir persönliche, telefonische oder digitale Beratungster-
mine an, in denen wir Auskunft zu den Angeboten der Spielzeit geben
und passgenau für Ihre Schüler:innen ein musikvermittelndes Paket
zusammenstellen.
Theater in die Schule
»Theater in die Schule« trägt dazu bei, Schulentwicklung zu fördern,
Unterrichtsformen zu önen, kooperative, interdisziplinäre und
praxisnahe Lehr- und Lernformen anzuregen und prozess- und pro-
jektorientiertes Arbeiten zu ermöglichen. Das Staatstheater Braun-
schweig ist seit vielen Jahren Teil dieses Projekts. Durch die Förderung
der Bürgerstiftung und der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz
können Schulen sich gemeinsam mit dem Theater weiterentwickeln.
Im Vordergrund steht die Förderung der eigenen Kreativität der
Schüler:innen und Teilhabe am kulturellen Leben.
SCHULE: KULTUR!
in Niedersachsen
Schüler:innen aller Jahrgänge für kulturelle Aktivitäten und kreatives
Schaen zu begeistern ist Ziel des Programms SCHULE: KULTUR! in
Niedersachsen. Das Staatstheater Braunschweig ist mit dem Gymna-
sium Kleine Burg und der Realschule Sidonienstraße als Kulturpartner-
innen dabei.
Angebote für Lehrkräe
Kontakte
Allgemeine Anfragen
junges@staatstheater-braunschweig.de
JUNGES! Musiktheater
IrisKleinschmidt@staatstheater-braunschweig.de
Tel.05311234549
JUNGES! Schauspiel
MerlinMoelders@staatstheater-braunschweig.de
Tel.05311234553
tanz JUNG!
BrigitteUray@staatstheater-braunschweig.de
Tel.05311234507
JUNGES! Konzert
JohannaSchatke@staatstheater-braunschweig.de
Tel.05311234508
Kinder-  Jugendchor »Belcanto«
MikeGarling@staatstheater-braunschweig.de
Theater in die Schule
RabeaGoering@staatstheater-braunschweig.de
Tel.05311234504
4
Michael D'Ambrosio, Tanztheater
Jörn Hansen, Staatsorchester
Maxi Weigand, Maske JUNGES!
App ins JUNGE! – seit Mai bietet das JUNGE! Staatstheater eine
eigene App für alle jungen Programme, Inhalte und Angebote
an. Die App steht kostenfrei zum Download in den Appstores
von Apple und Google bereit. Die JUNGE! App önet die Tür in
die Welt des Staatstheaters für junges Publikum und bietet
neue Inhalte für die Themen vor, auf und hinter unseren Büh-
nen. Dazu gehören aktuelle News, ein Veranstaltungska lender,
Audiobeiträge zu unseren Stücken, Einblicke in den Alltag am
Theater, Einladungen zu Workshops sowie die Möglichkeit,
selbst mitzumachen und zu gestalten.
JUNGE! App
42
1. Violine
N.N.
FELIX GUTGESELL
N.N.
JOSEF ZIGA
LUISA HEIMBROCK
SABINE RENZ
KARIN ALLGEIER
BARBARA BUSCHENHENKE
MARIA BRUNNER
ANNE ROTHAUPT
DOBROMIŁA HAŃĆKA
JOHANNA EISA
KRISTINA HÜGEL
CLAUDIA WINK
N.N.
2. Violine
GEORGE DUDEA
JUEER WANG
N.N.
ANJA SCHÖNFELDER
CORNELIA RUMPP
WIKTOR GAZDA
MARIT HELBIG
ANNEROSE VAN GILS
YUNJI LEE
WILLIAM GONZALEZ SUAREZ
N.N.
Viola
N.N.
DANIEL JERZEWSKI
JENNY SALOMONCHRIST
SANTIAGO E. OSORIO
HANS ULRICH KOLF
HUBERTUS VON CONTA
SUSANNE SCHOLZ
EVA PIAZZA
N.N.
Violoncello
KARL HUROS
GUCHAO ZHAO
NATALIA COSTIUC
CHRISTOPH LAGEMANNWINK
CHRISTIAN BUSSMANN
ROXANA BLAGA
JAN BAUER
Kontrabass
CHRISTIAN HORN
BENJAMIN KRANER
OHJUNG KWON
MICHAEL KLAUS
YOU YOUNG LEE
N.N.
Harfe
JOANNA LIBERADZKA
Spielzeit 223 / 224
Die Geschichte des Staatsorchesters Braunschweig, damals noch Herzogliche Hofkapelle, lässt sich bis ins Jahr 1587 zurückverfolgen – damit ist es eines der ältesten Theater- und Konzertorchester Europas.
Der dienstälteste Kollege ist als Hornist seit 1983 dabei und mit seiner wallenden Brahmsfrisur zur echten Marke des Staatsorchesters geworden.
Seit 2020 engagiert sich das Staatsorchester mit Klimakonzerten im deutschlandweiten Projekt »Orchester des Wandels e.V.«, was zu spektakulären Konzerten in Wald und Wiesen, Museen und in einem Rittersaal führte.
Das Staatsorchester lebt von der Begeisterung und den musikalischen Erfahrungen jedes einzelnen Orchestermitglieds, nur gemeinsam schaen wir Ohrwürmer.
Seine Größe war allerdings überschaubar, 1590 umfasste es 17 Musiker, dazu kamen noch 12 Trompeter und Pauker. Die erste Musikerin, Cellistin, wurde 1972 engagiert.
23 Chefdirigenten dieses Orchesters sind bekannt, seit 1914 haben 13 Generalmusikdirektoren die künstlerisch-musikalischen Geschicke des Hauses geleitet, Dirigentinnen hatten bislang lediglich als Kapellmeisterinnen oder Gastdirigentinnen Auftritte.
1994 erhielt das Staatsorchester Braunschweig den Status als A-Orchester, die höchste Stufe des Rankings deutscher Orchester.
Das Staatsorchester spielt 223 / 224 20 Sinfoniekonzerte auf der Bühne des Großen Hauses, über 20 Konzerte für junges Publikum, sechs Kammerkonzerte, zwei Filmkonzerte sowie einige Gastkonzerte und 3 Konzertreihen im Braunschweiger
Land.
Das älteste erklingende Werk in dieser Spielzeit ist von 1778, Wolfgang Amadeus Mozarts Konzert für Flöte, Harfe und Orchester, das neueste Werk ist das Watermark-Concerto für Klavier und Orchester von Caroline Shaw, uraufgeführt 2019.
Heute hat es 85 feste Mitglieder, die aus 14 Nationen stammen.
Außerdem begleitet es 11 Produktionen für die Sparten Musiktheater, Schauspiel und Tanztheater.
43
Flöte
GÜNTHER WESTENBERGER
SANDRINE VIALETTE
HANNA REUTER
MARIO NOTARISTEFANO
Oboe
SALOMO SCHWEIZER
NICOLAI BORGGREFE
CHRISTIANE KNETSCH
ERIKO KÖSSLERNAMBU
Klarinette
FRANK STRAUCH
WOLFGANG BAYER
DANIEL ROMBERGER
MICHAEL HUSSING
Fagott
JUSARA MOSER
BERTHOLD WEBER
ANNETTE FALK
ALFRED BÖHM
Horn
ARON KÖNCZEI
MICHAEL KLAMP
SOPHIE GÜNTHER
ROB VOGEL
MARTIN HECHT
N.N.
N.N.
Trompete
DENNIS MELZER
MICHAEL PÜRERFELLNER
FRIEDEMANN LENTES
N.N.
Posaune
ISTVAN SEBESTYEN
CHRISTIAN MASSER
ANDREAS GÜNTHER
HEINRICH AUHAGE
Tuba
DANIEL BARTH
Pauke/Schlagzeug
JÖRN HANSEN
FELIX GÖDECKE
MATTHIAS LANG
JÖRG OESTERLE
Staatsorchester
Staatsorchester
Die Geschichte des Staatsorchesters Braunschweig, damals noch Herzogliche Hofkapelle, lässt sich bis ins Jahr 1587 zurückverfolgen – damit ist es eines der ältesten Theater- und Konzertorchester Europas.
Der dienstälteste Kollege ist als Hornist seit 1983 dabei und mit seiner wallenden Brahmsfrisur zur echten Marke des Staatsorchesters geworden.
Seit 2020 engagiert sich das Staatsorchester mit Klimakonzerten im deutschlandweiten Projekt »Orchester des Wandels e.V.«, was zu spektakulären Konzerten in Wald und Wiesen, Museen und in einem Rittersaal führte.
Das Staatsorchester lebt von der Begeisterung und den musikalischen Erfahrungen jedes einzelnen Orchestermitglieds, nur gemeinsam schaen wir Ohrwürmer.
Seine Größe war allerdings überschaubar, 1590 umfasste es 17 Musiker, dazu kamen noch 12 Trompeter und Pauker. Die erste Musikerin, Cellistin, wurde 1972 engagiert.
23 Chefdirigenten dieses Orchesters sind bekannt, seit 1914 haben 13 Generalmusikdirektoren die künstlerisch-musikalischen Geschicke des Hauses geleitet, Dirigentinnen hatten bislang lediglich als Kapellmeisterinnen oder Gastdirigentinnen Auftritte.
1994 erhielt das Staatsorchester Braunschweig den Status als A-Orchester, die höchste Stufe des Rankings deutscher Orchester.
Das Staatsorchester spielt 223 / 224 20 Sinfoniekonzerte auf der Bühne des Großen Hauses, über 20 Konzerte für junges Publikum, sechs Kammerkonzerte, zwei Filmkonzerte sowie einige Gastkonzerte und 3 Konzertreihen im Braunschweiger
Land.
Das älteste erklingende Werk in dieser Spielzeit ist von 1778, Wolfgang Amadeus Mozarts Konzert für Flöte, Harfe und Orchester, das neueste Werk ist das Watermark-Concerto für Klavier und Orchester von Caroline Shaw, uraufgeführt 2019.
Fühlst Du mein Herz schlagen
Heute hat es 85 feste Mitglieder, die aus 14 Nationen stammen.
Seit 2017 ist Srba Dinić Generalmusikdirektor, Erster Kapellmeister ist seit 22 Mino Marani.
Außerdem begleitet es 11 Produktionen für die Sparten Musiktheater, Schauspiel und Tanztheater.
15 Personen umfasst die größte Stimmgruppe: Sie können alle von sich behaupten, immer die . Geige zu spielen.
44 Staatsorchester
Frau Schoch, Sie sind seit August 222 Orchestermanagerin des
Staatsorchesters Braunschweig und damit neu berufene Sparten-
leitung. Bitte stellen Sie sich unserem Publikum, unseren Leser:in-
nen kurz vor.
JS Ich war, bis ich mich für das Staatsorchester Braun-
schweig entschieden habe, an der Karajan-Akademie in Berlin,
habe dort zwei Konzertreihen gemanagt und die gesamte
Organisation der Akademie übernommen. Davor war ich unter
anderem für zwei Jahre Generalmanagerin des Scharoun-
Ensembles, habe im In- und Ausland Konzerte akquiriert und
das Programm mitgestaltet. Ich war dann hoch erfreut, als ein
paar Tage nach meinem Bewerbungsgespräch in Braunschweig
der Anruf von Dagmar Schlingmann kam. So bin ich gerne hier
hergekommen.
Das Staatsorchester spielt ja nicht nur in Braunschweig sondern ist
auch stark in der Region aktiv…
JS …und das wird auch so bleiben. Wir haben langfristige
Absprachen für unsere Konzertreihen in Wolfsburg, Celle oder
Helmstedt.
SD Darüber hinaus wollen wir natürlich versuchen, auch
noch an anderen Orten zu spielen. Unsere Konzerte in der
Elbphilharmonie waren wunderbar. Wenn wir wollen, dass sich
unser Orchester beständig weiterentwickelt, müssen wir ihm
auch Herausforderndes bieten.
Orchester sind sehr eigenständig, mit spezifischen Verträgen oder
einer Mitbestimmung bei der Auswahl des Generalmusikdirektors.
Wie integriert sich ein Orchester in ein Haus wie das Staatstheater
Braunschweig
SD Wir gehören zum Haus! Aber das Orchester, eines der
ältesten in Deutschland, ist stolz auf seine eigene 436-jährige
Geschichte. Und mit dem Namen Staatsorchester ist eine
gewisse Autonomie verbunden. Die Schwerpunkte haben sich
verlagert: Vor 40, 50 oder 60 Jahren hat ein Orchester an
einem Theater viel mehr Opern gespielt, mittlerweile sind es
gerade auch Konzerte. Diesen Bereich wollen wir weiter
stärken.
JS Das Gefühl einer gewissen Autonomie liegt ja auch
darin begründet, dass ein Orchester nicht nur einen eigenen
Namen trägt, sondern das einzige Ensemble ist, das alleine,
also ohne die Unterstützung anderer Sparten oder Gewerke,
funktioniert.
SD Aber ganz im Ernst: Wir spielen sehr gerne
im Theater, wir sehen unsere Aufgabe im Theater! In dieser
Spielzeit bringen wir »Il barbiere di Siviglia«, »Carmina
Burana«, »Tosca«, »La bohème«, »Körperfestung/Herzog
Blaubarts Burg« – eine interessante Spielzeit mit mehr
Vorstellungen und einem vielfältigen Programm im Bereich des
Musiktheaters. Das ist für das Orchester sehr wichtig.
Wie sieht das Konzert-Programm aus
JS Wir werden über die ganze Spielzeit einen »Artist in
Residence« haben, Stefan Dohr, einen der gefragtesten Hornis-
ten unserer Zeit und Solo-Hornist der Berliner Philharmoni-
ker, der ein abwechslungsreiches Programm spielen wird: ein
Hornkonzert von Mozart und eines von Strauss. Und er wird
noch selber ein Konzert leiten mit den Blechbläsern, Holzblä-
sern und Schlagzeugern, ohne Streicher. Das 9.Sinfoniekon-
zert im Mai wird so zu etwas ganz Ausgefallenem! Damit
stellen wir einmal die hinteren Reihen des Orchesters in den
Fokus, und jede:r Musiker:in wird solistisch gefordert.
Wir erönen sehr »pompös« mit einem Festkonzert,
Beethovens Neunter, zum Theaterfest als Auakt der Spielzeit.
Dann haben wir Marc Minkowski als Leitung für das zweite
Sinfoniekonzert gewinnen können, er bringt eine eigene
Expertise mit für Haydn sowie den französischen Barock. Im
dritten Sinfoniekonzert stehen unsere hauseigenen Solist:in-
nen für Flöte und Harfe im Mittelpunkt, in einem Programm
zum Schwelgen. In schöner Tradition leitet auch unser Erster
Kapellmeister Mino Marani im Dezember wieder ein Sinfonie-
konzert, dann kommt mit Stefan Dohr unser »Artist in
Residence« zweimal zum Zuge, im März reagieren wir mit
unserem Programm auf die »Dreigroschenoper« im Schauspiel.
Im April holen wir, wegen Corona lange verschoben, die
Sinfonie Nr.8 von Alexander Glasunow nach und bringen dazu
einen hoch interessanten Klassiker in neuem Gewand, die
»Vier ernsten Gesänge« von Brahms, orchestriert und mit
jeweils einem eigenen Präludium versehen durch Detlev
Glanert. Und wir schließen im Juni mit einem Schostako-
witsch-Abend ab.
SD
Unter anderem mit der 26-minütigen Kantate »Die
Hinrichtung des Stepan Rasin« nach der historischen Figur
eines Kosaken und Wolga-Piraten, der sich gegen den russischen
Zaren aufgelehnt hatte – fast eine Schostakowitsch
-
Autobiograe. Auch dieses Stück stand 2020 schon mal auf
dem Programm und wurde verschoben (lacht).
Das Spielen im Großen Haus des Staatstheaters ist schon etwas
anderes als vorher in der Stadthalle.
SD Ja, aber wir fühlen uns sehr wohl im eigenen Haus. Im
Herbst 2022 haben wir wegen technischer Probleme sogar eine
komplette »Rheingold«-Vorstellung in großer Besetzung
konzertant auf der Bühne gespielt, das war eine sehr span-
nende und aufregende Erfahrung für uns.
Nun scheint ja Bewegung in die Idee eines neuen Konzerthauses
für Braunschweig zu kommen…
SD Das wäre natürlich unser Lebenswunsch! Das Orches-
ter ist sehr exibel, wir spielen auch gerne in der Volks wagen
Halle oder »Klassik im Park«. Aber ein »eigenes« Konzerthaus
mit einer Akustik auf dem neuesten Stand, das böte dem
Orchester unendlich viel mehr Möglichkeiten sein Potential
weiter zu entfalten, an neuen Formaten zu arbeiten. Wir
könnten noch stärker in Braunschweig präsent sein, könnten
unsere Qualität unter Beweis stellen. Die Konkurrenz in
Deutschland ist groß: Wo sonst gibt es 130 Berufsorchester, 90
Opern häuser? Das ist weltweit einzigartig!
Und seit Ende 24 ist die deutsche Theater- und Orchesterland-
schaft als immaterielles Kulturerbe der UNESCO hoentlich ja
auch entsprechend geschützt. Vielen Dank für das Gespräch!
Das Gespräch führte Bettina Brosowsky.
Generalmusikdirektor Srba Dinić &
Orchestermanagerin Julia Schoch
zum kommenden Programm,
zum Selbstverständnis und zu den
Potenzialen des Staatsorchesters Braunschweig
45
Julia Schoch Orchestermanagerin
Srba Dinić, Generalmusikdirektor
Maximilian Krummen, Musiktheater
Lea Sophie Salfeld, Schauspiel Staatsorchester
46 Staatsorchester
. SINFONIEKONZERT 7.8.9.223
GROSSES HAUS
Ludwig van
Beethoven
Sinfonie Nr.9
d-Moll op.125
Die »Ode an die Freude« zur Erönung des
Theaterfests: Das Staatsorchester und der
Opernchor begrüßen ihr Publikum feierlich
zurück im Großen Haus des Staatstheaters,
nach den sommerlichen Vorstellungen des
Burgplatz Open Airs.
Bei all der Fokussierung auf das
Chorfinale, mit dem Beethoven die Gren-
zen der eigentlich rein instrumentalen
Gattung Sinfonie nachhaltig sprengte, wird
gern vergessen, dass diesem noch drei
weitere Sätze vorausgehen. Und auch sie
stellten Beethovens bisheriges Schaen in
den Schatten: »Kein Kopfsatz, den man
sich monumentaler, kein Scherzo, das man
sich wilder und bacchantischer denken
könnte, kein Adagio, dem ein größeres Maß
an Beseeltheit und Versunkenheit inne-
wohnte«, fasst es Martin Geck im »Beetho-
ven-Handbuch« zusammen. Und in der Tat,
allein wie Beethoven zu Beginn des ersten
Satzes die Musik irgendwo zwischen Dur
und Moll im Pianissimo quasi aus dem
Nichts entstehen lässt, gehört zu den
großartigsten Eingebungen des Komponis-
ten überhaupt.
Musikalische Leitung: Ruth Reinhardt
Gesangssolist:innen
Chor des Staatstheaters Braunschweig
2. SINFONIEKONZERT 22.23..223
GROSSES HAUS
Ludwig van
Beethoven
Sinfonie Nr.1
CDur op.21
Pjotr
Tschaikowsky
Sinfonie Nr.5
e-Moll op.64
Der berühmte französische Dirigent und
Fagottist Marc Minkowski bringt ein
großes sinfonisches Programm auf die
Bühne des Staatstheaters Braunschweig.
Minkowskis Repertoire umfasst eine weite
Bandbreite von unbekannten Stücken des
Barock bis zu den großen Werken der
Romantik. Er war als Gastdirigent beim
Mahler Chamber Orchestra, den Berliner
Philharmonikern, in Paris, Los Angeles,
Salzburg, Dresden, Warschau, Brüssel und
am Opernhaus Zürich. Für Braunschweig
bringt er diese große stilistische Bandbreite
der Sinfonik mit: zunächst die erste Sinfo-
nie von Beethoven. 8 wurde diese dem
Publikum zum ersten Mal präsentiert, als
Beethoven sich längst als genialer Kompo-
nist einen Namen gemacht hatte. Gleich-
zeitig zeigt er sich hier bereits als Visionär
und knüpft doch an die Vorbilder Haydn
und Mozart an, holt die Zuhörer:innen
damals wie heute ab und begeistert mit
seinen neuen Ideen.
Über das Programm des ersten
Satzes seiner Sinfonie Nr. 5 schrieb Tschai-
kowski: »Introduktion. Völlige Ergebung in
das Schicksal oder, was dasselbe ist, in den
unergründlichen Ratschluss der Vorse-
hung« – seine »Schicksalssinfonie«. Ein
Jahrzehnt ließ er seit seiner letzten Sinfonie
vergehen, immerhin vier Opern und unzäh-
lige kleinere und größere Musiken entstan-
den in der Zwischenzeit – eingerahmt von
Schwanensee, Dornröschen und Nusskna-
cker.
Musikalische Leitung: Marc Minkowski
47
Mátyás Ruzsom, Tanztheater
Mattias Schamberger, Schauspiel Staatsorchester
3. SINFONIEKONZERT 26.27..223
GROSSES HAUS
Robert
Schumann
Ouvertüre, Scherzo
und Finale
EDur op.52
Wolfgang
Amadeus Mozart
Konzert für Flöte,
Harfe und
Orchester
CDur KV 299
Gabriel Fauré
Pelléas et
Mélisande-Suite
Maurice Ravel
Le Tombeau de
Couperin
Einer zunächst als Einzelwerk konzipierten
Ouvertüre fügte Robert Schumann einen
zweiten und dritten Satz (Scherzo und
Finale) hinzu, wobei seine eigenen Bezeich-
nungen »Suite«, »Symphonette« oder
»Sinfonietta« keinen Anklang fanden. Das
Werk kam im Dezember 84 unter Lei-
tung von Ferdinand David im Leipziger
Gewandhaus zur Urauührung. Mit diesem
3.Sinfoniekonzert wird aber vor allem der
Soloflötist des Staatsorchesters, Günther
Westenberger, seinen wohlklingenden
Ausstand geben, in Begleitung der Harfe-
nistin und des Staatsorchesters mit dem
bekannten Doppelkonzert Mozarts: Das
populäre Stück ist sowohl für die Musi-
ker:innen als auch fürs Publikum unterhalt-
sam, dem Orchesterklang gegenüber steht
das solistische Duo, vor allem in der Flöte
elegant und fließend.
Musikalische Leitung: Srba Dinić
Solist:innen: Günther Westenberger (Flöte),
Joanna Liberadzka (Harfe)
4. SINFONIEKONZERT 7.8.2.223
GROSSES HAUS
Luciano Berio
Rendering
Dmitri
Schostakowitsch
Sinfonie Nr.15
ADur op.141
Rückblick, Restaurierung, Zitat und visio-
näre eigene Klangsprachen prägen dieses
Sinfoniekonzert. In beiden Werken spielt
die Celesta, dieses wundersame, glocken-
spielartige Tasteninstrument eine zentrale
Rolle als Vermittlerin zwischen Welten.
Der italienische Komponist Luciano
Berio (925–23) vollendete Schuberts
letztes Werk, indem er u.a. Harmonie und
Polyphonie ausarbeitete und die Bruchstü-
cke orchestrierte. Fehlende Anfänge,
Enden und Übergänge komponierte Berio
neu in seinem eigenen, modernen Stil. Die
Celesta leitet mit ihrem irrealen Klang die
Zuhörer:innen in die Welt jenseits der
Schubertschen Originalklänge.
Viele Parallelen zu diesem Werk
finden sich in der 5.Sinfonie von
Schostakowitsch: Es ist ebenfalls seine
letzte Sinfonie, allerdings vollkommen
fertiggestellt. Und auch hier werden
Material aus früheren eigenen Werken und
Zitate anderer Komponisten verwendet
und dem eigenen Klang perfekt angepasst.
Passend zur Spielzeit im Musik-
theater wird u.a. Rossinis Ouvertüre zu
»Wilhelm Tell« zitiert, seinen »Barbiere«
erleben Sie ab Oktober im Staatstheater.
Außerdem wird die Schicksalsfrage aus
Wagners »Götterdämmerung« zitiert, ein
Rückblick in die vergangene Spielzeit.
Schostakowitsch blickt auf sein Leben,
aber auch auf die Musikgeschichte des 9.
und 2. Jahrhundert zurück, und verbindet
disparate Elemente mit seiner sehr eigenen
Klangfarbe.
Musikalische Leitung: Mino Marani
5. SINFONIEKONZERT 7.8..224
ARTIST IN RESIDENCE GROSSES HAUS
Louise Farrenc
Ouvertüre Nr.2
Es-Dur op.24
Wolfgang
Amadeus Mozart
Hornkonzert
Nr.3 Es-Dur
KV 447
Camille
Saint-Saëns
Sinfonie Nr.1
Es-Dur op.2
»Ein neues ernstes Werk erregt sicherlich
immer große Aufmerksamkeit; aber wenn
sich sein Autor als eine Frau erweist, die die
leichten Erfolge der oberflächlichen
Kompositionen verschmäht […]« (Thérèse
Wartel, 85). Die Ouvertüre der französi-
schen Komponistin erönet das erste
Konzert des »Artist in Residence« Stefan
Dohr. Der Solohornist der Berliner Philhar-
moniker prägt das Konzertprogramm der
Spielzeit und stellt sich dem Braunschwei-
ger Publikum mit Wolfgang Amadeus
Mozarts Hornkonzert vor, das dieser dem
Hornisten Joseph Leutgeb gewidmet und
auf den Leib geschrieben hatte, in bester
Kenntnis der Möglichkeiten des Instru-
ments hochvirtuos und bestens geeignet
zur Erönung der Residence.
In der zweiten Konzerthälfte
erklingt in großer Orchesterbesetzung die
französische Romantik: Saint-Saëns’ Sinfo-
nie Nr. war ein Überraschungserfolg des
8-jährigen Komponisten, der mit diesem
Werk die Unterstützung u.a. Hector
Berlioz’ und Charles Gounods erhielt.
Vollkommen zu Unrecht gehört diese
Sinfonie nicht zur Auswahl der regelmäßig
aufgeführten, was sich unbedingt ändern
sollte – überzeugen Sie sich selbst!
Musikalische Leitung: Srba Dinić
Solist: Stefan Dohr, Horn
48 Staatsorchester
7. SINFONIEKONZERT 7.8.3.224
GROSSES HAUS
Florence Price
Dances in the
Canebrakes
Caroline Shaw
Watermark Con-
certo for piano
Charles Ives
The Unanswered
Question
Kurt Weill
Sinfonie Nr.2
Dieses vergleichsweise junge Konzertpro-
gramm zeigt neben den im klassischen
Repertoire inzwischen verankerten Werken
von Charles Ives und Kurt Weill auch Stücke
von Florence Price und Caroline Shaw.
Price, eine der ersten erfolgreichen
afro-amerikanischen Komponistinnen,
wurde 887 in Arkansas geboren. Ihr Werk
»Dances in the Canebrakes« komponierte
sie 953, in ihrem Todesjahr, zunächst als
Klavierstück. Die drei Teile orientieren sich
jeweils an Gesellschaftstänzen aus dem
späten 9. und frühen 2. Jahrhundert.
Shaw wurde 982 in North Carolina
geboren. Sie ist Geigerin, Sängerin, Kom-
ponistin und gewann 23 den Pulitzer
Prize of Music, außerdem arbeitete sie
mehrfach mit dem Rapper und Produzen-
ten Kanye West zusammen. Ihr Stück
»Watermark« ist eine Art Hommage an
Beethovens drittes Klavierkonzert.
Ives, der US-amerikanische Kom-
ponist, wurde 874 geboren. Sein Werk ist
von Experimentierfreudigkeit und dem
Einsatz von Dissonanzen geprägt. »The
Unanswered Question« komponierte er
96 und war seiner Zeit dabei weit voraus.
Obwohl Weill (9–95) seinen
Ruhm durch die Zusammenarbeit mit
Brecht u.a. mit der »Dreigroschenoper«
erlangte, spannte der einstige Busoni-
Schüler in seinem Œuvre einen weiten
Bogen vom Musiktheater über den Jazz bis
hinein in den Konzertsaal.
Musikalische Leitung: Garrett Keast
Solistin: Annika Treutler, Klavier
8. SINFONIEKONZERT 4.5.4.224
GROSSES HAUS
Modest
Mussorgski
Eine Nacht auf
dem kahlen Berge
Detlev Glanert /
Johannes Brahms
Vier ernste
Gesänge
Alexander
Glasunow
Sinfonie Nr.8
Es-Dur op.83
Die sinfonische Dichtung »Eine Nacht auf
dem kahlen Berge« ist das einzige größere
Orchesterwerk des russischen Komponis-
ten Modest Mussorgski, das allerdings zu
seinen Lebzeiten nie öentlich aufgeführt
wurde. Das Stück beschreibt den Tanz der
Hexen in der Johannisnacht auf dem
Lyssaja gora (»kahlen Berg«), einem Ort
der slawischen Mythologie, der ähnlich
dem Blocksberg als Versammlungsort der
Hexen gilt. Unter anderem hat Walt Disney
die Musik dieses Werkes in der Bearbeitung
von Leopold Stokowski als Teil seines
Zeichentrickfilms »Fantasia« in prägnante
Szenen umgesetzt.
Alexander Glasunow war ein
Phänomen unter den Komponisten seiner
Generation. Seine Sinfonien sind Doku-
mente der Kultur des untergehenden
russischen Zarenreichs – und eine Wieder-
entdeckung wert. Nur sehr wenigen
Dirigenten erschloss sich der Geist dieses
Meisterwerkes. Gleichwohl gehört
Glasunows Sinfonie Nr.8 in Russland zum
Kernrepertoire. Im Westen blieb die –
neben Skrjabins und Rachmaninows
Beiträgen zu dieser Gattung – bedeu-
tendste russische Sinfonie ihrer Zeit
nahezu unbekannt.
Musikalische Leitung: Srba Dinić
Solist: N.N., Bariton
6. SINFONIEKONZERT 4.5.2.224
ARTIST IN RESIDENCE GROSSES HAUS
Johannes Brahms
Es tönt ein voller
Harfenklang
op.17.1
Richard Strauss
Hornkonzert
Nr.2 Es-Dur
TrV 283
Robert
Schumann
4.Sinfonie d-Moll
op.120
»Vier Gesänge für Frauenchor« op.7
gehören zu den frühen Chorwerken von
Brahms. Er komponierte sie Anfang 86
für den von ihm geleiteten Hamburger
Frauenchor. Hochromantisch ist die
Instrumentation, auch die Wahl der Texte
stellt einen kleinen Querschnitt durch die
literarische Romantik und ihre Quellen dar.
Der erste Gesang »Es tönt ein voller Har-
fenklang« mag auch zu der Kombination
von Stimme und Instrumenten angeregt
haben. Die subjektive Stimmung des ihm
zugrundeliegenden Gedichts von Ruperti
wird durch das episch-musikalische Ele-
ment von Hörnern und Harfe betont.
Richard Strauss komponierte 942
in Wien sein Hornkonzert Nr.2. Das Werk
wurde 943 bei den Salzburger Festspielen
uraufgeführt und 944 aufgenommen,
beide mit Solohornist Gottfried von Frei-
berg. Das Konzert wurde von dem briti-
schen Hornisten Dennis Brain aufgegrien
und populär gemacht. Seitdem ist es das
am häufigsten aufgeführte und aufgenom-
mene Hornkonzert des 2. Jahrhunderts.
Musikalische Leitung: Srba Dinić
Solist: Stefan Dohr, Horn
Damenchor des Staatstheaters Braunschweig
49
Saskia Petzold, Schauspiel
Valentin Fruntke, Schauspiel Staatsorchester
9. SINFONIEKONZERT 2.3.5.224
ARTIST IN RESIDENCE GROSSES HAUS
Fanfare for
uncommon
Orchestra
Aaron Copland/Leonard Bernstein u.a.
Stefan Dohr, der diesjährige Artist in
Residence des Staatsorchesters, ist als
gefeierter Solist, Kammermusiker und
Solohornist der Berliner Philharmoniker
eine Ikone der internationalen Hornland-
schaft. Neben dieser Arbeit spielt und leitet
er auch unterschiedliche kammermusikali-
sche Ensembles.
Im 9. Sinfoniekonzert präsentiert er
die hinteren Reihen des Staatsorchesters
Braunschweig. Ohne die schützende
Fläche der Streichinstrumente treten die
Bläser, Blech- und Holzblasinstrumente,
sowie die Schlagzeuggruppe ganz bewusst
in die erste Reihe und in den Fokus des
Konzertpublikums. Unter der musikali-
schen Leitung des Artist in Residence
spielen sie endlich auch einmal Erste
Geige. Dabei kommt ein Repertoire von
musikalischen Leckerbissen zu Gehör, das
im normalen Konzertbetrieb eines Sinfo-
nieorchesters mit der üblichen ausgewoge-
nen Besetzung aus allen Stimmgruppen
nicht denkbar, aber unbedingt erlebens-
wert ist, gerade von einem professionellen
Klangkörper musiziert.
PlayConduct: Stefan Dohr
Bläser:innen und die Schlagwerk-Gruppe des
Staatsorchesters Braunschweig
. SINFONIEKONZERT 2.3.6.224
GROSSES HAUS
Dmitri
Schostakowitsch
Die Hinrichtung
des Stepan Rasin
op.119 &
5.Sinfonie
d-Moll op.47
Kantaten sind nicht unbedingt die
Gattung, die man besonders eng mit Dmitri
Schostakowitsch verbindet. In seiner
»Hinrichtung des Stepan Rasin« erzählt er
hier teilweise naturalistisch, düster, macht-
voll und farbenreich von einem in Russland
berühmten Kosakenoberst, der im 7.
Jahrhundert eine erfolglose Revolte gegen
Zar Alexej I., den Vater von Peter dem
Großen, anführte. Er wurde gefangen,
gefoltert , schließlich verraten und ent-
hauptet und posthum zum Volkshelden.
Schostakowitsch komponierte seine
wirkungsvolle Kantate 964, also in
deutlich liberaleren Zeiten und stellt
dramatisch Masse und Individuum in der
Rebellion gegen ein unterdrückendes
Regime gegenüber.
Schostakowitschs 5.Sinfonie
entstand zur Zeit des Großen Stalinisti-
schen Terrors. Seine 4.Sinfonie hatte er auf
Grund eines kritischen »Prawda«-Artikels
zurückziehen müssen. Nach der Urauüh-
rung der 5.Sinfonie galt das Werk oziell
als Beweis der Rückkehr des verlorenen
Sohnes unter die Fittiche der linientreuen
Kulturpolitik. Die Sinfonie wurde zu einem
großen Publikumserfolg. Das Marschfinale
wurde als Verherrlichung des Regimes
angesehen. Die in ihrer Echtheit umstritte-
nen Memoiren Schostakowitschs behaup-
ten dagegen, dass der Triumphmarsch in
Wirklichkeit ein Todesmarsch sei. In jedem
Fall große, russische Sinfonik.
Musikalische Leitung: Srba Dinić
Solist: N.N., Bass
Chor des Staatstheaters Braunschweig
5 Staatsorchester
Stefan Dohr
Artist in Residence
Mit Stefan Dohr begrüßt das Staatsorchester Braunschweig in der
Spielzeit 223 / 224 einen der weltbesten Hornisten als »Artist in
Residence«. Er steht wie kein Zweiter für sein Instrument: Als gefeier-
ter Solist, Kammermusiker und Solohornist der Berliner Philharmoniker
ist er eine Ikone der internationalen Hornlandschaft.
Viele zeitgenössische Komponisten haben ihm Werke gewid-
met. Ob bekannte Werke der Hornliteratur oder zeitgenössische
Kompositionen, Dohrs Interpretationen gelten als maßgebend. Dohrs
Virtuosität und Entdeckungslust bewegt viele führende Komponisten,
ihm neue Werke zu widmen und dabei die Möglichkeiten seines
Instrumentes neu auszuloten.
Ursprünglich lernte Stefan Dohr Viola. Doch eines Tages bekam er ein
Jagdhorn geschenkt, außerdem beeindruckte ihn ein Konzert des
berühmten Hornisten Hermann Baumann – und er stellte fest: »Das
Horn klingt besser als meine Bratsche!« Nach dem Studium in Essen
und Köln wurde er Solohornist im Frankfurter Opern- und Museums-
orchester, es folgten Engagements beim Bayreuther Festspielorches-
ter, im Orchestre Philharmonique de Nice und beim Deutschen Sym-
phonie-Orchester Berlin sowie 993 schließlich die Anstellung bei den
Berliner Philharmonikern.
Als Solist spielte Dohr unter Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Claudio
Abbado, Daniel Barenboim, Bernhard Haitink, Christian Thielemann,
Daniel Harding, Gustavo Gimeno, Dima Slobodeniouk, Paavo und Neeme
Järvi, John Storgårds sowie Marc Albrecht. Er war zu Gast bei Orchestern
wie dem Los Angeles Philharmonic, dem Swedish Radio Symphony
Orchestra, Oslo Philharmonic, Shanghai Philharmonic Orchestra, NHK
Symphony Orchestra und dem Osaka Philharmonic Orchestra.
Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Kammermusik, die er
nicht nur mit seinen philharmonischen Kollegen in diversen Ensembles
wie dem Ensemble Wien-Berlin, den Hornisten der Berliner Philharmo-
niker und dem Philharmonischen Oktett pflegt.
Stefan Dohr ist in dieser Spielzeit u.a. in den Sinfoniekonzerten
Nr.5, 6  9 zu erleben.
JUNGE!
Konzerte
Naftules Reisen
06. & 24.09.2023 S.32
knistern knuspern rauschen
ab 25.10.2023 S.36
Tubby, die Tuba
14. & 15.01.2024 S.33
Peter und der Wolf
07.04.2024 S.34
JUNGE! Blümchen
12.05.2024 S.37
JUNGES! Klimakonzert
23.05.2024 S.35
Babykonzerte
spielzeitbegleitend S.37
5
Stefan Dohr, Artist in Residence
Emely Woznitza, Requisite
Robert Prinzler, Schauspiel Staatsorchester
Klima-Gruppe
Orchester des
Wandels
Die Musiker:innen des Staatsorchesters sind Gründungsmitglieder im bundeswei-
ten Verein »Orchester des Wandels Deutschland e.V.« und organisieren Benefiz-
konzerte, deren Erlös in Klima- und Naturschutzprojekte fließt. Der Verein dient
der Vernetzung von Musiker:innen, denen die Themen Klima-, Naturschutz und
Nachhaltigkeit am Herzen liegen und die sich aktiv dafür engagieren. Mit der
Kreativität der Musik wollen sie auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam
machen und sowohl globale als auch regionale Klima- und Artenschutz-Projekte
fördern. Die Mitglieder des Staatsorchesters engagieren sich ehrenamtlich,
beraten über neue Konzertformate und -orte und planen die aktuellen Klimakon-
zerte. So können sie mit dem Orchester einen Beitrag zum Klima-, Umwelt- und
Naturschutz leisten.
www.orchester-des-wandels.de
23.5.224
GROSSES HAUS
JUNGES!
Klimakonzert
Moderiertes Konzert mit
Jugendlichen der Jugend-
Klimagruppe
Klimawandel und Naturkatastrophen waren
schon immer Phänomene, die in der Musik
verarbeitet wurden. In der Programmmusik
wird dieses beispielsweise in den »Vier
Jahreszeiten« von Antonio Vivaldi hörbar,
oder auch als Beispiel des musikalischen
Impressionismus wie bei Claude Debussys
sinfonischen Skizzen »La Mer«.
Speziell zugeschnitten auf junge
Zuhörer:innen der Klassen-Jahrgänge
8– und natürlich auch alle anderen
neugierigen Theaterbesucher:innen
widmet sich das moderierte Jugend-Konzert
Beispielen solcher musikalischer Wetter-
Beschreibungen.
Musikalische Leitung: Srba Dinić
Staatsorchester Braunschweig
22.5.224
GROSSES HAUS
Klimakonzert
Ein Benefiz-Konzert zum
Nachdenken über Musik
und Nachhaltigkeit
Bisherige Projekte fanden im Naturhistori-
schen Museum, im Rittersaal, in der
schönen Umgebung des Naturschutz-
gebietes Riddagshausen und beim KlimArt-
Sommerfest im Magniviertel statt. Hier
bildete die Kombination aus Kinderkonzert,
großem Klimakonzert und einer Ausstel-
lung zahlreicher regionaler Naturschutz-
Organisationen als auch wissenschaftlicher
Institutionen den Auftakt für eine Vernet-
zung und Kooperation, aus der weitere
Projekte folgen sollen.
Durch Spenden aus den Klima-
konzerten konnte neben dem Madagaskar-
projekt auch das Bergwaldprojekt mit einer
Wiederauorstungsaktion im Stadtwald
Goslar unterstützt werden.
Musikalische Leitung: Srba Dinić
Staatsorchester Braunschweig
52 Staatsorchester
Staatsorchester
unterwegs
Das Staatsorchester Braunschweig veranstaltet die Konzert-
reihe »Zeit für Klassik« in der Congress Union Celle. Außerdem
werden die Reihen »Grenzenlos Klassik« in Helmstedt sowie
im Braunschweiger Dom die »Bach-Zeit« oder Domkonzerte
gespielt. Darüber hinaus geht das Staatsorchester auf regio-
nale Tour und gibt Gastkonzerte u.a. in Wolfsburg und Gifhorn.
»Zeit für Klassik« in Celle
Zeit für Klassik 
28.11.2023
Robert Schumann
Ouvertüre, Scherzo und Finale
EDur op. 52
Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert für Flöte und Harfe
CDur KV 299
Gabriel Fauré
Pelléas und Mélisande-Suite
Maurice Ravel Le Tombeau de Couperin
Musikalische Leitung: Srba Dinić
Solist:innen: Günther Westenberger (Flöte),
Joanna Liberadzka (Harfe)
Staatsorchester Braunschweig
Zeit für Klassik 2
27.02.2024
Modest Mussorgski
Bilder einer Ausstellung
Robert Schumann
Sinfonie Nr.4 in d-Moll op.120
Musikalische Leitung: Mino Marani
Staatsorchester Braunschweig
Zeit für Klassik 3
22.04.2024
Launy Grøndahl
Konzert für Orchester und Posaune
u.a.
Musikalische Leitung: Srba Dinić
Staatsorchester Braunschweig
Zeit für Klassik 4
27.05.2024
Joseph Haydn
Sinfonie Nr. 5 »Il distrao«
u.a.
Musikalische Leitung: Maurice Steger
Staatsorchester Braunschweig
53
Saskia Taeger, Schauspiel
David Els, Bühnenmeister Staatsorchester
3..223
SCHAROUN THEATER WOLFSBURG
Abschlusskonzert
des Braunschweig
International Film Festival
mit dem Staatsorchester
Braunschweig
»Metropolis« von Fritz Lang aus dem Jahr
927 – kein cineastischer Titel scheint
geeigneter zu sein, um mit einem Filmkon-
zert in Wolfsburg den Abschluss des 37.
Braunschweig International Film Festivals
zu feiern. Das Quartier am sogenannten
Nordkopf der Stadt scheint geradezu nach
dem Vorbild der Szenerie des utopischen
Films gestaltet worden zu sein. Außerdem
wird das aktuelle Verhältnis von Mensch
und Maschine weit vor der Entwicklung des
Computerwesens und der Nutzbarma-
chung der künstlichen Intelligenz für das
Roboting in frappierender Weise vorausge-
ahnt und filmisch dargestellt.
Der monumentale Klassiker mit
5 Minuten Spieldauer kann auch im
internationalen Vergleich als Höhepunkt
der Stummfilmkunst eingeordnet werden.
Seine Bedeutung hat der Film neben der
Vorbildhaftigkeit für die Science-Fiktion-
Kultur auch durch die herausragende
Filmmusik von Gottfried Huppertz. Der
Komponist hatte bereits in den frühen
Zwanzigerjahren erfolgreich die Musik zu
den Nibelungen-Verfilmungen von Fritz
Lang geschrieben. Bei der Urauührung
von »Metropolis« im Berliner Ufa-Palast
wirkte ein großbesetztes Orchester mit,
dessen Instrumentarium – einschließlich
Orgel – die Auührung von Wagner-Opern
oder Mahler-Sinfonien erlaubt hätte. Ein
bis dahin beispielloser Vorgang.
Die Murnau Stiftung hat im Jahr
2 eine ergänzte und restaurierte
Version des Films vorgelegt, die außeror-
dentliche mediale Beachtung fand. Das
Staatsorchester Braunschweig hat unter
Leitung von Helmut Imig bei der Urauüh-
rung dieser Fassung in der Alten Oper
Frankfurt mitgewirkt.
6..223
VOLKSWAGEN HALLE
Erönung
Braunschweig
International Film
Festival
Das diesjährige Filmkonzert im Rahmen
der Erönung des BIFF bringt eine Welt-
premiere auf die Bühne! Zum ersten Mal
erklingt diese Filmmusik mit dem Staats-
orchester Braunschweig live zur Projektion
des Films. Der Titel wird zeitnah vom Film
Festival präsentiert.
Das Filmkonzert wird gefördert von
Volkswagen Financial Services sowie der
Stiung Braunschweigischer Kulturbesitz.
SONNTAGS, :
LOUISSPOHRSAAL
Kammerkonzerte
Bei unseren Kammerkonzerten an ausge-
wählten Sonntagen präsentieren Musi-
ker:innen des Staatsorchesters Werke aus
unterschiedlichen Epochen in kleiner
Besetzung.
1. Kammerkonzert
24.9.223
2. Kammerkonzert
5..223
3. Kammerkonzert
2..224
4. Kammerkonzert
25.2.224
5. Kammerkonzert
7.4.224
6. Kammerkonzert
26.5.224
3.26.6.224
BRAUNSCHWEIG
Symphonic Mob
Im Juni finden auf dem rund um die Uhr
bespielten Herzogin-Anna-Amalia-Platz
vielfältige Aktionen statt. Zwischen Klei-
nem Haus und Schloss tobt nicht nur das
Festival Theaterformen. Das Staatsorches-
ter lädt ein zum Symphonic Mob. Teil
dieser Veranstaltungsform ist ihr Überra-
schungsmoment, daher sei an dieser Stelle
nur der prüfende Blick auf die stets aktuali-
sierte Homepage empfohlen, oder eine
Nachfrage an der Theaterkasse.
Interessierte Braunschweiger:innen
mit Musikinstrumenten und Interesse am
Mitspielen dürfen sich gerne melden.
Tel. 05311234130 | fsj-orchester@
staatstheater-braunschweig.de
GIFHORN, BRAUNSCHWEIG
HELMSTEDT, CELLE
Neujahrskonzerte
Seit vielen Jahren präsentieren das Staats-
orchester Braunschweig und seine Gäste
ihrem Publikum ein heiteres und zugleich
besinnliches Programm zum neuen Jahr.
Programm und Besetzung entnehmen Sie
bitte ab Herbst den Monatsspielplänen und
unserer Website.
..224
Stadthalle Giorn
2..224
Volkswagen Halle
Braunschweig
3..224
Brunnentheater
Helmstedt
23..224
Congress Union Celle
54 Extras
Extras
5.9.223 GROSSES HAUS
GroßerHaus-
Besuch
Das Große Haus des Staatstheaters ist der
perfekte Ort für unsere beliebte Konzert-
reihe »GroßerHausBesuch«. Eingeladen
sind erfolgreiche Künstler:innen und Bands
der deutschen und internationalen Popmu-
sikszene, zuletzt u.a. Bosse, Jan Delay und
Tocotronic. In der besonderen Atmosphäre
unseres Theaters entfalten sich die Songs
und Sounds unserer Gäste auf eine ganz
besondere Art. Die Acts werden kurzfristig
über all unsere Kanäle angekündigt.
Hauptsponsor ist Volkswagen Financial
Services.
7.9.223 GROSSES  KLEINES HAUS
Theaterfest
Wie in jedem Jahr önet das Staatstheater
Braunschweig zum Auftakt der Spielzeit
seine Türen und feiert mit allen Theaterbe-
geisterten und denen, die es werden
wollen, ein Theaterfest im Großen und
Kleinen Haus. Mit dem Herzog Anton
Ulrich-Museum, der Städtischen Musik-
schule und dem Museum für Photographie
schließen sich zum zweiten Mal auch
unsere direkten Nachbarn an und kreieren
eine »Kulturmeile« entlang des Museums-
parks. Feierlicher Beginn des Sonntags ist
um :3 Uhr das .Sinfoniekonzert der
Saison im Großen Haus. Das Staatsorches-
ter Braunschweig unter der Leitung der
jungen Ruth Reinhardt am Pult erönet mit
Ludwig van Beethovens 9.Sinfonie.
Der Eintritt zum Theaterfest ist
frei, für das Sinfoniekonzert müssen
Eintrittskarten erworben werden.
2..224 GROSSES HAUS
65. Grotrian-
Steinweg
Klavierspielwett-
bewerb
Schlusskonzert
Der Klavierspielwettbewerb für junge
Talente findet vom vom 9.2. Januar
224 statt. Den Abschluss bildet ein
großes Schlusskonzert im Staatstheater
Braunschweig.
Aktuelle Informationen finden Sie auf:
www.grotrian.de | www.klavierwettbewerb.de
2..224 GROSSES HAUS
Spaceship Earth
mit Mark  Kali
Armstrong
Von Apollo zu Artemis: Ein Blick in die
Vergangenheit und Zukunft mit Gesprä-
chen, Bildern und Musik über und um die
Raumfahrt mit der Astronautenfamilie
Armstrong. Musik von Queen, David Bowie,
Coldplay, U2, Peter Gabriel und Kali
Armstrong.
Mit: Mark  Kali Armstrong, der Mission
Control Band, Mitgliedern des
Staatsorchesters Braunschweig  Special
Guests der ESA.
5..223 KLEINES HAUS
Diabelli
Recomposed (UA)
Ein internationales Komponistinnenprojekt
5 Komponisten haben 823 etwas
beigesteuert zu einem Kompositionsauf-
trag von Anton Diabelli zu einem Walzer-
Thema, aber keine Komponistin. Erst
heute, 2 Jahre später, erklingt in Braun-
schweig die 5-fache Urauührung von
Walzervariationen für Klavier solo zum
gleichen Walzerthema von Diabelli – dies-
mal ausschließlich von Komponistinnen aus
22 Ländern. Initiiert von der Braunschwei-
ger Musikwissenschaftlerin Claudia Bigos,
unter der Schirmherrschaft von Generalin-
tendantin Dagmar Schlingmann, aufge-
führt von  Studentinnen aus der Klavier-
klasse von Frau Prof. Ewa Kupiec von der
Musikhochschule Hannover (HMTMH).
5..223 KLEINES HAUS
Verleihung des
Wilhelm Raabe-
Literaturpreises
Die Stadt Braunschweig und der Deutsch-
landfunk stiften jährlich den mit 3.
Euro dotierten Wilhelm Raabe-Literatur-
preis. Zu den bisherigen Preisträger:innen
gehoren u.a. Petra Morsbach, Judith
Schalansky und Heinz Strunk.
4..223 KLEINES HAUS
Braunschweiger
Literaturzeit
Auf Einladung des Raabe-Haus: Literatur-
zentrums und des Staatstheaters Braun-
schweig lesen am Vorabend der Verleihung
des Wilhelm Raabe-Literaturpreises 223
wieder preisgekrönte Schriftsteller:innen
aus ihren aktuellen Büchern im Kleinen
Haus.
..223 GROSSES HAUS
Preisverleihung
37. Braunschweig
International Film
Festival
Die ozielle Preisverleihung des Braun-
schweig International Film Festival. Acht
Preise im Wert von insgesamt 53.5 €
werden an diesem Abend verliehen – das
Highlight des Abends stellt die Verleihung
des Schauspielpreises »Die Europa« dar.
Gefördert von Volkswagen Financial Services.
55
Kolumnentitel
Vorname Name, Sparte
Vorname Name, Sparte
Vorname Name, Sparte
56 Festival Theaterformen
Zum Ende der Spielzeit, wenn der Sommer beginnt, kommt die Zeit des
Festivals Theaterformen. Seit über 3 Jahren abwechselnd in Braun-
schweig und Hannover zu Gast, ist es eines der größten Festivals für
internationales Theater in Deutschland. Das Festival zeigt experimentelle
Formen von Theater und Tanz, partizipative Projekte und Arbeiten im
öentlichen Raum, die wir für ein vielfältiges Publikum zugänglich
machen wollen. Herzstück des elftägigen Programms unter der künstleri-
schen Leitung von Anna Mülter sind Perspektiven und Themen, die in
unserer Gesellschaft und unseren Theatern selten gesehen und gehört
werden. Die Künstler:innen aus unterschiedlichen internationalen Kontex-
ten nehmen unsere Gegenwart schonungslos in den Blick und entwerfen
ihre eigenen vielfältigen Imaginationen. Sie inspirieren, irritieren und
überraschen uns als Zuschauer:innen mit ihren individuellen Handschrif-
ten. Die Stücke bieten Räume für gemeinsame, aber auch intime Erfah-
rungen und fordern uns auf, darüber in Dialog zu treten.
Uns ist es wichtig, das Festival zunehmend barriereärmer zu
gestalten: Seit 22 haben wir bereits Zugänge für Publikum mit Sehbe-
hinderung (Audiodeskription) und chronischen Schmerzen (alternative
Sitzmöglichkeiten) geschaen. Weiterhin sind Angebote für neurodiver-
gentes Publikum, wie zum Beispiel Autist:innen (Relaxed Performance)
sowie für Taube Zuschauer:innen (Übersetzung in Deutsche Gebärden-
sprache) hinzugekommen. Zudem werden alle Stücke auf Deutsch und
Englisch übertitelt. Wichtig ist uns auch der kritische und gleichzeitig
empowernde Blick auf Diskriminierungen, der die Gesprächsangebote für
das Publikum und die Workshops für Jugendliche prägt.
Und natürlich gibt es ein außergewöhnliches Festivalzentrum
als Einladung an die ganze Stadt zum Feiern und Zusammenkommen!
Programmveröentlichung und Vorverkaufsstart für das Festival Theater-
formen ist jeweils im Frühjahr. Wir freuen uns auf einen gemeinsamen
Sommer mit Ihnen und Künstler:innen aus der ganzen Welt!
Das Festival Theaterformen ist eine Veranstaltung der Staats-
theater Hannover und Braunschweig, gefördert durch das Niedersächsi-
sche Ministerium für Wissenschaft und Kultur, die Städte Hannover und
Braunschweig, die Stiftung Niedersachsen und die Stiftung Braunschwei-
gischer Kulturbesitz.
22.6. 2.7.223
IN HANNOVER
3.6. 23.6.224
IN BRAUNSCHWEIG
FESTIVAL
THEATERFORMEN
.theaterformen.de
welcome@theaterformen.de
57Festival Theaterformen
Festivalleben im Sommer 2022
58 Freunde  Förderer
Freunde
Förderer
Es ist an der Zeit, unseren langjährigen Partnern und Förde-
rern in der Region herzlich Dank zu sagen für ihre vielfache
finanzielle sowie ideelle Unterstützung und nicht zuletzt für
die konstante Treue zu ihrem Theater. Die letzten von
Corona und Ukrainekrieg geprägten Jahre stellten auch sie
vor Herausforderungen in einer wirtschaftlich schwierigen
Situation. Umso mehr schätzen wir es, dass sie dennoch an
ihrem Engagement für unser Staatstheater festgehalten
haben.
Auch freuen wir uns über neue Förderer, die in letzter Zeit zu
uns gestoßen sind und besondere Projekte und Inszenierun-
gen ermöglichen.
Liebe Partner und Freunde, all dies zeugt davon, dass Sie
dem Theater als Live-Erlebnis, als Ereignis für alle Sinne und
als Möglichkeitsraum, die Welt als veränderbar zu begreifen,
einen hohen Stellenwert beimessen. Ihrer aller Engagement
ist für unsere Arbeit wichtiger denn je angesichts einer Zeit,
in der unsere Gesellschaft vor enormen politischen, sozialen
und wirtschaftlichen Herausforderungen steht. Bleiben Sie
uns auch in Zukunft gewogen und finden Sie mit uns
gemeinsam das passende Projekt für Ihre Unterstützung.
Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!
Herzlichst Ihre
Dagmar Schlingmann Stefan Mehrens
Generalintendantin Verwaltungsdirektor
Staatstheater-
Freunde e.V.
ZUSCHAUEN – DISKUTIEREN –
EXKLUSIVE BLICKE HINTER DIE
KULISSEN
Unter diesem Motto erleben Sie als Mit-
glied der StaatstheaterFreunde die Men-
schen im Staatstheater aus nächster Nähe.
• In den monatlichen »Theaterkreisen«
kommen Sie in Kontakt zu Künstler:innen
auf und hinter der Bühne.
• Durch den Besuch von Bühnenproben
erfahren Sie live etwas von den Arbeitspro-
zessen vor der Premiere.
• Der »Premierentre« im Louis-Spohr-
Saal gibt Ihnen die Möglichkeit, sich bei
einem Glas Wein mit Interessierten
auszutauschen.
Fördern Sie zusammen mit über
57 StaatstheaterFreunden unser Staats-
theater! Mitgliedsbeiträge und mögliche
Spenden sind von der Steuer absetzbar
und kommen dem Theater für besondere
Jahres-Projekte zugute: Im Jubiläumsjahr
222, 5 Jahre nach unserer Gründung,
leisteten wir z.B. die Finanzierung der
digitalen Dirigentenbildübertragung im
Großen Haus.
www.staatstheaterfreunde-bs.de
59Freunde  Förderer
Stiung für das Staatstheater Braunschweig
Möchten Sie das Staatstheater für eine gesicherte Zukunft stärken Dann überweisen Sie eine Spende
oder, noch nachhaltiger: Werden Sie Zustifter:in, um das seit 25 kontinuierlich angestiegene Kapital
weiter zu vergrößern. Ab einer Summe von 5.€ haben Zustifter:innen auch einen Platz im Stif-
tungskuratorium und sind an den Entscheidungen für die Stiftungsprojekte beteiligt. Wir freuen uns
über Ihr Interesse! Ein Info-Flyer über Bestimmungen und Ziele der Stiftung ist in allen Spielstätten
des Staatstheaters und über die Gesellschaft der Staatstheaterfreunde in Braunschweig e.V. erhältlich.
Stiung für das Staatstheater Braunschweig | Am Theater, 38100 Braunschweig | Tel.05311234500
kontakt@stiung.staatstheater-braunschweig.de | www.stiung.staatstheater-braunschweig.de
Kontodaten: Nord/LB Braunschweig, IBAN DE12 250 500 000 199 997 776
Vorstand der Stiung: Gernot Tartsch (Vorsitzender), Stefan Mehrens (Stellvertretender Vorsitzender),
Tobias Henkel, York Steifensand, Ulrich Markurth | Kuratorium der Stiung: Christiane Wurdack-Scheibel
(Vorsitzende), Udo von Kröcher (Stellvertretender Vorsitzender), Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum,
Generalintendantin Dagmar Schlingmann, Ulrike Munte, Dr. Thies Vogel
Stiung Braunschweigischer Kulturbesitz
Die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz sorgt seit über 45 Jahren für die Kontinuität
der kulturellen und historischen Identität der Regionen und sichert damit eine der Grundlagen
für gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung mit ihren drei Teilvermögen: Aus den
Erträgen des Braunschweigischen Vereinigten Kloster- und Studienfonds von 569 unter-
stützt die SBK kirchliche, kulturelle und soziale Projekte. Die 934 errichtete Braunschweig-
Stiftung dient indes der Förderung der Universität Braunschweig, des Staatstheaters Braun-
schweig und des Braunschweigischen Landesmuseums. Das Übrige Stiftungsvermögen bildet
neben der vom Land Niedersachsen übernommenen regionalen Kulturförderung in den
Landkreisen Helmstedt, Peine und Wolfenbüttel sowie den Städten Braunschweig und Salz-
gitter seit 28 auch die Stiftung Dr. Helmut und Marianne Nebes, geb. Ding. Diese fördert
das Städtische Klinikum Braunschweig, das Städtische Museum Braunschweig, die Kirchen-
gemeinde St. Johannes in Hondelage und ebenfalls das Staatstheater Braunschweig.
Haus der Braunschweigischen Stiungen, Löwenwall 16, 38100 Braunschweig | www.sbk-bs.de
Bürgerstiung
Braunschweig
Unser Hauptziel ist klar: Braunschweig
soll auch künftig eine sozial friedliche,
kulturell vielgestaltige und aktive,
lebendige Stadt bleiben. Es soll sich
lohnen, hier zu leben – heute und in
Zukunft. Die Bürgerstiftung Braun-
schweig will sich durch die von ihr
geförderten Projekte und ihre sonsti-
gen Aktivitäten im Bewusstsein der
Braunschweiger Bürger:innen veran-
kern – als eine feste Einrichtung
bürgerschaftlichen Engagements und
bürgerschaftlicher Selbsthilfe, die
breite Unterstützung verdient. Ein
fester Bestandteil unserer Projekt-
arbeit ist die seit 28 bestehende
Kooperation mit dem Staatstheater,
der Realschule Sidonienstraße und der
Hauptschule Sophienstraße für das
Projekt »Theater in die Schule«, das
kulturelle Teilhabe, ästhetische Bildung
und nachhaltige Begeisterung für das
Theater vereint.
Bürgerstiung Braunschweig, Haus der
Braunschweigischen Stiungen,
Löwenwall 16, 38100 Braunschweig
www.buergerstiung-braunschweig.de
Stiung Niedersachsen
Seit 987 engagiert sich die Stiftung Niedersachsen für Kunst,
Kultur, Wissenschaft und Bildung. Als Landeskulturstiftung
stärkt sie durch die Förderung gemeinnütziger Projekte die
Vielfalt der Kultur in Niedersachsen und trägt zur Profilierung
des Kulturstandortes bei. Wichtig ist ihr dabei insbesondere
die Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Entwicklungen,
eine hohe Qualität, die überregionale Ausstrahlung sowie die
Teilhabe unterschiedlichster Gruppen.
Die Stiftung verwirklicht ihren Zweck operativ mit
eigenen Programmen. Dazu zählen LINK – Künstliche Intelli-
genz in Kunst und Kultur, das Best OFF – Festival Freier
Theater, der Internationale Joseph Joachim Violinwettbewerb
Hannover und das Literaturförderprogramm SchreibZeit.
Zudem fördert die Stiftung jährlich rund 2 Projekte
aus den Sparten Musik, Kunst, Theater und Tanz, Soziokultur,
Literatur, Bildung und Wissenschaft.
KÜNSTLERHAUS, Sophienstraße 2, 30159 Hannover
www.stnds.de
6 Freunde  Förderer
Die Braun-
schweigische
Stiung
Die Braunschweigische Stiftung
fördert als regionale Stiftung
Projekte in ihren Satzungszwecken
Kunst und Kultur, Wissenschaft,
Forschung und Wissenschafts-
transfer, Bildung und Erziehung
sowie Sport finanziell. Bezogen auf
diese Förderzwecke unterstützt die
Stiftung zudem bürgerschaftliches
Engagement. Darüber hinaus berät
und entwickelt die Stiftung Pro-
jekte und vermittelt den Projekten
zusätzliche Partner:innen. Die
Stiftung ist ausschließlich im
Braunschweigischen Land tätig.
Die Braunschweigische
Stiftung entwickelt die Braunschwei-
gische Identität in die Zukunft.
Die Stiftung trägt wesentlich dazu
bei, die Region lebendig und wider-
standsfähig zu gestalten. Im Fokus
der Stiftung stehen die Bedarfe
der hier lebenden Menschen.
Seit Beginn unterstützt die
Braunschweigische Stiftung das
Vermittlungsprojekt »tanzwärts!«.
Amateur:innen aus Stadt und
Region erhalten hier einen nach-
haltigen Zugang zum zeitgenössi-
schen Tanz, der ihnen einen
unmittelbaren und intensiven
Eindruck von künstlerischer Arbeit
vermittelt. Damit etabliert sich
diese Kunstform sukzessive in
der Öentlichkeit.
Die beispielhafte Vermitt-
lungsarbeit sowie die ausgenom-
men positive Bilanz der vergange-
nen Projektjahre machen
Vorfreude auf die kommende
Spielzeit!
Haus der Braunschweigischen
Stiungen, Löwenwall 16,
38100 Braunschweig
www.die-braunschweigische.de
Erich Mundstock
Stiung
Die gemeinnützige Erich Mundstock Stiftung
hat seit ihrer Gründung 998 für vielschichtige
Förderzwecke in Braunschweig und im Land-
kreis Peine über 2 Mio.€ an Zuwendungen
ausgeschüttet.
Zweck der Erich Mundstock Stiftung ist:
• die Förderung und Unterstützung von
Personen, die infolge von Alter, Krankheit,
Behinderung oder sonstigen Gründen auf die
Hilfe von Dritten angewiesen sind
• die Pflege und Förderung der Jugend, insbe-
sondere begabter Schüler:innen, Lehrlinge und
Studierender
Erich Mundstock Stiung
Am Weinberg 1, 38159 Wedtlenstedt
info@erich-mundstock-stiung.de
www.erich-mundstock-stiung.de
Volkswagen
Financial Services
Theater verknüpft Sprache, Musik, bil-
dende Kunst, Medien, Tanz und Rollenspiel.
Dieser Umgang mit dem Unerwarteten
bildet heute wesentliche Kennzeichen der
beruflichen und außerberuflichen Lebens-
führung. Wir bei Volkswagen Financial
Services legen Wert darauf, dass auch
unsere Mitarbeitenden neben dem Job in
Braunschweig kulturelle Erfahrungen
sammeln können. Das neue Spielzeitheft
gibt schon jetzt einen großartigen Ausblick
auf das, was wir wieder gemeinsam im
Staatstheater Braunschweig erleben dürfen.
Auch bei den Volkswagen Financial
Services sind wir jedenfalls gespannt und
möchten Ihnen insbesondere das Format
»GroßerHausBesuch«, das wir auch in
dieser Spielzeit wieder unterstützen, ans
Herz legen. Wir als Unternehmen mit rund
6. Mitarbeiter:innen allein in Braun-
schweig fühlen uns dem kulturellen Leben
dieser Region verpflichtet und engagieren
uns daher gern und jedes Jahr aufs Neue.
Dem Staatstheater, seinen Künst-
ler:innen und Mitarbeiter:innen wünschen
wir eine erfolgreiche Spielzeit 223 / 224.
Anthony Bandmann,
Mitglied des Vorstands der Volkswagen
Financial Services AG
www.vwfs.de
BS|ENERGY
Seit 23 verwandelt sich der historische Braunschweiger Burgplatz jeden Sommer in
eine prächtige Freiluftbühne, die mit ausgesuchten Opern oder Musicals jedes Jahr aufs
Neue ein musikalisches Highlight darstellt.
BS|ENERGY unterstützt die Veranstaltung als Hauptsponsor von Beginn an und rief
darüber hinaus 28 zusammen mit dem Staatstheater das Projekt » Schüler in die
Oper« ins Leben. Bei » Schüler in die Oper« werden Schüler:innen der Region dazu
eingeladen, während eines theaterpädagogischen Workshops die Handlung, Charaktere und
Hintergründe des aktuellen Stücks kennenzulernen. Zusätzlich erkunden sie bei einer Füh-
rung die Werkstätten des Theaters. Krönender Abschluss des Projektes ist der gemeinsame
Besuch einer Auührung, zu der alle  Schüler:innen von BS|ENERGY eingeladen werden.
Wir wünschen den  Schüler:innen eine spannende Projektzeit und dem Staats-
theater eine fantastische Spielzeit 223 / 224.
Jens-Uwe Freitag,
Vorstandsvorsitzender BS|ENERGY
www.bs-energy.de
6Freunde  Förderer
Öentliche Versicherung Braunschweig
Liebe Besucher:innen unseres Staatstheaters,
wie oft haben wir in den vergangenen Jahren davon gehört, dass wir in »unsicheren
Zeiten leben« Dass die Welt »unberechenbar geworden ist« Selbstverständlich
spüren wir alle die Konsequenzen einer weltweiten Pandemie und eines brutalen
Invasionskrieges rund . Kilometer entfernt von uns mitten in Europa. Aber
haben wir nicht schon immer mit Neuem und Plötzlichem zu tun gehabt – wer von
uns hätte die Finanzkrise, den . September, das Unglück von Tschernobyl oder den
Mauerfall vorhersehen können Oder den Brand des Braunschweiger Schlosses und
die Vertreibung des »Diamantenherzogs« im 9. Jahrhundert
Manchmal brauchen wir genau deswegen Bewährtes, auf das wir uns
verlassen können. Etwas, was uns mit der Geschichte verbindet. Für mich spielt das
Theater daher eine ganz wesentliche Rolle: Es hält Vergangenes aktuell und präsen-
tiert es in neuen Zusammenhängen. In Braunschweig reicht diese Beziehung über
viele Jahrhunderte bis hin zu den großen Klassikern zurück, die über das Theater mit
uns verbunden sind: Goethe, Lessing, Heine und viele andere. Gleichzeitig konfron-
tiert uns Theater aber auch mit Neuem und fordert dazu heraus, sich auseinander-
zusetzen; das Denken in neue Richtungen anzustoßen.
Ich bin dankbar dafür, beides im Rahmen von erfüllenden und auch unter-
haltsamen Theaterbesuchen erleben zu können und freue mich bereits jetzt auf
eine abwechslungsreiche neue Spielzeit! Herzlich bedanken möchte ich mich bei
allen, die ihren Anteil daran haben. Egal, ob vor oder hinter den Kulissen. Unsere
Region kann alles schaen, wenn sie zusammenhält – auch das erfahren wir aus
der (jüngsten) Geschichte.
Ich wünsche Ihnen allen intensive, lehrreiche und mitreißende Vorstellungen!
Ihr Knud Maywald,
Vorsitzender des Vorstandes der Öentlichen Versicherung Braunschweig
www.oeentliche.de/content
Volksbank BraWo
Liebe Kulturfreundinnen, liebe Kulturfreunde,
eine glamouröse Gala mit strahlenden Siegern und ganz
viel Hilfsbereitschaft durften wir im November 222 im
Staatstheater Braunschweig zelebrieren. Die Preisverlei-
hung des 2. LupoLeo Awards, der mit insgesamt .
Euro dotierte, größte Förderpreis für soziales Engagement
im Kinder- und Jugendbereich in Deutschland, stand unter
dem Motto »Gestärkt aus der Krise«. Wir, die Volksbank
BraWo, unterstützen mit United Kids Foundations nicht
nur K
inder, sondern fördern auch Kunst, Kultur und Kreati-
vität. Kultur gibt den Menschen Kraft, bereichert das Leben,
beschert uns einzigartige Momente und verbindet uns.
Mit dem Staatstheater sind wir seit vielen Jahren
als Sponsor eng verbunden. Als Ihre Volksbank vor Ort und
mit unserer BRAWO GROUP mit über 3 Gesellschaften
und über .7 Mitarbeiter:innen engagieren wir uns für
das Wohl unserer Region, damit unsere Heimat auch in
Zukunft liebens- und lebenswert bleibt. Und sollten Sie uns
vielleicht noch nicht kennen – wir sind die mit dem kosten-
losen Girokonto.
Jürgen Brinkmann,
Vorstandsvorsitzender der Volksbank BraWo
www.volksbank-brawo.de | www.brawogroup.de
Braunschweigische
Landessparkasse
»›Kultur beginnt im Herzen jedes
einzelnen‹ – dieses Zitat Johann
Nepomuk Nestroys beschreibt unsere
Motivation, die langjährige Partner-
schaft mit dem Staatstheater Braun-
schweig fortzusetzen, sehr gut«,
erklärt Christoph Schulz, Vorstands-
vorsitzender der Braunschweigischen
Landessparkasse und der Braun-
schweigischen Sparkassenstiftung.
»Wir nehmen unseren Auftrag, den
Menschen in unserem Geschäftsgebiet
die Teilhabe zu ermöglichen, sehr
ernst. Das gilt weit über die Versorgung
mit Finanzdienstleistungen hinaus. Ein
breites kulturelles Angebot, das die
Herzen jedes Einzelnen berührt, gehört
für uns ebenfalls dazu.« Einer der
Leuchttürme im kulturellen Angebot
für die Menschen im Braunschweiger
Land ist das Staatstheater Braun-
schweig. Ein spannendes und mutiges
Programm, ausgezeichnete Künstlerin-
nen und Künstler und wunderbare
Spielorte verdienen jede Unterstüt-
zung. Besonders wichtig ist es sowohl
der Landessparkasse als auch der
Braunschweigischen Sparkassenstif-
tung, gerade junge Menschen für das
Spiel auf der Bühne, für den Tanz und
die Musik zu begeistern. »Das Live-
Erlebnis als Alternative zum Strea-
ming-Dienst oder den Sozialen Medien
kennenzulernen, hier Barrieren und
Berührungsängste abzubauen, dazu
wollen wir mit unserem Engagement
beitragen«, so Schulz. Ungebrochener
Beliebtheit erfreut sich auch weiterhin
das »Sparkassen-Abo«. Inzwischen hat
sich eine Fangemeinde kulturinteres-
sierter Kundinnen und Kunden gebil-
det, die das kleine, aber feine Abonne-
ment mit seinem besonderen
Zusatzangebot schätzen. Der Erfolg
dieses Angebots zeigt, wie es gelingen
kann, die Menschen mit Kultur im
Herzen zu berühren. Ich wünsche dem
Staatstheater Braunschweig eine
erfolgreiche Spielzeit und freue mich
auf viele inspirierende Inszenierungen
und berührende Begegnungen.
www.blsk.de
62 Freunde  Förderer
Richard-Wagner-Verband
Braunschweig e.V.
Junge Künstler:innen fördern, Wagners Werke in ihrer
Bedeutung für die Gegenwart verständlich machen
und diskutieren und das regionale Kulturleben berei-
chern – das sind die drei Hauptanliegen des Richard-
Wagner-Verbands Braunschweig. Dazu veranstaltet er
Vorträge, Gesprächsrunden und Theaterfahrten.
Jungen Künstler:innen ermöglichen wir, die Bayreuther
Festspiele als Stipendiat:innen zu besuchen und sich in
Konzerten vorzustellen. Zu den Stipendiat:innen
gehören regelmäßig Mitglieder des Musiktheateren-
sembles und des Staatsorchesters, in diesem Jahr
waren das der Bariton Zachariah N. Kariithi und die
Sopranistin Jelena Banković. Gern begleitet der
Richard-Wagner-Verband auch den Mehrsparten-
»Ring« des Staatstheaters z.B. mit Vorträgen zu den
einzelnen Werken in Wagners Konzeption, Probenbesu-
chen etwa im Ballettsaal des »Siegfried«-Tanzensem-
bles und Vor- und Nachdiskussionen mit Regisseurin
und Sänger:innen.
Andreas Berger, Vorsitzender
www.rwv-braunschweig.de
Strei & Helmold
GmbH/Strei Gruppe
Auch in der Spielzeit 223 / 224 unterstützt
die Strei  Helmold GmbH das Kooperations-
projekt THEATER.FIEBER, das die Neugier und
Begegnung mit dem Unbekannten fördert. Das
Theatererlebnis kann das Sehen erweitern und
aktiviert Momente der Überraschung. In der
Plötzlichkeit genauen Betrachtens werden
zuweilen Selbstverständlichkeiten und zemen-
tierte Meinungen ad hoc pulverisiert. Das
»Mach kein Theater!« der Eltern bedeutet, man
soll nicht aus der Reihe tanzen, nicht zicken
und sich benehmen. Was bei Oma am Kaee-
tisch pragmatisch ist, hilft dem Fortschritt und
der Erkenntnis indes nicht. In diesem Sinne
lautet unser Wahlspruch: »Mach mal Theater!«
Helmut Strei
Strei & Helmold GmbH, Carl-Giesecke-Straße 2,
38112 Braunschweig |
info@strei.de | www.strei.de
Brunswiek Marketing
GmbH
Was wirklich wichtig ist, das sollte man nicht
anderen überlassen! Theater ist keine Selbst-
verständlichkeit, auch geht es nicht von alleine.
Es ist ein wertvolles Kulturgut und braucht
Partner, die sich über den Theaterbesuch
hinaus engagieren. Für die Lebensqualität in
der Region ist neben wirtschaftlicher Dynamik
auch gesellschaftliche Verantwortung wichtig.
Wir als Brunswiek Marketing GmbH und
Veranstalter der »BRAWO OPEN« möchten mit
unserem Engagement dazu beitragen, das
Staatstheater Braunschweig als kulturelle
Institution unserer Stadt und Region zu stärken.
Harald Tenzer,
Geschäftsführender Gesellschafter
www.brawo-open.de/home
Buchhandlung Gra
Das Staatstheater und die Buchhandlung Gra
sind seit vielen Generationen herausragende
kulturelle Trepunkte in der Region. Das
geschriebene und das gespielte Wort sind
dabei vielfältig miteinander verknüpft. Auch
klassische Musik und Musiktheater sind bei
beiden vertreten. Sie profitieren von der
Partnerschaft beider Häuser: Mit der »Gra-
Card« erhalten Sie an der Theaterkasse nicht
nur € Ermäßigung auf eine Eintrittskarte
(außer bei Premieren und Sonderveranstaltun-
gen), sondern können den angesammelten
Bonus auf Ihrer »GraCard« auch für einen
Theatergutschein einlösen. Wir freuen uns in
der kommenden Spielzeit auf lebhafte und
spannende gemeinsame Veranstaltungen.
Buchhandlung Gra
Joachim Wrensch, Frederick Wrensch
www.gra.de | facebook.com/graraunschweig
twitter.com/Gra_Aktuell
63Service
Service
Erfahren Sie auf
den folgenden Seiten
mehr über Ihre
Abonnements.
Sie lieben Ihr
Theater?
Ihr Theater liebt
Stammgäste!
64 Service
Kulturell auf dem Laufenden sein, Ihren
Lieblingsplatz zu Ihrem Stammplatz machen,
keinen Stress haben in der Planung. Wenn
dies noch nicht genug Gründe für den
Abschluss eines Abonnements sind – dann
vielleicht der unschlagbare Vorzugspreis
mit bis zu 25% Ersparnis zum Normalkarten-
preis sowie 20% beim Kauf zusätzlicher
Karten.
Wir freuen uns, Ihnen mit unseren
Abonnements die Highlights der Spielzeit
2023/2024 zu einem Kultur-Paket zusam-
menzuschnüren, das Sie die gesamte Saison
über bestens versorgt. (Und falls Sie dies
lesen und die Spielzeit bereits begonnen hat:
Der Einstieg in ein Abo ist jederzeit möglich,
selbst in der laufenden Spielzeit!)
65Service
Premieren-Abos
Unsere Premieren in Serie – Schauspiel, Musiktheater und Tanz.
Wählen Sie zwischen Großem und Kleinem Haus!
After-Work-Abos
Vom Büro ins Theater. Das Beste aus Kleinem und Großem Haus für
Sie von uns zusammengestellt.
Wochenend-Klassiker
Der Theaterabend als krönender Wochenabschluss!
Freitag, Samstag oder Sonntagnachmittag. Unser Best-of aus
Kleinem und Großem Haus für Ihr Wochenende.
Sinfonie in Serie
Ihr Musikjahr mit dem Staatsorchester Braunschweig in all seiner
Vielseitigkeit. Sonntags und montags.
Musiktheater in Serie
Die gesamte Bandbreite von klassischer bis moderner Oper. Ein Jahr
lang musikalisch auf dem Laufenden sein!
Tanz in Serie
Modernes Tanztheater im Großen und im Kleinen Haus: unsere
Empfehlung für Ihren Tanzabend.
Eine kleine Auswahl:
Ihre Abonnements
Joanna Liberadzka an der Harfe;
Der Zuschauersaal des Großen Hauses.
66 Service
Folgende Vorteile
lieben unsere
Abonnent:innen
Planungssicherheit
Sie brauchen sich nicht mehr um Termine oder Karten für jede
Vorstellung zu kümmern, stehen nicht in der Schlange an der
Abendkasse und kennen Ihre festen Vorstellungstermine
bereits zu Beginn der Spielzeit.
Zeit für Freund:innen
Theater ist das ultimative Gemeinschaftserlebnis. Mit einem
Abo können Sie mit Ihrer Familie oder Ihren Freund:innen
gemeinsame Vorstellungsbesuche vereinbaren und dadurch
mehr Zeit mit den Personen verbringen, die Sie lieben.
Preisersparnis
Sie sparen bis zu 25% gegenüber dem Kauf von Einzelkarten
(ausgenommen ist das Premieren-Abo). Auch Karten für Ver-
anstaltungen außerhalb Ihres Abos erhalten Sie vergünstigt
– und zwar um 2% gegenüber dem Normalpreis (ausgenom-
men sind Premieren und Sonderveranstaltungen).
Lieblingsplatz
Den festen, persönlichen Sitzplatz abonnieren Sie gleich mit.
Lehnen Sie sich auf Ihrem Lieblingsplatz zurück, auch bei
ausverkauftem Haus.
Theater-Insider
Mit Ihrem Abo sind Sie Teil des Braunschweiger Kulturlebens
und erleben unsere Ensembles immer live und hautnah. Mit
den Premieren-Abos sind Sie automatisch zu unseren Premie-
renfeiern eingeladen und haben dort Gelegenheit, sich mit den
Künstler:innen und dem Regieteam auszutauschen.
Flexibilität
Sie haben etwas anderes vorTauschen Sie Ihre Karte gegen
eine geringe Gebühr ein oder verschenken Sie den Theaterbe-
such weiter. Der Abo-Ausweis ist nicht personengebunden.
Ein Abo können Sie auch während der laufenden Spielzeit
abschließen. Der Preis wird entsprechend angepasst. Sie
genießen alle Vorteile.
67Service
Kooperationen
Profitieren Sie von der Mitgliedschaft des Staatstheaters
Braunschweig in der European Theatre Convention (ETC) und
genießen Sie Vorstellungen weiterer ETC-Mitgliedstheater im
europäischen Ausland kostengünstig. Die deutschen Mit-
gliedstheater gewähren Ermäßigungen für Abonnent:innen.
Mobilität
Mit Ihrem Abo-Ausweis können Sie ab drei Stunden vor Auf-
führungsbeginn bis Betriebsschluss mit den Linien der BSVG
im Stadtgebiet (Zone 4) fahren.
Vorrang
Für die Termine der Spielzeitjahresübersicht und das
Burgplatz Open Air haben Sie eine Woche Vorkaufsrecht. Sie
erhalten Ihre Eintrittskarten an der Theaterkasse im Großen
Haus und über das Abo-Login auf unserer Website.
Informationen
Regelmäßig erhalten Sie interessante Neuigkeiten. Melden
Sie sich online für unseren E-Mail-Newsletter an.
Gutschein Theaterführung
bei Neuwerbung
Wenn Sie Ihr Abo lieben, dann empfehlen Sie Freund:innen
oder Bekannten, ebenfalls eines abzuschließen. Davon pro-
tieren Sie beide: Die werbende Person erhält einen Theater-
gutschein über 5€, der drei Jahre gültig ist und die neu
geworbenen Abonnent:innen, die bis zum .9.223 ein Abo
abschließen, genießen im ersten Jahr einmalig eine Ermäßi-
gung von 5% auf den Normalpreis des Abos. Zudem werden
Sie gemeinsam zu einer exklusiven Theaterführung eingela-
den. Nähere Informationen erhalten Sie beim Besucherservice
oder auf unserer Website. Dieses Angebot gilt nur für die
Spielzeit 223 / 224, geworben werden können nur Personen,
die in der Spielzeit 222 / 223 kein Abo hatten. Kombinatio-
nen von Ermäßigungen sind nicht möglich.
Saskia Taeger, Lina Witte und Naima Laube im Schauspiel
»Vergessen, dass«; Junge Braunschweiger:innen in der
Produktion »tanzwärts! Extrem«
Der Architekturführer zum Staatstheater
Braunschweig, erschienen 2022 in der Reihe
»Die Neuen Architekturführer« im Stadtwan-
del Verlag, nähert sich dem multiplen Phä-
nomen Theater durch die Verschränkung von
Architektur-, Gesellschafts- und Institutions-
geschichte. Auf 68 Seiten bietet die handliche
Publikation einen konzentrierten Einblick in
die Geschichte der Institution und ihrer Spar-
ten sowie die Bau- und vor allem permanen-
ten Umbaugeschichte des Großen Hauses am
Steinweg. Zahlreiche historische und aktuelle
Fotografien zeigen das Haus vor und hinter
den Kulissen.
Erhältlich an der Theaterkasse im Großen
Haus, in der Buchhandlung Gra und in der
Braunschweiger Touristinfo.
Wir zeigen
starke Szenen.
Kombiticket für Braunschweigs
größte Kulturnachbarn
5 €
Jan van Bijlerts »Liebe um Geld« im Herzog Anton Ulrich-Museum
Wolfgang Amadeus Mozarts »Die Zauberflötam Staatstheater Braunschweig
SPIELZEIT
23/24
SCHLOSSTHEATER CELLE
Quatuor Ébène
Montag, 25.09.2023 I 20:00 Uhr
VOCES8
Montag, 30.10.2023 I 20:00 Uhr
ENSEMBLE ARABESQUES
Sonntag, 12.11.2023 I 20:00 Uhr
ANNA FEDOROVA
Mittwoch, 17.01.2024 I 20:00 Uhr
STUTTGARTER KAMMERORCHESTER
Mittwoch, 13.03.2024 I 20:00 Uhr
QUATUOR ÉBÈNE
Mittwoch, 15.05.2024 I 20:00 Uhr
CLARINET TRIO ANTHOLOGY
Sonntag, 16.06.2024 I 20:00 Uhr
KUSS QUARTETT
KARTEN:
eaterkasse, Schuhstraße 46, 29221 Celle | Tel.: (05141) 90 508-75/76
karten@schlosstheater-celle.de | www.schlosstheater-celle.de
Der Architekturführer zum Staatstheater
Braunschweig, erschienen 2022 in der Reihe
»Die Neuen Architekturführer« im Stadtwan-
del Verlag, nähert sich dem multiplen Phä-
nomen Theater durch die Verschränkung von
Architektur-, Gesellschafts- und Institutions-
geschichte. Auf 68 Seiten bietet die handliche
Publikation einen konzentrierten Einblick in
die Geschichte der Institution und ihrer Spar-
ten sowie die Bau- und vor allem permanen-
ten Umbaugeschichte des Großen Hauses am
Steinweg. Zahlreiche historische und aktuelle
Fotografien zeigen das Haus vor und hinter
den Kulissen.
Erhältlich an der Theaterkasse im Großen
Haus, in der Buchhandlung Gra und in der
Braunschweiger Touristinfo.
Wir zeigen
starke Szenen.
Kombiticket für Braunschweigs
größte Kulturnachbarn
5 €
Jan van Bijlerts »Liebe um Geld« im Herzog Anton Ulrich-Museum
Wolfgang Amadeus Mozarts »Die Zauberflöte« am Staatstheater Braunschweig
SPIELZEIT
23/24
SCHLOSSTHEATER CELLE
Quatuor Ébène
Montag, 25.09.2023 I 20:00 Uhr
VOCES8
Montag, 30.10.2023 I 20:00 Uhr
ENSEMBLE ARABESQUES
Sonntag, 12.11.2023 I 20:00 Uhr
ANNA FEDOROVA
Mittwoch, 17.01.2024 I 20:00 Uhr
STUTTGARTER KAMMERORCHESTER
Mittwoch, 13.03.2024 I 20:00 Uhr
QUATUOR ÉBÈNE
Mittwoch, 15.05.2024 I 20:00 Uhr
CLARINET TRIO ANTHOLOGY
Sonntag, 16.06.2024 I 20:00 Uhr
KUSS QUARTETT
KARTEN:
eaterkasse, Schuhstraße 46, 29221 Celle | Tel.: (05141) 90 508-75/76
karten@schlosstheater-celle.de | www.schlosstheater-celle.de
7 Service
Besondere
Führungen
Haben Sie Lust auf einen Blick
in die Geschichte eines moder-
nen Theaters in historischem
Gemäuer Oder möchten Sie
einmal hinter die Kulissen des
Großen Hauses schauen Auf
einer ca. anderthalbstündigen
Tour gewinnen Sie Einblicke in
den Arbeitsalltag des Fünf-
Sparten-Hauses und manchmal
auch in die Bereiche, die den
Gästen sonst verborgen blei-
ben. Die Termine entnehmen
Sie bitte den Monatsspielplä-
nen oder der Website des
Staatstheaters. Bitte buchen
Sie Ihre Karten im Voraus an der
Theaterkasse im Großen Haus.
Gruppenführungen sind darü-
ber hinaus für 5 bis 25 Perso-
nen buchbar. Eine rechtzeitige
Anmeldung ist erforderlich.
TheaterFLAT für
Studierende
Mit der TheaterFLAT kommen Studie-
rende der TU Braunschweig und der
HBK Braunschweig in den Genuss, sich
bei freiem Eintritt alle regulären
Vorstellungen des Hauses anzu-
schauen (ausgenommen sind Premie-
ren und Sonderveranstaltungen). Der
Studierendenausweis wird für sie zur
Eintrittskarte für das Programm in
allen fünf Sparten. Ab drei Tagen im
Vorfeld eines Vorstellungstermins
erhalten sie an der Theaterkasse
im Großen Haus die besten noch
verfügbaren Plätze. Bis zu zwei
Begleiter:innen erhalten Halbpreis-
karten.
Schul- und
Kindergarten-
gruppen
Schul- und Kindergartengrup-
pen zahlen 9€ pro Karte in den
Sparten Musiktheater, Tanzthea-
ter (mit Orchester) und Sinfonie-
konzert sowie 7€ pro Karte in
den Sparten JUNGES! Staats-
theater, Schauspiel und Tanz-
theater (ohne Orchester). Beglei-
tende Lehrkräfte zahlen nur den
Schülerpreis. Bei Vorstellungen
des JUNGEN! Staatstheaters
erhalten maximal zwei Begleit-
personen pro Klasse / Vorstel-
lung kostenfreie Karten.
Gruppenbesuche
Sie wünschen sich eine außergewöhnliche Vereins-, Gruppen- oder Familienfeier
Von der Theaterführung mit Blick hinter die Kulissen bis zum Vorstellungsbesuch mit Stück-
einführung oder Nachgespräch sorgen wir für einen rundum gelungenen Theaterbesuch.
Gern beraten wir Sie persönlich bei der Stückauswahl und reservieren Ihnen bereits frühzeitig
Ihr Kartenkontingent. Gruppen ab 5 Personen erhalten eine Ermäßigung von 5% auf
den Kartenpreis. Ist Ihre Gruppe kleiner als 5 Personen oder deutlich größer Kontaktieren
Sie uns. Wir informieren Sie gern.
Kombiticket mit
dem Herzog Anton
Ulrich-Museum
Kombinieren Sie den Besuch von Staatstheater
und HAUM und sichern Sie sich einen Rabatt.
Bei Vorlage eines Museums- oder Theater-
Tickets vom selben Tag oder Vortag gilt ein
ermäßigter Eintritt ins Herzog Anton Ulrich-
Museum und umgekehrt 5% Ermäßigung auf
eine Staatstheaterkarte.
7Service
Familien-Musik-Paket
Ein musikalisches Angebot für Familien mit Kindern ab
5 Jahren: Vier JUNGE! Familienvorstellungen übers Jahr
verteilt mit Musik des Staatsorchesters, drei Kinder-
konzerte und ein Tanztheater als Paket. Dazu gibt es
exklusiv einen Familien-Instrumentenbau-Workshop.
Lepo-Lounge
Einmal im Monat lädt eine Gruppe
von Dramaturg:innen zur Leporello-
Lounge in die Theaterbar 5 kW im
Kleinen Haus. Ob Erstauührung
oder Wiederaufnahme, Repertoire-
stück oder Einmal-Abend: Hier wird
erläutert, beschrieben, auf den
Punkt gebracht und aufgefächert,
was das Zeug hält. Publikumsfra-
gen sind erwünscht. Spontane
Kurzauftritte durchaus vorstellbar.
Der Eintritt ist frei.
Theater als
Geschenk
Geschenkgutscheine über
einen beliebigen Wert können
für jede Vorstellung nach Wahl
eingelöst werden. Die Gut-
scheine sind drei Jahre gültig.
Geschenkgutscheine können
Sie auch in unserem Webshop
erwerben und als print@-
home-Variante innerhalb
weniger Minuten direkt ausdru-
cken.
Theaterreisen für Gruppen
Bei der Planung und Buchung Ihrer Theaterreise beraten wir Sie gern.
Entdecken Sie tagsüber Braunschweigs Sehenswürdigkeiten oder
bummeln Sie durch die zahlreichen Passagen und Quartiere. Am
Abend genießen Sie in unserem Haus Musik, Tanz oder Schauspiel.
Gern vermitteln wir Ihnen auch eine Stadt- oder Theaterführung.
Firmen
Als Dankeschön an Ihre
Mitarbeiter:innen oder zur
Kund:innenpflege – Ihre
Firmenfeier, mit oder ohne
Vorstellungsbesuch, bekommt
bei uns den richtigen Rahmen.
Oder mieten Sie doch gleich
das ganze Haus. Mit bis zu 3
Personen feiert es sich bestens
im Kleinen Haus, mit bis zu
9 Personen finden Sie Platz
im Großen Haus. Für kulinari-
sche Arrangements steht
Ihnen
unsere Theatergastronomie zur
Seite.
Angebote
Schminken und Kostümverkauf auf dem jährlichen Theaterfest;
Technik auf der Seitenbühne im Großen Haus
72 Service
Staatstheater
für alle
Last-Minute
Eine halbe Stunde vor Auührungsbeginn
erhalten Ermäßigungsberechtigte Restkar-
ten zu besonders günstigen Preisen. Das
Last-Minute-Ticket kostet 7€ (Schauspiel,
Tanztheater ohne Orchester) bzw. 9€
(Musiktheater, Tanztheater mit Orchester,
Sinfoniekonzert). Dieses Angebot gilt auch
bei Premieren und immer nach Maßgabe
vorhandener Plätze.
Kinder und
Schüler:innen
Kinder und Schüler:innen erhalten Karten
zum halben Preis. Beim Erwerb einer
StarterCard für einmalig 29€ können
Schüler:innen Veranstaltungen für nur
5€ besuchen.
Studierende und
Auszubildende
Studierende und Auszubildende bis zum
vollendeten 3. Lebensjahr erhalten im
Vorverkauf Tickets zum halben Preis. An
der Abendkasse erhalten sie das Last-
Minute-Ticket.
Ermäßigungen
& besondere
Preise
Familienticket
Beim Familienticket für zwei Erwachsene
in Begleitung von Kindern für Vorstellungen
des JUNGEN! Staatstheaters zahlen die
Erwachsenen denselben Tarif wie die Kinder.
Ausgenommen ist das Familienstück zur
Weihnachtszeit.
Senior:innen
Das Seniorenbüro der Stadt Braunschweig
veranstaltet zu Beginn jeder Spielzeit eine
Einführung in die neuen Produktionen des
Staatstheaters. Ausschließlich während
dieser Veranstaltung am 5. September
223 wird die Senioren-Card ausgegeben,
mit der Senior:innen bis zu 25% gegenüber
dem Normalpreis sparen. Seniorenbüro der
Stadt Braunschweig: Tel.5347334
Ermäßigungs-
berechtigte
Arbeitslose Menschen, Bundesfreiwilligen-
dienstleistende sowie Inhaber:innen des
Braunschweig-Passes oder eines Schwer-
behindertenausweises (ab GdB 5) erhal-
ten Karten zum halben Preis. Premieren,
Gastspiele und Sonderveranstaltungen
sind von dieser Regelung ausgeschlossen.
Gegen Vorlage eines Schwerbehinderten-
ausweises mit dem Vermerk »B« erhalten
schwerbehinderte Menschen in allen
Preiskategorien eine Freikarte für eine
Begleitperson.
TheaterFlat für
Studierende
Ab drei Tagen vor den Vorstellungen nach
Verfügbarkeit Freikarten an der Tageskasse
(StudiFLAT). Bis zu zwei Begleitpersonen
zahlen nur den halben Preis. Premieren,
Gastspiele und Sonderveranstaltungen
sind von diesen Regelungen ausgenom-
men. Sollte eine Premiere für die Studi-
FLAT freigegeben sein, so werden die
Studierenden über den Premierenticker
darüber informiert. Anmeldung: staats-
theater-braunschweig.de / newsletter
TheaterFlat für
Schulen
Für einen Pauschalbetrag haben Schulen
die Möglichkeit, ihren Schüler:innen
Freikarten für die gesamte Spielzeit zu
ermöglichen. Die SchülerCard berechtigt
nicht nur zum Besuch im Klassenverband
sondern gilt auch beim Besuch allein oder
mit Freund:innen oder der Familie. Mit der
ElternCard erhalten die Erziehungsberech-
tigten der Schüler:innen zwei Halbpreiskar-
ten pro Vorstellung. Die LehrerCard bietet
3% Rabatt auf ein Ticket. (Sonderveran-
staltungen, Gastspiele und Premieren
ausgenommen).
73Service
TheaterCards
Der Beginn einer dauerhaen Freundscha zwischen
Ihnen und Ihrem Staatstheater…
Für Theater-Fans und alle, die es werden
wollen, ist die TheaterCard ideal. Sie
erhalten für alle Veranstaltungen (ausge-
nommen sind Premieren und Sonderveran-
staltungen) 3% Ermäßigung – so oft Sie
wollen. Die TheaterCard ist 2 Monate
gültig und nicht übertragbar. Sie kostet
einmalig 69€. Zusätzlich zu dieser Thea-
terCard können Sie für eine Begleitperson
Ihrer Wahl eine PartnerCard für nur 39€
erwerben. Diese gilt ebenfalls 2 Monate.
Unser Angebot für für Kinder, (Berufs-)Schü-
ler:innen und Student:innen bis zum vollende-
ten 3. Lebensjahr: Mit der StarterCard kostet
jeder Platz nur 5€ (ausgenommen sind Pre-
mieren und Sonderveranstaltungen). Die
StarterCard ist 2 Monate gültig und nicht
übertragbar. Sie gilt bis zum vollendeten 3.
Lebensjahr und ist für 29€ erhältlich.
Die TheaterBonusCard bekommen Sie an der
Theaterkasse im Großen Haus kostenfrei. Am
Ende jeder Spielzeit erhalten Sie eine Gut-
schrift in Höhe von 3% Ihrer Ticketkäufe. Mit
der TheaterBonusCard erhalten Sie direkt bei
Abholung einen Gutschein im Wert von 5€.
Allen Card-Inhaber:innen senden wir auf
Wunsch gerne exklusive Angebote und
Informationen per EMail zu. Für Premieren,
Gastspiele und Sonderveranstaltungen haben
die TheaterCards leider keine Gültigkeit.
TheaterCard
3% gespart
StarterCard
jeder Platz nur 5€
Theater-BonusCard
3% Gutschri
Publikum beim JUNGEN! Konzert »Das geheime Leben des Waldes« im Dezember 2022
74 Service
Über den Dächern der Stadt gibt es gute Getränke, die
ein oder andere rauschende Premierenfeier und ab und
zu besondere Veranstaltungen. Im Sommer lädt eine
Dachterrasse zum Entspannen ein. Tischreservierun-
gen oder Buchungen für Geburtstage, Hochzeitsfeiern,
Firmen-Events und andere Anlässe werden gerne
entgegengenommen unter:
5kw@Staatstheater-Braunschweig.de.
Gastronomie
Mephisto
die Theaterkantine
im Großen Haus
5kW
Bistro & Bar auf
dem Dach des
Kleinen Hauses
Mo – Fr
9: – 5:3
Mi – So
ab 8:3
Hier speisen Mitarbeiter:innen des Staatstheaters, und auch
Gäste sind im »Mephisto« herzlich willkommen. In der urigen
Kantine im Keller des Großen Hauses werden täglich zur
Mittagszeit wechselnde warme Gerichte – mit und ohne
Fleisch – und ein Salatbüet angeboten. Pommes gibt es
immer…Bei Musiktheatervorstellungen im Großen Haus ist die
Kantine ab 8 Uhr geönet.
Pausen-
gastronomie
Die Gastronomie-Teams im Großen und
Kleinen Haus nehmen gerne online über ein
Bestellformular auf unserer Website oder direkt
vor den Vorstellungen Bestellungen für die
Pause entgegen. Dies garantiert entspannte
Pausen ohne in der Schlange zu stehen.
75
Gastronomie
Mi – So
ab 8:3
Service
Audiodeskription
im Theater
Für blinde und sehbehinderte Menschen
bietet das Staatstheater Braunschweig
ausgewählte Produktionen mit live gespro-
chener Audiodeskription an. Zu erleben
und hören ist, wie sich Musik und Bilder der
Inszenierung durch zeitgleiche Beschrei-
bung im Kopf zu einem Ganzen verbinden.
Vor jeder Vorstellung gibt es die Möglich-
keit einer kostenlosen Einführung in Werk
und Inszenierung. Dort können Teile des
Bühnenbildes, Requisiten, Kostümteile und
Perücken ertastet werden. Die Mitnahme
von Blindenführhunden ist selbstverständ-
lich gestattet. Wir bitten um Anmeldung
beim Kartenkauf, damit wir Ihnen geeig-
nete Plätze zur Verfügung stellen können.
Folgende Vorstellungen bieten wir in der
Spielzeit 223 / 224 mit Audiodeskription
an:
Theater
barrierefrei
Vorstellungen mit
Gebärdensprach-
dolmetscher:in
Das Staatstheater Braunschweig bietet
auch in der Spielzeit 223 / 224 Vorstel-
lungen für Gehörlose an, die von Gebärden-
sprachdolmetscher:innen übersetzt
werden.
Das doppelte Lottchen
JUNGES! Familienstück nach Erich Kästner
FAMILIENVORSTELLUNG
SO, .2.223, 5:, GROSSES HAUS
EINFÜHRUNG UM 4:5
SCHULVORSTELLUNG
DI, 2.2.223, 9:, GROSSES HAUS
Theater wieder
verstehen –
Hörverstärkung
im Großen Haus
Das Große Haus verfügt über eine moderne
Hörverstärkungsanlage, die es Menschen
mit Hörbeeinträchtigungen ganz einfach
mit den eigenen Hörverstärkern ermög-
licht, Schauspiel, Oper und Konzert wieder
zu verstehen. Für die Nutzung der Anlage
sind lediglich Hörgerät, Cochlea Implantat
oder eigene Kopfhörer nötig sowie ein
Smartphone. Im Großen Haus ist vor der
Vorstellung eine App zu laden und ein
QR-Code zu scannen, dann kann man auf
dem Sitzplatz das Audiosignal den eigenen
Bedürfnissen anpassen und hören, sehen
und genießen.
Barrierefreies
Parken
Am Großen Haus befinden sich zwei
barrierefreie Parkplätze (Bühneneingangs-
seite, gegenüber dem Theaterpark). Dort
ist auch ein barrierefreier Eingang in das
Große Haus zu finden. Auch vor dem
Kleinen Haus befinden sich zwei barriere-
freie Parkplätze.
Tosca
Oper von Giacomo Puccini
DO, 7.9.223, 9:3, BURGPLATZ
Das mangelnde Licht
Schauspiel von Nino Haratischwili
SO, 8..223, 4:3, GROSSES HAUS
Das doppelte Lottchen
JUNGES! Familienstück nach Erich Kästner
SA, 2.2.223, 7:3, GROSSES HAUS
Il barbiere di Siviglia
Oper von Gioachino Rossini
SO, 28..224, 4:3, GROSSES HAUS
Béatrice et Bénédict
Oper von Hector Berlioz
SA, 6.3.224, 9:3, GROSSES HAUS
Die Dreigroschenoper
Theaterstück von Bertolt Brecht
mit Musik von Kurt Weill
SA, 2.4.224, 9:3, GROSSES HAUS
Körperfestung / Herzog
Blaubarts Burg
Spartenübergreifendes Projekt des
Musik-  Tanztheaters
SA, 8.5.224, 9:3, GROSSES HAUS
Elektra –
wir müssen reden
Schauspiel nach Hugo von Hofmannsthal
SO, 9.6.224, 8:, KLEINES HAUS
Weitere Informationen zu barrierefreien
Angeboten sowie zur Zugänglichkeit der
einzelnen Spielstätten finden Sie auf
unserer Homepage.
Blick von der Terrasse des 5kW auf das Große Haus;
Manfred Wildhage und Paul Beßler, unsere ehrenamt-
lichen Audiodeskripteure, 2022 ausgezeichnet mit dem
»Niedersachsenpreis für Bürgerengagement – unbezahlbar
und freiwillig«
76 Service
Karten &
Informationen
Besucherservice, Kassenhalle, Großes Haus
Am Theater, 38 Braunschweig
Tel.05311234567 | Fax 05311234 570
besucherservice@staatstheater-braunschweig.de
www.staatstheater-braunschweig.de
Di – Fr : – 9:3 | Sa : – 4:
Montags, Sonn- und Feiertags geschlossen
Önungszeiten während der Spielzeitpause:
3.7. – 4.8.223: Di – Sa : – 4:
Buchung für Schul- und Kindergartengruppen
schulgruppen@staatstheater-braunschweig.de
Buchung für Firmen- und Erwachsenengruppen
gruppen@staatstheater-braunschweig.de
Buchung von Führungen über das Onlineformular
www.staatstheater-braunschweig.de/theaterfuehrung
Informationen über barrierefreie Zugänge
barrierefrei@staatstheater-braunschweig.de
Die Veranstaltungskasse im Großen und im Kleinen Haus
önet eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. In unseren anderen Spiel-
stätten können die Önungszeiten abweichen.
77Service
Preise
Platzgruppen  
Großes Haus
Musiktheater, Tanztheater mit
Orchester
5,5 46, 4, 3,5 22, 5,
Die Dreigroschenoper  42, 38,5 3,25 23,5 6, ,25
Schauspiel, Tanztheater ohne
Orchester
39, 36, 28,5 2, 4, ,
Sinfoniekonzerte 42, 39, 33, 26,5 2,5 7,5
JUNGES!
Familienstück zur
Weihnachtszeit
Kinder 9,5 8,5 7,5 6,
Erwachsene 9, 7, 5, 2,
JUNGES! Konzert Kinder  Fam.  8,5
Erwachsene 7,
tanzwärts! 8,
Liederabende (Louis-Spohr-Saal) 7,
Theaterführung 5,
Kleines Haus
Musiktheater, Schauspiel,
Tanztheater
35, 3,5 28, 22, 5, ,
JUNGES! Kinder  Fam.  9,5 8,5 7,5 6,
Erwachsene 9, 7, 5, 2,
JUNGES! Konzert Kinder  Fam.  8,5
Erwachsene 7,
tanzwärts! 8,
JUNGES! (knistern, knuspern, rauschen) 7,
Opernjukebox 5,
Aquarium
Schauspiel , Direktmusik 2,
JUNGES! Diverse Spielstätten
JUNGES! Kinder  Fam.  8,5
Erwachsene 7,
Jugendspielklub 8,5
Babykonzerte 5,
Der Bär, der nicht da war Infos  Vorverkauf: .fadenschein.de/tickets-preise
Schul- und Kindergartengruppen
Musiktheater, Tanztheater
mit Orchester
9,
Schauspiel, Tanztheater
ohne Orchester, JUNGES!
7,
Familienstück 7,
 Bei Premieren wird ein Preisaufschlag von 2,5€ erhoben.
 Familienpreis für max. 2 Erwachsene in Begleitung von Kindern
Informationen zu Ermäßigungen auf S. 72.
Bei Sonderveranstaltungen (Gastspiele, GroßerHausBesuch etc.) variieren die Preise.
(Angaben ohne Gewähr, Änderungen vorbehalten)
360 Grad Burgplatz – die »Aida«-Bühne im Juni 2022
78 Service
Saalpläne
Großes Haus
Musiktheater
Kleines Haus
83
115
145
165
83
41
41
101
67
27 36
76
110
132 126
148 142
162 158
152
137
113
85
117
147
167
85 89 91
43
43
103
401
381 380389383 378
356
388 386
69
395 390
361
277
249
221
129
99
71
360
290
260
232
140
110
78
278
248 242
220
128
98
66
370
287
259
231
139
109
81
363
279
251
223
131
101
73
358
288
258
230
138
108
76
276
246 240
218
126
96
120
90
64
354
284
254
226
134
104
72
286
256
228
136
106
74
274 272 268 266270
244 238
214 212 210 208
122
92
116
86
216
124
94
118
88
62 60 58 56
376
352
282
252
224
132
102
70
296295
374 372
350 348
322323
349
321
294297
368
289
261
233
141
111
83
366
291
263
235
143
113
84
365
281
253
225
133
103
75
29 34
74
108
130 124
146 140
160 156
120
150
139
115
71
103
133
153
101
131
159155
145139
123
143
121
76
114
144
164
82
40
40
136
112
86
119
149
169
92
45
45
105
403
377 384385
391
71
397 394
357
273
245
217
125
95
67
364
293
264
236
144
114
82
367
283
255
227
135
105
77
371
351
265
237
209
117
87
59
207
115
85
57
375
355
269
241
213
121
91
63
271
243
215
123
93
65
31 32
72
106
128 122
144
118
141
117
73
105
135
155
161157
147141
125
31
31
91
117
129
143 148149
163
159 160 156155
125
105101
74
112
142
162
80
38
38
134
110
84
121
151
171
90
47
47
107
405
379 382387
393
73
399 392
359
275
247
219
127
97
69
362
292
262
234
142
112
80
280
250
222
130
100
68
369
285
257
229
137
107
79
373
353
267
239
211
119
89
61
193
163
200
168
188
156
203
173
195
165
198
166
186
154
194
162
196
164
182
150
178
146
180
148
176184
152
192
160
205
175
206
174
197
167
189
159
204
172
199
169
181
151
177
145
179
149147
185
155
187
157
191
161
202
170
190
158
201
171
183
153
33 30
70
104
142
118
75
107
137
157
75
33
33
93
59
119
131
145 146151
165
152
162
161 158 154157
127
107103
72
110
140
160
78
36
36
132 128
108 104
82
120
150
170
88
46
46
109
75
35 28
68
102
39 24
64
98 94
140
116
77
109
139
159
77
35
35
95
61
21 42
133
147 144153
164
150
109
70
108
138
158
76
34
34
130 126
106 130
80
118
148
168
86
44
44
111
77
37 26
66
100
41 22
62 60
96 92
138
114
79
111
141
161
79
37
37
97
63
23 40
135
111
68
106
136
156
74
32
32
78
116
146
166
84
42
42
81
113
143
163
81
39
39
99
65
25
30
64
100
18
52
62
98
28 16
50
60
96
128
26
58
94
126
24
56
92
124
22 14
48
6
8
54
90
122
20 12 4
7
49
9
51
83
11
53
85
43
13
55
87
45
15
1
57
89
47
17 19
35
14
52
12
50
90
10
48
88
58
8
46
86
56
6
20
44
84
54
42
18 16
10
88
19
59
89
9
49 61
91
21
11
51 63
93
123
23
65
95
125
25
67
97
127
27
13
53
3
1
69
99
129
29
15
55
517
57
87
7
2
38
78
112
134
154
66
104
134
154
102
132
152
130
87
14
56
42
16
58
6
48
18
60
8
50
64
94
10
62
10
52
66
96
22 12
54
68
120
98
24
70
122
100
26
72
124
28
30
17
65
27 29
15
63
25
73
13
61
23
71
57
99
11
59
21
69
55
97
919
67
53
123
95
7
51
121
93
5
49
119
3
1
43
15
48
20
34 30
8 4 2
53
25
45
17
46
18
32 2842 40
14
44
16
38
12
55
27
54
26
47
19
39
11
52
24
49
21
31
3
29
1
35
7
37
9
41
13
50
22
36
10 6
51
23
33
5
337
311
338
310
347
320
339
313
336
308
332
304
334
306
330
302 300 298
328 326 324346
318
344
316
341
315
333
307
342
314
343
317
325
299
329
302
331
305
335
309
340
312
345
319
327
301
404 402 400 398 396
Mittelloge
79
113
135
82
116
138
81
115
137
80
114
136
Bühne
1. Parkett
links 1. Parkett
rechts
2. Parkett
links
2. Parkett
2. Parkett
rechts
2. Rang
Seite links 2. Rang
Seite rechts
1. Rang
Seite links 1. Rang
Seite rechts
1. Rang
2. Rang
3. Rang
Mitte
Mitte
Mitte
Mitte links
Mitte links
Mitte links
Mitte rechts
Mitte rechts
Mitte rechts
I
II
III
IV
V
VI
VII
VIII
IX
I
II
III
IV
V
VI
VII
II
II
III
III
IV
IV
IV
IV
V
V
V
VI
VI
I
I
I
II
III
IV
I
I
I
II
II
II
III
III
III
I
I
I
II
II
II
III
III
IV
IV
III
Rollstuhlfahrer
1
1
1
1 1
11
4
4 4
44
6
6
6
6
66
6
66
88
88
2 2
22
3
3 3
33
5
5
5
5
55
5
55
7
7
7
7
77
7
77
99
1010
99
1010
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
2
2
2
2
2
2
2
2
2
2
2
2
2
2
2
2
3
3
3
3
3
3
3
3
3
3
3
3
3
3
3
3
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
17
17
17
4
5
3
6
7
18
18
5
5
5
5
5
5
5
5
5
5
5
5
5
5
5
5
6
6
6
6
6
6
6
6
6
6
6
6
6
6
6
6
7
7
7
7
7
7
7
7
7
7
7
7
7
7
7
7
8
8
8
8
8
8
8
8
8
8
8
8
8
8
8
8
9
9
9
9
9
9
9
9
9
9
9
9
9
9
9
9
10
10
10
10
10
10
10
10
10
10
10
10
10
10
10
10
11
11
11
11
11
11
11
11
11
11
11
11
11
11
11
11
12
12
12
12
12
12
12
12
12
12
12
12
12
12
12
12
13
13
13
13
13
13
13
13
13
13
13
13
13
13
13
13
14
14
14
14
14
14
14
14
14
14
14
14
14
14
14
14
15
15
15
15
15
15
15
15
15
15
16
16
16
16
Bühne
I
I
II
I
I
I
II
II
III
III
IV
V
VI
VII
VIII
IX
X
79
Großes Haus
Schauspiel &
Tanztheater
Großes Haus
Sinfoniekonzerte
Inspizientenpult während eines Filmkonzertes im
Großen Haus; Moderator Juri Tetzlaff begrüßt das
Publikum eines JugendKlima-Konzerts; das Kleine
Haus in der Braunschweiger Abenddämmerung.
83
115
145
165
83
41
41
101
67
27 36
76
110
132 126
148 142
162 158
152
137
113
85
117
147
167
85 89 91
43
43
103
401
381 380389383 378
356
388 386
69
395 390
361
277
249
221
129
99
71
360
290
260
232
140
110
78
278
248 242
220
128
98
66
370
287
259
231
139
109
81
363
279
251
223
131
101
73
358
288
258
230
138
108
76
276
246 240
218
126
96
120
90
64
354
284
254
226
134
104
72
286
256
228
136
106
74
274 272 268 266270
244 238
214 212 210 208
122
92
116
86
216
124
94
118
88
62 60 58 56
376
352
282
252
224
132
102
70
296295
374 372
350 348
322323
349
321
294297
368
289
261
233
141
111
83
366
291
263
235
143
113
84
365
281
253
225
133
103
75
29 34
74
108
130 124
146 140
160 156
120
150
139
115
71
103
133
153
101
131
159155
145139
123
143
121
76
114
144
164
82
40
40
136
112
86
119
149
169
92
45
45
105
403
377 384385
391
71
397 394
357
273
245
217
125
95
67
364
293
264
236
144
114
82
367
283
255
227
135
105
77
371
351
265
237
209
117
87
59
207
115
85
57
375
355
269
241
213
121
91
63
271
243
215
123
93
65
31 32
72
106
128 122
144
118
141
117
73
105
135
155
161157
147141
125
31
31
91
117
129
143 148149
163
159 160 156155
125
105101
74
112
142
162
80
38
38
134
110
84
121
151
171
90
47
47
107
405
379 382387
393
73
399 392
359
275
247
219
127
97
69
362
292
262
234
142
112
80
280
250
222
130
100
68
369
285
257
229
137
107
79
373
353
267
239
211
119
89
61
193
163
200
168
188
156
203
173
195
165
198
166
186
154
194
162
196
164
182
150
178
146
180
148
176184
152
192
160
205
175
206
174
197
167
189
159
204
172
199
169
181
151
177
145
179
149147
185
155
187
157
191
161
202
170
190
158
201
171
183
153
33 30
70
104
142
118
75
107
137
157
75
33
33
93
59
119
131
145 146151
165
152
162
161 158 154157
127
107103
72
110
140
160
78
36
36
132 128
108 104
82
120
150
170
88
46
46
109
75
35 28
68
102
39 24
64
98 94
140
116
77
109
139
159
77
35
35
95
61
21 42
133
147 144153
164
150
109
70
108
138
158
76
34
34
130 126
106 130
80
118
148
168
86
44
44
111
77
37 26
66
100
41 22
62 60
96 92
138
114
79
111
141
161
79
37
37
97
63
23 40
135
111
68
106
136
156
74
32
32
78
116
146
166
84
42
42
81
113
143
163
81
39
39
99
65
25
30
64
100
18
52
62
98
28 16
50
60
96
128
26
58
94
126
24
56
92
124
22 14
48
6
8
54
90
122
20 12 4
7
49
9
51
83
11
53
85
43
13
55
87
45
15
1
57
89
47
17 19
35
14
52
12
50
90
10
48
88
58
8
46
86
56
6
20
44
84
54
42
18 16
10
88
19
59
89
9
49 61
91
21
11
51 63
93
123
23
65
95
125
25
67
97
127
27
13
53
3
1
69
99
129
29
15
55
517
57
87
7
2
38
78
112
134
154
66
104
134
154
102
132
152
130
87
14
56
42
16
58
6
48
18
60
8
50
64
94
10
62
10
52
66
96
22 12
54
68
120
98
24
70
122
100
26
72
124
28
30
17
65
27 29
15
63
25
73
13
61
23
71
57
99
11
59
21
69
55
97
919
67
53
123
95
7
51
121
93
5
49
119
3
1
43
15
48
20
34 30
8 4 2
53
25
45
17
46
18
32 2842 40
14
44
16
38
12
55
27
54
26
47
19
39
11
52
24
49
21
31
3
29
1
35
7
37
9
41
13
50
22
36
10 6
51
23
33
5
337
311
338
310
347
320
339
313
336
308
332
304
334
306
330
302 300 298
328 326 324346
318
344
316
341
315
333
307
342
314
343
317
325
299
329
302
331
305
335
309
340
312
345
319
327
301
404 402 400 398 396
Mittelloge
79
113
135
82
116
138
81
115
137
80
114
136
Bühne
1. Parkett
links 1. Parkett
rechts
2. Parkett
links
2. Parkett
2. Parkett
rechts
2. Rang
Seite links 2. Rang
Seite rechts
1. Rang
Seite links 1. Rang
Seite rechts
1. Rang
2. Rang
3. Rang
Mitte
Mitte
Mitte
Mitte links
Mitte links
Mitte links
Mitte rechts
Mitte rechts
Mitte rechts
I
II
III
IV
V
VI
VII
VIII
IX
I
II
III
IV
V
VI
VII
II
II
III
III
IV
IV
IV
IV
V
V
V
VI
VI
I
I
I
II
III
IV
I
I
I
II
II
II
III
III
III
I
I
I
II
II
II
III
III
IV
IV
III
Rollstuhlfahrer
83
115
145
165
83
41
41
101
67
27 36
76
110
132 126
148 142
162 158
152
137
113
85
117
147
167
85 89 91
43
43
103
401
381 380389383 378
356
388 386
69
395 390
361
277
249
221
129
99
71
360
290
260
232
140
110
78
278
248 242
220
128
98
66
370
287
259
231
139
109
81
363
279
251
223
131
101
73
358
288
258
230
138
108
76
276
246 240
218
126
96
120
90
64
354
284
254
226
134
104
72
286
256
228
136
106
74
274 272 268 266270
244 238
214 212 210 208
122
92
116
86
216
124
94
118
88
62 60 58 56
376
352
282
252
224
132
102
70
296295
374 372
350 348
322323
349
321
294297
368
289
261
233
141
111
83
366
291
263
235
143
113
84
365
281
253
225
133
103
75
29 34
74
108
130 124
146 140
160 156
120
150
139
115
71
103
133
153
101
131
159155
145139
123
143
121
76
114
144
164
82
40
40
136
112
86
119
149
169
92
45
45
105
403
377 384385
391
71
397 394
357
273
245
217
125
95
67
364
293
264
236
144
114
82
367
283
255
227
135
105
77
371
351
265
237
209
117
87
59
207
115
85
57
375
355
269
241
213
121
91
63
271
243
215
123
93
65
31 32
72
106
128 122
144
118
141
117
73
105
135
155
161157
147141
125
31
31
91
117
129
143 148149
163
159 160 156155
125
105101
74
112
142
162
80
38
38
134
110
84
121
151
171
90
47
47
107
405
379 382387
393
73
399 392
359
275
247
219
127
97
69
362
292
262
234
142
112
80
280
250
222
130
100
68
369
285
257
229
137
107
79
373
353
267
239
211
119
89
61
193
163
200
168
188
156
203
173
195
165
198
166
186
154
194
162
196
164
182
150
178
146
180
148
176184
152
192
160
205
175
206
174
197
167
189
159
204
172
199
169
181
151
177
145
179
149147
185
155
187
157
191
161
202
170
190
158
201
171
183
153
33 30
70
104
142
118
75
107
137
157
75
33
33
93
59
119
131
145 146151
165
152
162
161 158 154157
127
107103
72
110
140
160
78
36
36
132 128
108 104
82
120
150
170
88
46
46
109
75
35 28
68
102
39 24
64
98 94
140
116
77
109
139
159
77
35
35
95
61
21 42
133
147 144153
164
150
109
70
108
138
158
76
34
34
130 126
106 130
80
118
148
168
86
44
44
111
77
37 26
66
100
41 22
62 60
96 92
138
114
79
111
141
161
79
37
37
97
63
23 40
135
111
68
106
136
156
74
32
32
78
116
146
166
84
42
42
81
113
143
163
81
39
39
99
65
25
30
64
100
18
52
62
98
28 16
50
60
96
128
26
58
94
126
24
56
92
124
22 14
48
6
8
54
90
122
20 12 4
7
49
9
51
83
11
53
85
43
13
55
87
45
15
1
57
89
47
17 19
35
14
52
12
50
90
10
48
88
58
8
46
86
56
6
20
44
84
54
42
18 16
10
88
19
59
89
9
49 61
91
21
11
51 63
93
123
23
65
95
125
25
67
97
127
27
13
53
3
1
69
99
129
29
15
55
517
57
87
7
2
38
78
112
134
154
66
104
134
154
102
132
152
130
87
14
56
42
16
58
6
48
18
60
8
50
64
94
10
62
10
52
66
96
22 12
54
68
120
98
24
70
122
100
26
72
124
28
30
17
65
27 29
15
63
25
73
13
61
23
71
57
99
11
59
21
69
55
97
919
67
53
123
95
7
51
121
93
5
49
119
3
1
43
15
48
20
34 30
8 4 2
53
25
45
17
46
18
32 2842 40
14
44
16
38
12
55
27
54
26
47
19
39
11
52
24
49
21
31
3
29
1
35
7
37
9
41
13
50
22
36
10 6
51
23
33
5
337
311
338
310
347
320
339
313
336
308
332
304
334
306
330
302 300 298
328 326 324346
318
344
316
341
315
333
307
342
314
343
317
325
299
329
302
331
305
335
309
340
312
345
319
327
301
404 402 400 398 396
Mittelloge
79
113
135
82
116
138
81
115
137
80
114
136
1. Parkett
links 1. Parkett
rechts
2. Parkett
links
2. Parkett
2. Parkett
rechts
2. Rang
Seite links 2. Rang
Seite rechts
1. Rang
Seite links 1. Rang
Seite rechts
1. Rang
2. Rang
3. Rang
Mitte
Mitte
Mitte
Mitte links
Mitte links
Mitte links
Mitte rechts
Mitte rechts
Mitte rechts
I
II
III
IV
V
VI
VII
VIII
IX
I
II
III
IV
V
VI
VII
II
II
III
III
IV
IV
IV
IV
V
V
V
VI
VI
I
I
I
II
III
IV
I
I
I
II
II
II
III
III
III
I
I
I
II
II
II
III
III
IV
IV
III
Rollstuhlfahrer
1
2
Orchestergraben Orchestergraben
3
5
5
5
15
15
10
10
10
6
6
616
11
11
11
12
12
12
7
7
7
3
3
3
13
13
13
8
8
8
1
1
1
2
2
2
4
4
4
14
14
14
9
9
9
Bühne
83
115
83
41
41
101
67
27 36
76
110
132 126
148
162
152
137
113
85
117
85 89 91
43
43
103
401
381 380389383 378
356
388 386
69
395 390
361
337
311
277
249
221
129
99
71
43
15
360
338
310
290
260
232
140
110
78
48
20
278
248 242
220
128
98
66
34 30
8 4 2
370
347
320
287
259
231
139
109
81
53
25
363
339
313
279
251
223
131
101
73
45
17
358
336
308
288
258
230
138
108
76
46
18
276
246 240
218
126
96
120
90
64
32 28
354
332
304
284
254
226
134
104
72
42 40
14
334
306
286
256
228
136
106
74
44
16
274 272 268 266270
244 238
214 212 210 208
122
92
116
86
216
124
94
118
88
62 60 58 56
376
352
330
302 300 298
282
252
224
132
102
70
38
12
296295
374 372
350 348
322323
349
321 328 326 324
294297
368
346
318
289
261
233
141
111
83
55
27
366
344
316
291
263
235
143
113
84
54
26
365
341
315
281
253
225
133
103
75
47
19
29 34
74
108
130 124
146
160
120
150
139
115
71
159155
145139
123
143
121
76
82
40
40
136
112
86
119
92
45
45
105
403
377 384385
404
Rollstuhlfahrer
402
Mittelloge
400 398 396
391
71
397 394
357
333
307
273
245
217
125
95
67
39
11
364
342
314
293
264
236
144
114
82
52
24
367
343
317
283
255
227
135
105
77
49
21
371
351
325
299
265
237
209
117
87
59
31
3
207
115
85
57
29
1
1
I
II
III
IV
V
VI
VII
VIII
IX
I
II
III
IV
I
II
I
II
V
VI
VII
II
I
II
I
II
III
IV
V
VI
I
II
III
IV
I
II
III
I
1
2
2
Orchestergraben Orchestergraben
1. Parkett
links 1. Parkett
rechts
2. Parkett
links
2. Rang
Seite links 2. Rang
Seite rechts
1. Rang
Seite links 1. Rang
Seite rechts
2. Parkett
1. Rang
2. Rang
3. Rang
Mitte
Mitte
Mitte
Mitte links
Mitte links
Mitte links
Mitte rechts
Mitte rechts
Mitte rechts
2. Parkett
rechts
3
3
375
355
329
302
269
241
213
121
91
63
35
7
331
305
271
243
215
123
93
65
37
9
31 32
72
106
128 122
144
118
141
117
73
161157
147141
125
31
31
91
117
129
105
74
80
38
38
134
110
84
121
90
47
47
107
405
379 382387
393
73
399 392
359
335
309
275
247
219
127
97
69
41
13
362
340
312
292
262
234
142
112
80
50
22
280
250
222
130
100
68
36
10 6
369
345
319
285
257
229
137
107
79
51
23
373
353
327
301
267
239
211
119
89
61
33
5
193
163
200
168
188
156
203
173
195
165
198
166
186
154
194
162
196
164
182
150
178
146
180
148
176184
152
192
160
205
175
206
174
197
167
189
159
204
172
199
169
181
151
177
145
179
149147
185
155
187
157
191
161
202
170
190
158
201
171
183
153
33 30
70
104
142
118
75
75
33
33
93
59
119
131
107
72
78
36
36
132
108
82
120
88
46
46
109
75
35 28
68
102
79
113
135
39 24
64
98 94
82
116
138
140
116
77
77
35
35
95
61
21 42
133
109
70
76
34
34
130
106
80
118
86
44
44
111
77
37 26
66
100
81
115
137
41 22
62 60
96 92
80
114
136
138
114
79
79
37
37
97
63
23 40
135
111
68
74
32
32
78
116
84
42
42
81
81
39
39
99
65
25
7
49
9
51
11
53
13
55
15
1
57
17 19
35
14
52
12
50
10
58
8
56
6
20
54
42
18 16
38
78
112
134
154
66
87
14
16
18
64
10
66
22
68
24
70
26
72
28
30
17
65
27 29
15 25
73
13 23
71
21
69
19
67
Bühne
83
115
145
165
83
41
41
101
67
27 36
76
110
132 126
148 142
162 158
152
137
113
85
117
147
167
85 89 91
43
43
103
401
381 380389383 378
356
388 386
69
395 390
361
277
249
221
129
99
71
360
290
260
232
140
110
78
278
248 242
220
128
98
66
370
287
259
231
139
109
81
363
279
251
223
131
101
73
358
288
258
230
138
108
76
276
246 240
218
126
96
120
90
64
354
284
254
226
134
104
72
286
256
228
136
106
74
274 272 268 266270
244 238
214 212 210 208
122
92
116
86
216
124
94
118
88
62 60 58 56
376
352
282
252
224
132
102
70
296295
374 372
350 348
322323
349
321
294297
368
289
261
233
141
111
83
366
291
263
235
143
113
84
365
281
253
225
133
103
75
29 34
74
108
130 124
146 140
160 156
120
150
139
115
71
103
133
153
101
131
159155
145139
123
143
121
76
114
144
164
82
40
40
136
112
86
119
149
169
92
45
45
105
403
377 384385
391
71
397 394
357
273
245
217
125
95
67
364
293
264
236
144
114
82
367
283
255
227
135
105
77
371
351
265
237
209
117
87
59
207
115
85
57
375
355
269
241
213
121
91
63
271
243
215
123
93
65
31 32
72
106
128 122
144
118
141
117
73
105
135
155
161157
147141
125
31
31
91
117
129
143 148149
163
159 160 156155
125
105101
74
112
142
162
80
38
38
134
110
84
121
151
171
90
47
47
107
405
379 382387
393
73
399 392
359
275
247
219
127
97
69
362
292
262
234
142
112
80
280
250
222
130
100
68
369
285
257
229
137
107
79
373
353
267
239
211
119
89
61
193
163
200
168
188
156
203
173
195
165
198
166
186
154
194
162
196
164
182
150
178
146
180
148
176184
152
192
160
205
175
206
174
197
167
189
159
204
172
199
169
181
151
177
145
179
149147
185
155
187
157
191
161
202
170
190
158
201
171
183
153
33 30
70
104
142
118
75
107
137
157
75
33
33
93
59
119
131
145 146151
165
152
162
161 158 154157
127
107103
72
110
140
160
78
36
36
132 128
108 104
82
120
150
170
88
46
46
109
75
35 28
68
102
39 24
64
98 94
140
116
77
109
139
159
77
35
35
95
61
21 42
133
147 144153
164
150
109
70
108
138
158
76
34
34
130 126
106 130
80
118
148
168
86
44
44
111
77
37 26
66
100
41 22
62 60
96 92
138
114
79
111
141
161
79
37
37
97
63
23 40
135
111
68
106
136
156
74
32
32
78
116
146
166
84
42
42
81
113
143
163
81
39
39
99
65
25
30
64
100
18
52
62
98
28 16
50
60
96
128
26
58
94
126
24
56
92
124
22 14
48
6
8
54
90
122
20 12 4
7
49
9
51
83
11
53
85
43
13
55
87
45
15
1
57
89
47
17 19
35
14
52
12
50
90
10
48
88
58
8
46
86
56
6
20
44
84
54
42
18 16
10
88
19
59
89
9
49 61
91
21
11
51 63
93
123
23
65
95
125
25
67
97
127
27
13
53
3
1
69
99
129
29
15
55
517
57
87
7
2
38
78
112
134
154
66
104
134
154
102
132
152
130
87
14
56
42
16
58
6
48
18
60
8
50
64
94
10
62
10
52
66
96
22 12
54
68
120
98
24
70
122
100
26
72
124
28
30
17
65
27 29
15
63
25
73
13
61
23
71
57
99
11
59
21
69
55
97
919
67
53
123
95
7
51
121
93
5
49
119
3
1
43
15
48
20
34 30
8 4 2
53
25
45
17
46
18
32 2842 40
14
44
16
38
12
55
27
54
26
47
19
39
11
52
24
49
21
31
3
29
1
35
7
37
9
41
13
50
22
36
10 6
51
23
33
5
337
311
338
310
347
320
339
313
336
308
332
304
334
306
330
302 300 298
328 326 324346
318
344
316
341
315
333
307
342
314
343
317
325
299
329
302
331
305
335
309
340
312
345
319
327
301
404 402 400 398 396
Mittelloge
79
113
135
82
116
138
81
115
137
80
114
136
1. Parkett
links 1. Parkett
rechts
2. Parkett
links
2. Parkett
2. Parkett
rechts
2. Rang
Seite links 2. Rang
Seite rechts
1. Rang
Seite links 1. Rang
Seite rechts
1. Rang
2. Rang
3. Rang
Mitte
Mitte
Mitte
Mitte links
Mitte links
Mitte links
Mitte rechts
Mitte rechts
Mitte rechts
I
II
III
IV
V
VI
VII
VIII
IX
I
II
III
IV
V
VI
VII
II
II
III
III
IV
IV
IV
IV
V
V
V
VI
VI
I
I
I
II
III
IV
I
I
I
II
II
II
III
III
III
I
I
I
II
II
II
III
III
IV
IV
III
Rollstuhlfahrer
1
2
Orchestergraben Orchestergraben
3
5
5
5
15
15
10
10
10
6
6
616
11
11
11
12
12
12
7
7
7
3
3
3
13
13
13
8
8
8
1
1
1
2
2
2
4
4
4
14
14
14
9
9
9
Bühne
8 Impressum
Das Staatstheater Braunschweig
ist eine Einrichtung des Landes
Niedersachsen und wird gefördert
von der Stadt Braunschweig.
Kulturpartner
Das Staatstheater Braunschweig
hat die Niedersächsische Erklärung
der Vielen unterschrieben.
Das Staatstheater Braunschweig
ist Mitglied der European Theatre
Convention und von Opera Europa.
Das JUNGE! Staatstheater
Braunschweig ist Mitglied der
Internationalen Vereinigung des
Theaters für Kinder und
Jugendliche.
GENERALINTENDANTIN
Dagmar Schlingmann
VERWALTUNGSDIREKTOR
Stefan Mehrens
REDAKTION
Presse-  Öentlichkeitsarbeit,
Dramaturgie, Künstlerisches
Betriebsbüro, Orchesterbüro,
Besucherservice, Vermittlung
KONZEPT  GESTALTUNG
runningwater.eu
DRUCK
oeding print GmbH,
Braunschweig
Das Spielzeitheft wurde gedruckt auf
FSC®-zertifi ziertem Schleipen Werk-
druck.
REDAKTIONSSCHLUSS
2.4.223
Änderungen vorbehalten
BILDNACHWEISE
S.9–52 Alle Porträtfotos
Volker Conradus
S.57 Moritz Küstner
S.64 Thomas M. Jauk, Peter Eberts
S.66 Thomas M. Jauk
S.67 Bettina Stöß
S.7 Andreas Greiner-Napp
S.7 Andreas Greiner-Napp,
Peter Eberts
S.73 Melina Rudolf
S.74 Thomas M. Jauk
S.75 Johannes Ehmann
S.76 Christian Schlobinski
S.78 Patrick Slesiona,
Melina Rudolf
S.79 Peter Eberts
Staatstheater
Braunschweig
Am Theater
38 Braunschweig
Vorname Name, Sparte
Vorname Name, Sparte
Vorname Name, Sparte
Filiale
Filiale Braunschweig
Gihorner Str. 57
38112 Braunschweig
Telefon
Terminvereinbarung
0531 212-859559
vwfs.de/terminvereinbarung
Online
www.vwfs.de
Wir beraten Sie gerne rund um Ihre Finanzen – vom Girokonto über
Spar- und Anlageprodukte bis hin zu Finanzierungen. Vereinbaren
Sie einen Termin, wir freuen uns auf Sie.
Ihre Filiale Braunschweig.
Persönlich für Sie vor Ort.
Persönlich für Sie vor Ort.
23-0117VBD_AZ_Image-Filial-MA_Staatstheater_BS_235x315_04_RZpsoucv3.indd 123-0117VBD_AZ_Image-Filial-MA_Staatstheater_BS_235x315_04_RZpsoucv3.indd 1 22.02.23 09:3122.02.23 09:31